Julia Emde

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Mensaessen

Februar8

Seit nunmehr 3 1/2 Jahren habe ich sicherlich nicht mehr in der Mensa gegessen. Neben dem sehr hohen Geräuschpegel der zur Spitzenzeit dort herrscht, mag ich auch das Essen überhaupt nicht.

Durch geschätzte ein- bis zweitausend Menschen, die dort zur Stoßzeit sitzen und sich ihren Gesprächen und dem Essen widmen, fühle ich mich in der Mensa irgendwie nicht wohl. Es fällt mir schwer das große Stimmengewirr auszublenden. Hinzu kommt, dass viele beim Essen einfach kein Benehmen haben oder laut schmatzen.

Aber einer der schwerwiegensten Gründe, warum ich schon seit 3 1/2 Jahren kein Mensaessen mehr zu mir genommen habe, ist… dass mir einfach das Essen nicht schmeckt. In meiner Fantasie stehen die Mensa-Heinzelmännchen guten Seelen der Mensa-Küche an den riesigen Töpfen und Pfannen… sie rühren in den Töpfen herum… probieren… und ja, eigentlich ist das Essen schon fertig… und es schmeckt auch gut… bis… ja bis ein “Sondereinsatzkommando Fett” anrückt. Mit einer Luftpumpe, wie man sie vom Luftmatratzen aufpumpen kennt, wird in jeden Topf… in jede Pfanne… eine ordentliche Portion Fett gepumpt. Die Studenten sollen ja schließlich das Gefühl haben, dass sie satt sind, wen sie ihr leeres Mensatablett zurück auf das Fließband stellen.

Ich kann genau aus diesem Grund nicht mehr in der Mensa essen. Natürlich hat man zunächst ansatzweise das Gefühl, dass man satt ist… das Essen liegt mir allerdings wie ein Stein im Magen… ich fühle mich träge… und werde unglaublich müde. Ich koche mir lieber zu Hause etwas… ohne die große Fettpumpe.

Über die Frage: “Was gibt es heute Leckeres in der Mensa?” kann ich übrigens nur lächeln und hoffen, dass der/die Fragende darauf keine ernsthafte Antwort erwartet. ;-)

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Was wäre, wenn ich kein Mensch wäre?

Januar28

Von Nadine habe ich ein Stöckchen bekommen und werde dieses auch gleich beantworten! :)

Wenn ich nicht ich wäre, sondern …

… ein Monat: März
… ein Wochentag: Freitag
… eine Tageszeit: morgens
… ein Planet: Sonne
… ein Meerestier: Schnabeltier
… eine Richtung: Westen
… eine Zahl: 2
… ein Kleidungsstück: eine Sweatjacke
… ein Schmuckstück: eine Kette
… eine Kosmetik: Wimperntusche
… eine Blume oder eine Pflanze: Gladiole
… eine Flüssigkeit: Wasser
… ein Baum: Buche
… ein Vogel: Rotkehlchen
… ein Möbelstück: Bett
… ein Wetter: sonnig
… ein mythisches Wesen: eine Elfe
… ein Tier: Katze
… eine Farbe: Rot
… ein Element: Feuer
… ein Auto: Ford Mustang
… ein Lied: Let me entertain you ;-)
… ein Film: Stolz und Vorurteil
… eine Filmfigur: Elastigirl
… eine Stimmung: glücklich
… ein Körperteil: Bauch
… ein Gesichtsausdruck: überrascht
… ein Schulfach: Deutsch
… ein Gegenstand: Kugelschreiber
… ein Wort: Liebe
… ein Körpergefühl: zufrieden
… ein Knabbergebäck: Salzstangen
… eine Sportart: Rad fahren
… ein Getränk: Tee
… eine Eissorte: Pistazie
… ein Märchen: Aschenputtel
… ein Spielzeug: Lego
… ein Land: Deutschland

Ich würde mich sehr freuen, wenn einige von euch dieses Stöckchen aufnehmen und beantworten würden. Danke. ;-)

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Meet and greet

Januar28

In zwei Monaten blogge ich seit fünf Jahren. Mitte März 2008 habe ich begonnen zu twittern. Seit ich meine ersten Schritte in die Blogosphäre gemacht habe, wurde ich hin und wieder gefragt, ob es nicht ein wenig “gefährlich” sei sich im Internet (so offen) zu bewegen.

Natürlich kann es gefährlich sein oder einem Schaden zufügen, wenn man sich allzu offen im Internet präsentiert, unerwünschte Partyfotos plötzlich in irgendwelchen Social Networks auftauchen und man wirklich allzu blauäugig in das Medium Internet eintaucht. Es gibt wohl viele Menschen, die außerhalb des Internets keine Freunde haben bzw. die Menschen, die sie im Internet treffen und mit denen sie dort kommunizieren als ihre Freunde bezeichnen.

Ich denke, dass es keinesfalls ausgeschlossen ist im und durch das Internet Menschen kennen zu lernen, mit denen man sich gut versteht. Ich selbst habe bereits einige sehr positive Erfahrungen während meiner Zeit des Bloggens gemacht. Ich habe ein paar sehr nette Menschen kennengelernt, die ich nach Monaten oder Jahren persönlich traf und mittlerweile als Freunde bezeichnen würde. Da sind z.B. Caschy und Nadine, die ich durch mein Weblog kennengelernt habe und seit Jahren schätze und als Freunde bezeichnen würde. Manu, der leider nicht mehr bloggt, aber auch einige Menschen, die ich bei tweetups, BarCamps, Blogger- oder twittertreffen kennengelernt habe und als Gesprächspartner nicht mehr missen möchte. Einige von ihnen sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Außerdem wurde ich schon öfter durch kleine oder auch große Aufmerksamkeiten immaterieller oder auch materieller Natur, meiner Blogleser und Follower sehr positiv überrascht, weshalb ich mich in den letzten Jahren und wohl auch in Zukunft gerne im Netz bewegte und bewegen werde.

Ich bin immer sehr gespannt und auch überrascht, wer sich hinter all den Geschichten und tweets verbirgt, die ich fast täglich im Internet lese. Bis jetzt wurde ich nur selten enttäuscht, wenn ich die Menschen dahinter kennenlernte.

Heute habe ich mich mal wieder getraut und @Dennse und den @netzbetreuer in Köln getroffen. Ich habe einen sehr netten und unterhaltsamen Nachmittag mit den beiden Herren verbracht. Ein kleines tweetup quasi, bei dem bei Latte Macchiato viel erzählt und gelacht wurde. Danke euch beiden, für den netten Nachmittag.

Viel unterwegs…

Januar26

Nachdem ich in den letzten Wochen an den Wochenenden immer unterwegs war und auch in der letzten Woche ab Mittwoch einige  sehr ereignisreiche Tage erlebt habe, in denen u.a. auch die Planung und Vorbereitung eines Referates anstanden, ist es jetzt mal wieder Zeit für einen Blogbeitrag.

Letzte Woche Mittwoch fuhr ich nach der Arbeit mit @bindermichi und @ethem direkt zur twittnite nach Hamburg. Dort traf ich viele Bekannte, die jetzt in Hamburg wohnen und lernte aber auch einige neue Menschen kennen. Ein großes Dankeschön für die tolle Organisation der twittnite an @cemb.

Donnerstag in der Früh ging es von Hamburg dann direkt nach Köln. Dort verbrachte ich dann noch vier ziemlich tolle Tage. Ich glaube bald habe ich mich einmal quer durch Köln gefuttert. ;-)

Samstag und Sonntag besuchte ich das DesignCamp, das parallel zur imm im Konferenzzentrum Nord der Messe Köln stattfand. Am leckersten und beeindruckensten fand ich am Samstag die Food Design Session von Törtchen Törtchen. ;-) Ja, ihr habt mich ertappt… Essen spielt eine große Rolle für mich.

Mein persönlicher Höhepunkt des DesignCamps war aber schließlich der Gewinn einer Kodak Zi8. Dafür ein großes Dankeschön an Kodak für das Sponsoring und die Organisatoren des DesignCamps, die sich um etliche schöne Preise für die Verlosung bemüht haben.

Noch größerer Dank gebührt dem Orga-Team des DesignCamps aber natürlich für die Organisation des Camps. DANKE!

Ist denn schon wieder Weihnachten?

Januar5

Als ich heute nach Hause kam, lag da ein kleines Paket auf der Kommode im Flur. Ganz überraschend kam das Paket nicht, aber der Inhalt war dennoch eine große, tolle und total süße Überraschung. Nachdem ich ein paar Weihnachtskarten verschickt hatte, bekam ich nun ein Paket von @tufman.  Und nun möchte ich euch den Inhalt des Pakets nicht länger vorenthalten:

Danke, lieber @tufman, dass du an mich gedacht hast. Ich habe mich sehr gefreut. Außerdem möchte ich noch einmal allen Lesern meines Blogs und meiner tweets für die vielen, lieben Weihnachtsgrüße danken. Ihr seid unglaublich und großartig und überhaupt unglaublich großartig. Danke!

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Beinahe geplatzt…

Januar3

Heute ist das neue Jahr also schon drei Tage alt… und ich gerate immernoch ins schwärmen, wenn ich meiner Familie oder Freunden von der Silvesterparty und dem großartigen Essen erzähle, das es dort gab. Ich habe mir extra von einer der Organisatorinnen den Menü- bzw. Buffetplan schicken lassen. Et voilà… ehrlich – ich wäre beinahe geplatzt von dem ganzen Essen:

  • vegetarische Kartoffelsuppe mit Einlagen (Lachs, Krabben, Schinken) und Weizenbaguetts
  • Schlemmerschnitte – kleine Schnitzel mit Speck und Zwiebeln
  • Kartoffelgratin
  • Gemüsepfanne mediteraner Art (Blumenkohlröschen, Brokkoliröschen und Kartoffeln)
  • Schweinefiletpfanne mit Mozarella überbacken in einer Champignonsoße
  • Rosmarin-Kartoffeln
  • gratinierte Hähnchenbrust mit Ananas und Peppa dew
  • südländische Nudelpfanne mit Zucchini und Tomate und Sahnesoße
  • Salat-Auswahl mit Basilikum-Joghurtdressing und French-Dressing
  • Italienische Landbrote, Ciabattabrote mit Kräuterbutter, Charlottencreme und ital. Frischkäsecreme
  • Tirami Su
  • Mango Tirami Su
  • Schmandcreme mit Himbeeren
  • Berliner
  • Muffins

Ich danke noch mal allen Organisatoren und Gästen für die tolle Party. DANKE!

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Ane Brun – Big in Japan

Januar3

Auf der Suche nach Alphavilles “Big in Japan” bin ich eben auf diese Coverversion von Ane Brun aufmerksam geworden. Ich finde sie einfach gr0ßartig.

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Goodbye 2009 – hello 2010.

Januar1

Zunächst einmal möchte ich allen Menschen danken, denen ich im Jahr 2009 begegnen durfte. Mit denen ich schöne oder auch nicht so schöne Ereignisse und Erlebnisse im Jahr 2009 verbinde… Ich danke den Menschen. die mich “einfach nur”  während meines Alltages begleitet haben. Jeder Tag, jedes Ereignis oder Erlebnis war mein Jahr 2009… es hat mich geprägt, gelehrt, glücklich und manchmal auch traurig gemacht. Aber all das war mein 2009… ein Jahr von vielen auf meinem Weg.

Ich möchte den Menschen danken, die mir kurz vor Ende des Jahres liebe Grüße zu Weihnachten oder Silvester geschickt haben. Sei es per Post, sms, Ping!, dm’s oder replies bei twitter, Nachrichten via Facebook oder einen kurzen oder langen Anruf. Danke – es ist schön, dass ihr an mich gedacht habt.

Nun ist es da, das Jahr 2010… und ich freue mich darauf… auf alle Menschen, denen ich begegnen werde… die Erfahrungen, die ich machen werde… auf Besuche im Theater, Kino oder dem letzten gemeinsamen Auftritt von Sitzen 73. Auf Kochabende mit Freunden oder auf die bereits angekündigten Hochzeiten. ;-) Ich freue mich auf einen hoffentlich tollen Frühling und einen wunderschönen Sommer – die Horoskope sind zumindestens verheißungsvoll. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Lasst es euch gut gehen in 2010. Meldet euch… besucht mich… oder ladet mich einfach zu euch ein. ;-)

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Ich bin sehr verliebt… in meine tausche.

Dezember29

Mitte November war ich zur Geburtstagsparty bei zwei Freunden eingeladen. Dort sah ich sie zum ersten Mal und war sofort hin und weg. Ich wollte alles über sie wissen und stellte jede Menge Fragen. Bereitwillig gab mir der Mann einer Bekannten die Antworten. Wieder zu Hause bemühte ich sofort das Internet, um noch mehr über sie zu erfahren. Schnell hatte ich alle Informationen zusammen und war mir sicher… ich muss so eine tausche haben… Modell “Nachtschwärmerin“.

Weihnachten rückte näher und ich malte mir aus, dass ich mir nach Weihnachten eine “Nachtschwärmerin”-tausche kaufen würde. Doch dann kam mir ein Freund zuvor. Danke! Danke! Danke! Ich habe mich so wahnsinnig gefreut. Die Kleine durfte während meiner weihnachtlichen Aktivitäten mit Freunden  nicht fehlen. ;-) Die Kleine ist einfach großartig.

Das Besondere an einer tausche? Durch die Möglichkeit den “Deckel” der Tasche tauschen zu können, ist eine tausche Tasche beliebig wandelbar. Ein Reißverschluss ist der Trick… alter Deckel ab… neuer Deckel dran. Zur Grundausstattung der ersten Bestellung gehören zwei verschiedene Deckel. Da ständig neue Deckel entworfen werden, sollte man es wohl nicht versäumen ab und zu im tausche shop online oder offline vorbei zu schauen.Vielleicht ist ja der ein oder andere neue  Deckel dabei, den man unbedingt haben muss – denn es gibt nicht nur einen Deckel, der zu einem passt. ;-) So kann man jeden Tag mit einer anderen Tasche unterwegs sein…

Die tausche Taschen sind übrigens aus  reißfestem Polyestergewebe von Hand gefertigt.

Offline Standorte findet ihr in Berlin und Stuttgart.

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Anthony McCarten – Superhero

Dezember28

Vor und während der Weihnachtsfeiertage hatte ich ein bißchen Zeit zu lesen und habe gleich zwei Bücher verschlungen. Das Erste möchte ich euch heute vorstellen. Das Zweite dann in ein paar Tagen. Bald soll eine ganze Serie daraus entstehen, in der ich euch immer mal wieder Bücher vorstellen möchte, die ich gelesen habe. Beginnen möchte ich heute mit Superhero von Anthony McCarten.

Donald Delpe ist vierzehn und hat Leukämie. McCarten beschreibt das Leben des Vierzehnjährigen zwischen Chemotherapien, der Fürsorglichkeit seiner Eltern und dem Wunsch nicht als Jungfrau aus dem Leben zu scheiden.

Die Sprache des Buches ist sehr modern und mitreißend. Der Leser wird in rasantem Tempo durch die Geschichte gezogen.
Personen, die das erste Mal auftauchen, werden, wie in einem Film kurz charkaterisiert, so dass man sich schnell “ein Bild von ihnen machen kann”.

Seine täglichen Erlebnisse verarbeitet Donald in Form von Comics, die er zeichnet. Er erfindet seinen “eigenen Helden – MiracleMan”. Zunächst könnte man als Leser denken, man bekäme “nur” die pornographischen Bilder aus dem Kopf eines vierzehnjährigen Jungen geliefert. Aber es wird schnell klar, dass mehr hinter den Beschreibungen und Comics steckt, als außer Kontrolle geratene Hormone, denn eigentlich möchte Donald nur eins wissen: Wie geht Liebe?

Neben seiner Krankheit fließen der tägliche Wahnsinn mit seinen Eltern und die Hoffnung auf ein normales Leben in seine Zeichnungen ein. Nach einem Selbstmordversuch Donalds, betritt der zweite Protagonist der Geschichte die Bühne, der Psychologe Dr. Adrian King. Dieser versucht dem Vierzehnjährigen die schönen Dinge des Lebens zu vermitteln, für die es sich zu leben lohnt. Doch es wird im Laufe der Geschichte klar, wer von beiden der eigentliche Lehrmeister für den anderen ist. Zum Schluss begreift der Psychologe schließlich, was Leben bedeutet…

Ich habe gelacht… und ich habe geweint. Superhero ist eine rasante und wundervolle Achterbahnfahrt durch das Leben eines Vierzehnjährigen. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen – unbedingt lesen!

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