Arwyn Yale – Stumme Narben

„Stumme Narben“ von Arwyn Yale ist zwar erst im Februar diesen Jahres erschienen, erzählt allerdings die Geschichte der Entscheidung Nathan O’Brians die Polizei zu verlassen, um als Privatdetektiv zu arbeiten und steht damit ganz am Anfang des Berufslebens des Privatermittlers.

Inhalt:

Um nach einem aufreibenden Fall zur Ruhe zu kommen, mietet Detective Inspector Nathan O?Brian ein einsam gelegenes Cottage im Norden Englands. In einer stürmischen Nacht klopft ein kleines Mädchen an seine Tür, bis auf die Knochen durchweicht, hält sie einen Zettel in der Hand, auf dem lediglich ein Name steht: Kate Haddock. Das Mädchen spricht kein Wort, niemand im Ort kennt sie. Den Namen Kate Haddock jedoch kennt jeder. Die Fünfjährige ertrank vor dreißig Jahren, in einer ebenso stürmischen Nacht. Als Nathan O’Brian sich in die Ermittlungen einmischt, wird ein Mordversuch auf die einzige Person verübt, die Licht ins Dunkle bringen könnte …

Arwyn Yale – Stumme Narben

Fazit: Das Prequel zur Nathan O’Brian Reihe ist spannend und verstörend zugleich. Das Thema des Buches regt zum nachdenken an und die Geschichte ist gut durchdacht. Von mir gibt es deswegen eine Leseempfehlung.

26. November 2017 von Julia
Kategorien: Rezension | Schlagwörter: , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Arwyn Yale – Todesschwestern

Nachdem ich bereits „Tote töten ewig“ und „Sei mein Tod“ von Arwyn Yale gelesen hatte, habe ich vor ein paar Wochen auch „Todesschwestern“, den ersten Fall von Nathan O’Brian gelesen.

Inhalt:

Die Presse nannte sie »Die Todesschwestern«. Noelle und Joss waren sechzehn und siebzehn, als sie beschlossen, sich gemeinsam das Leben zu nehmen. Nur Joss überlebte. Ein Jahr später ist sie spurlos verschwunden. Privatdetektiv Nathan O’Brian soll das labile Mädchen finden. Zunächst scheint es sich um die gewöhnliche Suche nach einem fortgelaufenen Teenager zu handeln. Doch schon bald wird klar, dass nichts an dem Auftrag gewöhnlich ist, denn Joss verfolgt ein mörderisches Ziel.

 

Todesschwestern – Arwyn Yale

Fazit: Auch wenn ich die anderen Fälle von Nathan O’Brian schon kannte, war es schön mit „Todesschwestern“ den sympathischen Ermittler von seinem ersten Fall an kennenzulernen. Die Geschichte, die neben dem Protagonisten noch viele andere sehr lebensnahe Personen beinhaltet, die nach und nach in die Handlung eingeführt werden, ist glaubwürdig und in sich schlüssig.  Mich hat der erste Fall des charmanten und sympathischen Privatdetektivs genauso gefesselt wie die nachfolgenden Bände. Am Ende war ich sogar ein wenig traurig, dass das Buch so kurz war. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung für „Todesschwestern“.

 

03. Oktober 2017 von Julia
Kategorien: Rezension | Schlagwörter: , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Hidden Figures

Bereits als ich im letzten Jahr im Kino den Trailer zu „Hidden Figures“ sah, wollte ich mir den Film unbedingt ansehen. Leider konnte ich keinen meiner Freunde in Bielefeld dazu bewegen sich den Film mit mir anzuschauen. Auch frisch in Rheinland-Pfalz angekommen, wollte niemand den Film mit mir schauen. Heute habe ich mir ihn dann schließlich auf DVD angesehen.

Die Geschichte:

Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen erzählt erstmals die wahre Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe) – drei brillanten afroamerikanischen Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre als Mathematikerinnen bei der NASA arbeiteten und maßgeblich an der Erdumrundung des Astronauten John Glenn beteiligt waren. Eine atemberaubende Leistung, die den USA beim Wettlauf ins All den entscheidenden Vorsprung verschaffte. Dabei musste das visionäre Trio sämtliche Geschlechter- und Rassengrenzen überschreiten und ist damit eine Inspiration für kommende Generationen. Neben Henson, Monáe und Oscar®-Gewinnerin Spencer beeindrucken Kevin Kostner und Jim Parsons in weiteren Rollen und machen Hidden Figures zu einem filmischen Meisterwerk. 

DVD – Hidden Figures

Die drei Protagonistinnen des Films kämpfen Tag für Tag mit Vorurteilen und gegen Diskriminierung, um Anerkennung und ein Stück Gleichberechtigung und geben dabei niemals auf. Sie erreichen ihre Ziele mit jeder Menge Intelligenz, viel Durchhaltevermögen sowie sprühendem Esprit.

Der Film – „Hidden Figures“ –  ist passend zu den 1960iger-Jahren konventionell gemacht und hebt dadurch wirkungsvoll die Geschichte der drei real existierenden Frauen hervor. Indem Originalbilder mit Zeitkolorit gemischt werden, entsteht ein Film voll ungezwungener, frecher Unterhaltung, Humor sowie einer Liebesgeschichte. Obendrein beinhaltet „Hidden Figures“ eine große Portion Pathos und adäquat feierliches Heldentum.

Taraji P. Henson, Octavia Spencer und Janelle Monáe spielen ihre Rollen frei und beherzt, zeigen ihre Figuren mal devot, mal mutig und stolz, mal kämpferisch resolut und mal süffisant oder heiter. Auch Kevin Kostner als Al Harrisson (Chef der NASA), Jim Parsons als Paul Stafford (Ingenieur bei der NASA) sowie Kirsten Dunst als Vivian Michael spielen ihre Charaktere großartig auf.

Fazit: „Hidden Figures“ ist ein absolut wunderbarer Film über drei fantastische Frauen. Theodore Melfi erzählt die Geschichte des Frauentrios sehr einfühlsam, witzig, überaus intelligent und sehr spannend. Mich hat der Film absolut begeistert und ich kann nur eine Empfehlung aussprechen sich den Film anzuschauen.

06. Juli 2017 von Julia
Kategorien: all days - all ways, Rezension | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Sarah Bosetti – Wenn ich eine Frau wäre

Nachdem ich bereits vor 1 1/2 Jahren Sarah Bosettis „Mein schönstes Ferienbegräbnis“ gelesen habe, habe ich mir gestern ihr Erstlingswerk „Wenn ich eine Frau wäre“ zu Gemüte geführt.

Zum Buch:

Nein, in diesem Buch geht es nicht um jene vielbesungenen kleinen Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

„Wenn ich eine Frau wäre“ ist eine bissig-absurde Großstadtgeschichte, prall gefüllt mit Kloschüsselromantik und Selbstironie. Schnell, witzig und im Kern bitterböse. Also doch ein bisschen wie eine Frau.

Sarah Bosetti erzählt von Michelinweibchen, von den Dorfältesten Berlins und vom Haupthaar verweichlichter Großstadtbewohner. Und nicht zuletzt von Ulf, der alles hat, was ein guter Mann braucht: überbordende Kreativität, bedingungslose Hingabe und einunddreißig Brusthaare.

Sarah Bosetti – Wenn ich eine Frau wäre

Das Buch vereint locker aneinander gereihte Episoden aus dem Leben der beiden Protagonisten – Sarah und Ulf. Die Kurzgeschichten sind z.T. urkomisch.

Fazit: Auf der Suche nach leichter Unterhaltung macht man mit diesem Buch nichts falsch. Aber – es ist bei weitem nicht so gut wie „Mein schönstes Ferienbegräbnis“.

 

12. Juni 2017 von Julia
Kategorien: Rezension | Schlagwörter: , , , , | Schreibe einen Kommentar

Harry Potter 1-7

Es ist vollbracht… Nachdem ich mir im November des letzten Jahres zunächst Band 1 der Harry Potter Reihe auf den Kindle lud, habe ich heute Nachmittag den letzten Band – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ausgelesen. Wie früher, als ich mir die Bücher von dem kleinen Bruder einer Schulfreundin ausgeliehen habe – ich glaube ich bin damals bis einschließlich zu Band 4 gekommen – haben mich die einzelnen Bände in den letzten Monaten und Wochen bis zum Schluss gefesselt. Nun hat sich mir die Frage gestellt, ob auch die anderen Bücher rund um Hogwarts – Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, Die Märchen von Beedle dem Barden, Harry Potter und das verwunschene Kind sowie Quidditch im Wandel der Zeiten genauso „lesenswert“ sind wie die Bücher aus der Harry Potter Reihe. Habt ihr die anderen Bücher zufällig gelesen und könnt mir etwas dazu sagen? Im Voraus vielen Dank für eure Antworten.

10. Juni 2017 von Julia
Kategorien: all days - all ways | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Wolfgang Herrendorf – Tschick

Als ich gestern auf der Sonnenliege im Garten lag – um ein wenig Sonne zu tanken – meldete der Kindle, dass der Akku fast leer sei. Also ging ich kurzerhand in meine Wohnung – um den Kindle aufzuladen –  und schnappte mir das Buch, dass meine nette ältere Nachbarin von nebenan mir letzte Woche geschenkt hatte: „Tschick“.

Zur Geschichte:

Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.

Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

Wolfgang Herrendorf – Tschick

Andrej und Maik – zwei Jungen aus unterschiedlichen Verhältnissen, jeder ein Außenseiter in ihrer Klasse – begeben sich auf eine gemeinsame Reise Richtung Walachei, wo Verwandte von Andrej wohnen. Auf ihrer Reise mit dem geklauten blauen Lada erleben sie allerhand verrückte Dinge, die die beiden zusammenschweißen. „Tschick“ ist Roadmovie und Jugendroman zugleich – und ehrlich gesagt viel zu schnell zu Ende. Ich habe während des Lesens übrigens sehr oft laut lachen müssen.

Fazit: Unbedingte Leseempfehlung!

 

06. Juni 2017 von Julia
Kategorien: Rezension | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Wanderlust

Im Grunde bin ich ein ziemlich bewegungsfreudiger Mensch – alle Strecken, die nicht allzu weit erscheinen, lege ich zu Fuß zurück oder hin und wieder mit dem Rad. Da ich aber jedes Mal ein wenig Schmerzen am Popo habe vom Rad fahren, gehe ich am liebsten zu Fuß. Bei der Diskussion joggen oder walken zu gehen, gewinnt eigentlich jedes Mal mein innerer Schweinehund. 🙁 Aber eine Fortbewegungsart, die wir beide mögen, ist wandern. 🙂 Und so machte ich mich auch gestern wieder auf den Weg – erst planlos, später folgte ich den Wegweisern, die ich nach einer Weile des Laufens entdeckte. Schließlich führte mich meine gestrige Wandertour auf den Jakobsberg. Auf dem Weg dorthin hörte ich neben dem Ruf des Kuckucks und dem Hämmern des Spechts auch allerhand andere Vögel ihre Lieder singen. Den Informationstafeln am Wegesrand entnahm ich, dass im Breyer Wald etliche Hügelgräber zu finden seien, die wirklich absolut unspektakulär sind. Was ich übrigens noch lieber tue, als wandern zu gehen, ist fotografieren. Und da man bei so einer Wandertour allerhand schöne Motive vor die Linse bekommen kann, habe ich auch gestern wieder einige Fotos gemacht. Schaut sie euch doch einfach mal in meinem Instagram-Account an.

15. April 2017 von Julia
Kategorien: all days - all ways | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Happy Birthday Pünktchen und Anton

Wer meinen Blog schon etwas länger liest oder mir auf Twitter und/oder Instagram folgt, der weiß, dass meine Katzenkinder aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Heute feiern sie bereits ihren zweiten Geburtstag. Ich bin sehr „verliebt“ in die beiden mehr als froh sie zu haben. <3

07. April 2017 von Julia
Kategorien: all days - all ways, Geschichten von der Katz` | Schlagwörter: , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Das vierte Bundesland

Nach Hessen – dem Bundesland, in dem ich aufgewachsen bin und bis zu meinem 20. Lebensjahr gelebt habe, Baden-Württemberg – dem Bundesland in dem ich mein erstes Studium begonnen und knapp zwei Jahre gelebt habe, Nordrhein-Westfalen – dem Bundesland, in dem ich mein zweites Studium absolviert und insgesamt zwölf Jahre gelebt habe, bin ich seit dem 01.12.2016 offiziell eine Bürgerin von Rheinland-Pfalz.

Hier lebe ich nun in einem kleinen Städtchen am Rhein – in Rhens. Auch wenn ich morgens ca. 1 Stunde zur Arbeit und nach Feierabend ca. 1 1/2 Stunden mit dem ÖPNV nach Hause brauche, gefällt mir Rhens sehr gut. Der Rhein ist nur zehn Minuten Fussweg von meiner Wohnung entfernt. Außerdem gibt es drei Supermärkte, die ich zu Fuss in 10-15 Minuten erreiche. Und noch viel wichtiger: ich habe hier schon ein paar sehr nette soziale Kontakte. 🙂

Meine Katzenkinder haben den Umzug in unsere erste eigene Wohnung übrigens gut überstanden und genießen es jetzt soviel Platz zu haben. Achja – ich genieße es übrigens auch! Nachdem ich in Bielefeld in den letzten sechs Jahren in einem ca. 18 qm großen Zimmer gewohnt habe, finde ich meine 60 qm Wohnung einfach super. 🙂 Denn: die Küche ist schön groß, habe ich eine Spülmaschine (sooooo toll), ist die Badewanne endlich groß genug (sooooo toll), ist das Wohnzimmer größer als mein letztes Zimmer. 😀

Hachja…

18. Dezember 2016 von Julia
Kategorien: past, present & future | Schlagwörter: , , , , | 1 Kommentar

Die kleinen und die großen Dinge

In den letzten Tagen und Wochen habe ich immer mal wieder Dinge rund um meinen bevorstehenden Umzug erledigt. Zum einen habe ich jede Menge Papierkram bearbeitet, zum anderen Dinge für die Zeit in der Ferienwohnung besorgt sowie Lampen und einige andere Dinge für meine zukünftige Wohnung gekauft.

Außerdem habe ich bereits einen Sprinter für den Umzug reserviert. Heute war ich bei der Post und habe einen Nachsendeantrag gestellt.

In den nächsten Tagen werde ich dann die ersten Umzugskartons aus dem Keller holen, um sie zu packen. Ich würde sagen, dass ich bis jetzt alles ganz gut geplant und organisiert habe. 🙂

19. Oktober 2016 von Julia
Kategorien: all days - all ways | Schlagwörter: , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

← Ältere Artikel