Der erste Lauf…

Heute habe ich mir also zum ersten Mal meine neuen Laufschuhe angezogen und bin losgelaufen. Nachdem ich die Schuhe bereits Ende Juni gekauft habe, musste ich aufgrund gesundheitlicher Beschwerden meines rechten Fußes (er ist nach einem kleinen “Unfall” vor ca. 22 Jahren ein wenig wetterfühlig) noch ein wenig auf den Start meiner “Lauf-Karriere” warten.

Heute ging es dann endlich los: ich zog also meine Schuhe und meine Laufsachen, startete die Runtastic-App auf meinem Handy und lief los. An der Kunsthalle vorbei und den Berg zur Sparrenburg hoch. Ok – ich gestehe: ich bin dort noch ganz gemütlich mit etwas schnellerem Schritt hochgegangen. Nachdem ich den Berg erklommen hatte, wechselte ich zwischen Laufen und Gehen ab. Resultat: bei meinem ersten Lauf lief ich knapp 4,2 km. Danach sah ich (wie immer nachdem ich Sport getrieben habe) aus wie eine Tomate und verlor beim Nachschwitzen gefühlt ungefähr soviel Schweiß Wasser wie eine Kiste voll holländischer Tomaten.

Auf dem Bild zu sehen: die Route meines ersten Laufs.

Auf dem Bild zu sehen: die Route meines ersten Laufs.

11. Juli 2014 von Julia
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Ich mache Schluss!

Mein innerer Schweinehund und ich – wir sind noch gute Freunde. Aber eigentlich bereitet mir unsere Freundschaft schon seit einiger Zeit Unbehagen. Auch wenn mein innerer Schweinehund wirklich ein possierliches Tierchen ist, möchte ich ihn nicht weiter beherbergen, denn manchmal schreit bellt er einfach viel zu laut und gibt erst Ruhe, wenn ich ihn mit Schokolade oder anderen Naschereien gefüttert habe. Dann quietscht und gluckst mein innerer Schweinehund vor Glück.

Aber ich mag meinen inneren Schweinehund nicht länger füttern, sondern ich möchte, dass er verschwindet. Aus diesem Grund habe ich mein Vorhaben mir neue Laufschuhe zuzulegen heute direkt in die Tat umgesetzt.

Dafür war ich zunächst in einem großen Kaufhaus, in dem es zwar eine Sportabteilung, aber kein kundiges Fachpersonal gab. In diesem Geschäft streunte mein innerer Schweinehund noch freudig durch die Gänge, da ihm unser Ausflug gefiel. Da ich allerdings ziemlich schnell bemerkte, dass der zuständige Verkäufer scheinbar nur rudimentäre Kenntnisse über die verschiedenen Laufschuhe besaß, verließ ich das Kaufhaus nach relativ kurzer Zeit wieder und steuerte ein Fachgeschäft an.

Das war allerdings gar nicht so leicht, da das possierliche Tierchen enorme Kräfte entwickelte , als es bemerkte, dass wir auf ein Sportgeschäft zusteuerten. Es zog und zerrte an seiner Leine und versuchte mich mit aller Kraft und lautem Bellen dazu zu bewegen einen großen Bogen um das Geschäft zu machen. Schließlich legte ich meinem inneren Schweinehund einen Maulkorb an und band ihn mit seiner Leine in einiger Entfernung zum Sportgeschäft an einer Laterne an.

Nun konnte ich ohne das possierliche störende Tierchen das Fachgeschäft betreten und mich in aller Ruhe über die richtigen Laufschuhe informieren.

Nach kurzer Wartezeit eröffnete ich das Gespräch mit einer offensichtlich fachkundigen Verkäuferin. Zuerst informierte sie mich über die Passformen der verschiedenen Hersteller. Dann bat sie mich zu einer Laufanalyse. Nach der Laufanalyse stand fest, dass ich beim Laufen überproniere – also einen Laufschuh benötige, der der Überpronation entgegenwirkt bzw. sie ausgleicht. Schließlich ging ich mit den scheinbar passenden Laufschuhen zurück aufs Laufband und verließ ca. eine 3/4 Stunde später mit genau diesen Schuhen das Sportgeschäft.

Mein Plan ist es 2-3 Mal die Woche laufen zu gehen. Und damit mein innerer Schweinehund keine Chance mehr bekommt sich bei mir anzukuscheln und mich davon abzuhalten diesen Plan umzusetzen, werde ich euch über meine “Fortschritte” auf dem Laufenden halten.

30. Juni 2014 von Julia
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Tri tra Trollalarm!

Menschen, die generell im Internet oder eben hier bei mir im Blog anonym kommentieren, sind feige. Sie sind der Überzeugung ihre Meinung kundtun zu müssen, trauen sich aber nicht dies unter ihrem Namen zu tun. Ihnen ist eine Situation oder bspw. eine andere Meinung als ihre eigene ein Dorn im Auge, aber anstatt den Mumm in den Knochen oder die Eier in der Hose zu haben ihre Meinung offen an- bzw. auszusprechen, verstecken sie sich in der Anonymität des Internets. Solche Menschen, auch Trolle genannt, finde ich lächerlich. Wenn ihr mir also etwas zu sagen habt, dann tut das doch einfach offen, ohne euch hinter irgendeiner Maske zu verstecken bzw. anonym zu kommentieren. Vielen Dank im Voraus. ;)

25. Juni 2014 von Julia
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still looking for my first job

Ja – ich bin immer noch auf der Suche nach meinem ersten Job nach dem Studium. Ich hatte bisher schon einige Vorstellungsgespräche, aber der richtige Job war noch nicht dabei. Es muss halt einfach “funken” beim Vorstellungsgespräch oder anders gesagt: die Firma muss zu mir und ich zur Firma passen. Ihr wisst sicherlich selbst wie das ist, bspw. aus Liebesbeziehungen: wenn es auf einer Seite nicht “funkt”, dann wird aus zwei Menschen kein Paar.

Ich bin mir aber absolut sicher, dass der Job bzw. der Tag kommen wird, an dem es bei mir und bei der Firma, bei der ich ein Vorstellungsgespräch haben werde, “funken” wird. Auf diesen Moment freue ich mich schon sehr.

23. Juni 2014 von Julia
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Das arme Kind

Gestern wurde ich in meiner Facebook-Timeline auf diesen Artikel aufmerksam. In dem Artikel wird beschrieben, dass eine Familie aus Eschweiler bei Aachen ihr Kind Schaklin nennen durfte.

“Nur Drogenkinder und Ossis heißen Kevin”, verkündete einst der Komiker Michael Mittermeier [...].”

 

Dass Eltern für ihr Kind einen ausländischen Namen wählen, ist also nichts Neues, ihn aber eingedeutscht zu verwenden, dagegen schon. Statt “Jacqueline”, wie der Name normalerweise geschrieben wird, bestanden die Eltern auf “Schaklin”. “Phonetisch ist es gleich, also können wir das nicht ablehnen“, erklärte Alexandra Hoven vom Standesamt Eschweiler der “Aachener Zeitung”.

 

Die Eltern müssten in einem solchen Fall bestätigen, dass sie über die übliche Schreibweise aufgeklärt worden seien.

Wie durch etliche Medien bspw. durch Zeitungen oder auch das TV bekannt sein dürfte, werden Menschen immer häufiger über ihren Vornamen definiert – die Namensgebung durch die Eltern kann dabei zum Problem werden.

“Auch in Deutschland gibt es Entwicklungen dahin, dass Arbeitgeber Bewerber mit bestimmten Vornamen direkt aussortieren.”

 

Film- und Musikstars als Namenspaten in bildungsfernen Schichten

Schuld an dem schlechten Ruf vieler Namen ist vor allem eine Studie von 2009. Lehrer wurden damals befragt, inwieweit die Vornamen der Schüler etwas über ihre Leistungsfähigkeit aussagen. Das Ergebnis: Alexander, Maximilian, Lukas oder Sophie seien freundlich und erfolgreich in der Schule, während Kevin, Chantal, Angelina, Justin oder Mandy meist wenig gebildet, dafür aber häufig verhaltensauffällig seien. Als Folge der Lehrerbefragung wurden diese Vornamen, die größtenteils aus dem englischsprachigen Raum kommen, in den Medien und in bildungsnahen Kreisen fortan als Unterschichten-Namen abgestempelt.

Eltern aus bildungsferneren Schichten orientieren sich bei der Namensgebung für ihre Kinder mittlerweile häufig an Namen, die sie in den Medien z.B. aus Fernsehen, Film und Musik kennengelernt haben. Da oft zum einen das Interesse oder der Wille, zum anderen zudem häufig auch noch das Geld in bildungsferneren Schichten fehlt um sich weiterzubilden, wird neben dem Bildungsstatus auch in den meisten Fällen der finanzielle Status an die nachfolgende(n) Generation(en) weitergegeben. Darüber hinaus sind an die Faktoren Bildung und finanzieller Status noch viele weitere Begleiterscheinungen gekoppelt, bspw. die Ernährung und die seelische und körperliche Gesundheit eines Menschen. Aus diesem Grund und weil mir ein Mädchen, das Schaklin heißt irgendwie leid tut, habe ich diesen Beitrag “Das arme Kind” genannt.

Weiterführende Links:

Kevinismus

Wie der Name unser Schicksal prägt

 

 

 

22. Mai 2014 von Julia
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59. ESC in Kopenhagen – der Sieg der Conchita Wurst

Gestern Abend fand der 59. Eurovision Song Contest in Kopenhagen statt. Strahlende Siegerin des Abends war Conchita Wurst – die erschaffene Kunstfigur des Österreichers Tom Neuwirth gewann mit 290 Punkten den europäischen Gesangswettbewerb für die Alpenrepublik. Mit ihrer eindrucksvollen Ausnahmeerscheinung – Conchita Wurst trat in einem Kleid, das schöner war als das der Moderatorin  (Lise Cabble), langen schwarzen Haaren (Perücke) und einem Vollbart vor dem Publikum in Kopenhagen und natürlich ganz Europa auf – polarisierte die Künstlerin aus Österreich.

Und auch wenn das Erscheinungsbild bzw. der Auftritt der Conchita Wurst schon im Vorhinein von den konservativeren Teilnehmer-Staaten als Provokation empfunden wurde, so war es meiner Meinung nach doch letztendlich dem wundervollen Song “Rise like a Phoenix” und der Hingabe seiner Interpretin geschuldet, sie am Ende des Abends zu Recht als strahlende Siegerin des 59. Eurovision Song Contests zu feiern. Denn viele der Songs, der am Finale des 59. ESCs teilnehmenden Staaten, waren einfach nur langweilig und belanglos oder wurden von groß-busigen Puppen mit einer pornös angehauchten Peinlichkeit dargeboten. Zwar verzichtete Elaiza, die Teilnehmerinnen aus Deutschland, auf dererlei Peinlichkeiten, konnten Europa aber mit ihrer eintönigen Darbietung nicht von sich überzeugen und landeten letztendlich auf dem 18. Platz des diesjährigen Eurovision Song Contests. Im Gegensatz zu pornösen Peinlichkeiten und einschläfernden Belanglosigkeiten erschienen die Beiträge aus Malta, der Schweiz oder Finnland als eine mehr als gelungene und erfrischende Abwechslung.

Der charismatischste und gesanglich schönste Beitrag des Gesangswettbewerbs in Kopenhagen stammte allerdings von einer  vollbärtigen Diva: Conchita Wurst. Denn erst mit 52 Punkten Rückstand folgten “The Common Linnets” aus den Niederlanden mit ihrem Song “Calm after the Storm“.

11. Mai 2014 von Julia
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Liebeserklärung an Bielefeld

Ja – schon wieder ein Video. Diesmal handelt es sich dabei um eine Liebeserklärung von Simon Zawila an Bielefeld. Hört bitte genau hin und schaut euch das liebevoll gestaltete Video an – es ist wirklich voll mit wunderschönen Bildern.

17. April 2014 von Julia
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Wie klingen eigentlich Faultier-Babys?

So ein Faultier-Leben ist sicherlich ziemlich anstrengend… und ganz besonders, wenn man noch ganz klein ist. Welche Geräusche Faultier-Babys bei ihren Aktivitäten so von sich geben, verrät euch das folgende Video.

Sloth Squeak! from Lucy Cooke on Vimeo.

10. April 2014 von Julia
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Puppy

Ich habe mich gerade gefragt, warum mir dieses Video in den letzten Monaten nicht aufgefallen ist? Minions – awww!

10. April 2014 von Julia
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Was ist das eigentlich für eine Gesellschaft… ?

06. April 2014 von Julia
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