Tollhouse Chocolate Chip Cookies

Heute Morgen habe ich mal wieder gebacken. Mein amerikanischer Nachbar hatte sich zu seinem Geburtstag „Tollhouse Chocolate Chip Cookies“ gewünscht.  Zunächst begab ich mich auf die Suche nach einem Rezept und kaufte am Samstag schließlich die benötigten Zutaten ein.

Backblech mit neun "Tollhouse Chocolate Chip Cookies".

Backblech mit neun „Tollhouse Chocolate Chip Cookies“.

Zutaten:

280 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz
250 g Butter (weich)
190 g Zucker
135 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
350 g Zartbitter-Schokolade (gehackt)

Zubereitung:

Den Ofen auf 190° Celsius vorheizen.
Mehl, Backpulver und Salz in einer kleinen Schüssel mischen und beiseite stellen.
Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanille in einer großen Schüssel cremig schlagen. Eier einzeln zugeben und jedes Mal gut unterrühren.
Die Mehlmischung portionsweise untermengen, dann Schokostückchen zufügen.
Jeweils 1 gehäuften Esslöffel Teig auf ein nicht eingefettetes Backblech setzen. 9-11 Minuten backen, bis die Cookies goldbraun sind. Weitere 2 Minuten auf dem Blech liegen lassen (noch weich), dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tollhouse Chocolate Chip Cookies

Tollhouse Chocolate Chip Cookies

Natürlich habe ich die Cookies im Selbstversuch getestet und sie für sehr lecker befunden.

25. Januar 2016 von Julia
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Hühner-Reis-Suppe

Hühner-Reis-Suppe - abschließend mit etwas frischem Schnittlauch abgeschmeckt.

Hühner-Reis-Suppe – abschließend mit etwas frischem Schnittlauch abgeschmeckt.

Gestern habe ich das erste Mal in meinem Leben ganz allein (aus dem Gedächtnis-Protokoll) eine Hühner-Reis-Suppe zubereitet. Da ich meiner Mama als Kind fast jeden Tag bei der Zubereitung der Speisen zugesehen und geholfen habe, und Kochen seitdem liebe, habe ich mich gestern daran begeben, die o.g. Suppe zu kochen. Besonders in den kalten Jahreszeiten ist es ein leckeres Gericht, das einen wieder gut durchwärmt und bei oder prophylaktisch gegen Erkältungen hilft.

Da ich die Suppe gestern nur für meinen Freund und mich und nicht für eine Familie gekocht habe, kauften wir kein ganzes Huhn, sondern nur zwei Hähnchenschlegel. Diese wanderten dann zusammen mit einem Bund Suppengrün (Sellerie, Petersilie, Möhrchen und einer Stange Lauch) in ca. 1 1/2 Liter Wasser, in dem die Zutaten dann erstmal 45 Minuten gekocht wurden.

Anschließend fischte ich die Hähnchenschlegel und einen Teil des Suppengrüns wieder aus dem Topf heraus. Den Rest pürierte mein Freund eine kurze Runde. 😉 Nachdem ich das Fleisch von den Schlegeln abgetrennt hatte, tat ich es (ohne die Knochen) zurück in die Brühe, die ich noch mit etwas Gemüsebrühe-Gewürz abgeschmeckt hatte. Abschließend taten wir noch den Reis, den wir in der Zwischenzeit gekocht hatten, ebenfalls in den Topf. Fertig war die Hühner-Reis-Suppe. Je nach Belieben taten wir uns jeweils noch etwas frischen Schnittlauch in unsere Portionen.

10. Januar 2016 von Julia
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Sei (gefälligst) fit, schlank und schön!

Auch, wenn ich ein Mensch bin, der sich um seine Figur, sein Aussehen oder Gewicht keine Sorgen machen muss, fühle ich mich momentan von den medialen „Auswürfen“ erschlagen, die sich genau mit diesen Themen beschäftigen. Der öffentliche Diskurs scheint den Menschen (Rezipienten) zurzeit nur eines sagen zu wollen: Sei (gefälligst) fit, schlank und schön! Nach Michel Foucault wirken Diskurse mit ihren Inhalten, die in Form von Empfehlungen und Ratschlägen vermittelt werden, auf die Individuen ein. Diskurse geben dem Individuum dabei eine Orientierungshilfe auf seinem Weg der Individualisierung. Innerhalb einer Epoche und/oder Gesellschaft sind es die Diskurse, die eine vorgegebene Wirklichkeit für die Menschen erzeugen und damit bereitstellen. Mit ihnen soll den Individuen aufgezeigt werden, was richtig oder falsch ist.

Durch die plakative und permanente Wiederholung der Normen, die durch die Diskurse in Form von Ratgebern, Büchern, Filmen, Fotos etc., den Individuen „eingetrichtert“ werden, werden den Menschen in gewisser Weise Handlungsvorschriften verordnet. Egal ob in TV-Spots und -Sendungen, in der Radio-Werbung, durch Plakate oder Handzettel u.v.m. – überall werden Menschen in unserer Gesellschaft darauf hingewiesen, dass sie (gefälligst) fit, schlank und schön sein sollen. „Schlank + fit in 12 Wochen“, „Mach dich krass“, „Feel good“ oder „I make you sexy“ – alle diese Slogans sowie die Plakate, die Werbung für Fitnessstudios, Diätprogramme oder Fitnesstracker machen, vermitteln den Menschen meiner Meinung nach, neben den  z.T. unrealistischen Zielen/Erfolgschancen, eben auch immer genau die Vorschrift, wie sie auszusehen bzw. zu sein haben, um ein „anerkanntes“ und erfolgreiches Mitglied der Gesellschaft zu sein.

Ehrlich gesagt ruft das bei mir schon seit längerer Zeit enormes Kopfschütteln hervor.

Bereits im Januar 2015 habe ich übrigens einen ähnlichen Beitrag verfasst. Doch wie mir scheint, wurden die „Schrauben“ im letzten Jahr noch weiter angezogen…

„Es ist kein Zeichen von Gesundheit [egal auf welcher Ebene], an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein“

Jiddu Krishnamurti

08. Januar 2016 von Julia
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Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke

Mein MacBook ist mittlerweile knapp sechs Jahre alt. Im Verlauf des letzten Jahres merkte ich, dass das gute Gerät immer langsamer wurde. Vor wenigen Monaten habe ich mir dann scheinbar noch etwas ziemlich Nerviges aus dem Internet „eingefangen“ – zusammengenommen schmälerten die Langsamkeit und die permanent auftauchende Werbung den bisherigen Spass bei der Benutzung (in den letzten 4-5 Jahren) des Laptops ungemein.

Kurz vor Weihnachten warf schließlich mein Bruder via Teamviewer mal ein Auge auf meinen Laptop. Nachdem er mithilfe der Teamviewer-Fernsteuerung auf mein MacBook zugegriffen hat, war immerhin das Problem mit der ungewollten Werbung behoben. Bezüglich der Langsamkeit des Laptops meinte mein Bruder damals, dass wir uns das noch mal anschauen müssten.

Zu Weihnachten schenkte er mir schließlich eine SSD-Karte. Da ich das MacBook über die Feiertage nicht mit zu meinen Eltern genommen hatte, versuchte ich am 2. Januar, mithilfe dieser Anleitung, die bisher in meinem MacBook verbaute Festplatte gegen die SSD-Karte auszutauschen. Leider musste ich meinen Versuch an diesem Tag aufgeben, da ich für die Schrauben, die in der Festplatte saßen keinen passenden Schraubendreher hatte. Bedauerlicherweise waren auch mein Mitbewohner, mein Nachbar sowie mein Freund ebenfalls nicht im Besitz eines passenden Torx.

Gestern war ich schließlich mit meinem Freund im Baumarkt und investierte in ein Handy-Reparatur-Set, das ganz offensichtlich u.a. den passenden Torx beinhaltete. Zuhause angekommen, eröffnete ich gleich wieder die „Werkstatt“. Dank des Handy-Reparatur-Sets aus dem Baumarkt klappte diesmal der Wechsel von der Festplatte zur SSD-Karte einwandfrei.

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Im nächsten Schritt wollte ich mit einem bootfähigen USB-Stick einen Clean Install von El Capitan vornehmen.  Ich befolgte dafür, die in der Anleitung beschriebenen Schritte… bis ich mich ein Mal verklickte. Ein Fehler, der mich noch ein paar Stunden sowie ein paar Nerven kostete. Ich schraubte das MacBook also wieder auf, tauschte die SSD wieder gegen die Festplatte aus, schraubte es wieder zu, löschte den USB-Stick und fertigte mit DiskMaker X erneut einen bootfähigen USB-Stick an.

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Heute machte ich den Festplatten-SSD-Austausch noch ein Mal, steckte den USB-Stick in das MacBook ein und tatatataaa – nachdem ich diesmal alles richtig gemacht hatte, hatte ich letztendlich ein komplett „neu aufgesetztes“ MacBook, das wieder schnell und einwandfrei lief.

Am Ende war ich richtig stolz darauf, dass ich das Alles nur mithilfe der Anleitungen und ein wenig telefonischem Support meines Bruders hinbekommen hatte. :)

05. Januar 2016 von Julia
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Mein Jahreswechsel und der Neujahrstag

Den gestrigen Abend habe ich, wie schon die Jahreswechsel 2013/2014 und 2014/2015, zuhause verbracht. Gestern war ich allerdings nicht allein zuhause, sondern mit meinem Freund und meinen Katzenkindern. Nachdem der Liebste und ich uns gefüllte Paprika zubereitet haben, schauten wir während des Verzehrs, gemeinsam mit meinem Mitbewohner, einen Film. Nach dem Film war noch eine 3/4 Stunde Zeit bis Mitternacht. Da in dieser Zeit draußen schon jede Menge Feuerwerksraketen gezündet wurden, liefen meine Katzenkinder ängstlich, nervös und orientierungslos wirkend, mit schwitzigen Pfoten, in der Wohnung umher. Selbst gutes Zureden und Streicheleinheiten konnten die beiden nicht beruhigen. Als der Lärm um Mitternacht zu einer tosenden Lautstärke anstieg, versteckten sich Pünktchen und Anton unter meinem Bett. Mir tat es weh zu sehen, dass ihnen der Lärm so zusetzte und ich sie nicht beruhigen konnte. :(

Heute haben wir vier dann erstmal ausgeschlafen. Anschließend gab es für alle Frühstück. Während meine Katzenkinder sich nach dem Frühstück wieder zum Schlafen hinlegten, machten mein Freund und ich einen Neujahrs-Spaziergang.

 

01. Januar 2016 von Julia
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Sarah Bosetti – Mein schönstes Ferienbegräbnis

Sarah Bosetti - Mein schönstes Ferienbegräbnis

Sarah Bosetti – Mein schönstes Ferienbegräbnis

Nachdem ich Anfang Oktober Sarah Bosetti in der 1LIVE Klubbing-Lesung mit ihrem Buch „Mein schönstes Ferienbegräbnis“ hörte, beschloss ich mir ihr Buch zu kaufen. Das tat ich dann schließlich auch.

Inhalt:

Sarah lebt mit ihrem Freund Ulf in Berlin. Sie trinken Eiskaffee zum Frühstück und essen Spaghettieis zu Abend, verkaufen geklaute Rentnertoupets an hippe Herrenausstatter aus Berlin-Mitte und kratzen den Schimmel von ihrer baufälligen Altbauwohnung. Ohne konkretes Ziel schlagen sie sich durch den Dschungel des hauptstädtischen Künstlerprekariats. Sie sind jung, dynamisch, orientierungslos und pleite. Kurz: Wenn es nach Sarah ginge, könnte alles genauso bleiben, wie es ist. Doch dann stirbt ihr Vater, Ulf äußert plötzlich seinen Kinderwunsch und ihre beste Freundin Anna wird Mutter. Und Sarah bricht auf, um endlich ihre „To-Do-Before-I-Die“-Liste abzuarbeiten, wozu auch eine Reise in die Vergangenheit gehört, in der noch eine offene Rechnung zu begleichen ist. Wenn die Boygroups der eigenen Kindheit zu erwachsenen Männern mutieren, dann ist er da: der unvermeidliche Übergang vom Kindsein zum Kinderkriegen.

Für mich waren Sarah Bosetti und ihr Roman eine erfrischende Entdeckung. Der Roman ist witzig, skurril, intelligent und tiefsinnig. Durch ihren direkten, ehrlichen und hemmungslosen Humor, mit dem die Autorin den Übergang zum Erwachsenwerden beschreibt, habe ich während des Lesens sehr oft laut lachen müssen.

Sarah Bosettis Roman ist weise und urkomisch, auch wenn es darin um eine Zeit des Umbruchs und Neuanfangs, bzw. um die Suche nach einem Platz in der Welt geht. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.

31. Dezember 2015 von Julia
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Was ich in den letzten Wochen gemacht habe…

Es ist mal wieder sehr ruhig geworden hier. Die letzten Wochen habe ich z.T. mit Handarbeiten (ich habe zwei Schals gestrickt), Basteleien (ich habe etliche Weihnachtspostkarten selbstgebastelt), Treffen mit Freunden, Lesen, meiner ersten Teilnahme an einem DSA-Abenteuer und natürlich mit dem Schreiben von Bewerbungen verbracht. Außerdem habe ich natürlich auch meinen Katzenkindern viel Zeit gewidmet. <3 Insgesamt habe ich in den letzten zwei Monaten also viel erlebt und gemacht, ohne es direkt hier schriftlich zu verarbeiten. ? Auf Twitter und Instagram war ich dennoch sehr aktiv. 

08. Dezember 2015 von Julia
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Flach gelegt

Nachdem ich scheinbar über mehrere Wochen latent eine Erkältung mit mir herum getragen habe, hat sie mich vor knapp zwei Wochen dann niedergestreckt. Husten, Schnupfen und Heiserkeit alles inklusive – ein grippaler Infekt machte es möglich.

Gestern sah es noch so aus, als hätte ich noch ein paar Tage etwas von dem grippalen Infekt. Doch nachdem ich gestern Abend bereits um 19:40 Uhr zu Bett gegangen bin und mir seit Freitag jeden Tag eine heiße Zitrone (frisch gepresst) mit Honig gemacht habe, ging es mir heute schon um einiges besser.So kann es in den nächsten Tagen gerne weitergehen. :) Denn mittlerweile bin ich schon einigermaßen genervt davon krank zu sein. Ich möchte so gerne endlich wieder joggen gehen.

08. November 2015 von Julia
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Simon’s Cat – Pug Life

Bis auf den Mops sind das Szenen, die sich bei mir auch schon so zugetragen haben.

05. November 2015 von Julia
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Dran bleiben

Bedingt durch eine Erkältung, die ich mir in der vorletzten Woche eingefangen habe, war ich in der letzten Woche nur ein Mal laufen. Da ich an diesem Tag noch einen mittleren Schnupfen hatte und mich nicht so richtig fit gefühlt habe, war es dann auch ein Lauf mit mehreren kleinen Pausen. An den anderen Tagen der letzten Woche habe ich dann eher lange Spaziergänge gemacht, um wenigstens meine vorgegebene Schrittzahl von 10 000 Schritten/Tag zu erreichen.

Gestern habe ich mir dann bei einem Discounter Laufbekleidung für die nun kälter werdenden Tage besorgt, so dass ich ab jetzt wahrscheinlich nicht mehr frieren werde, wenn die Temperaturen nicht in meinem Wohlfühlbereich liegen. Somit hat der innere Schweinehund von nun an keine Chance mehr. :)

07. Oktober 2015 von Julia
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