Berlin – der Anreisetag

Nachdem ich gestern, also am Samstag, vormittags noch meinem Aushilfsjob in Bielefeld nachgegangen bin, habe ich mich nach Feierabend auf den Weg nach Hause gemacht, um noch ein paar Dinge für meinen zweiwöchigen Aufenthalt in Berlin zusammen zu packen. Danach machte ich mir noch schnell etwas zu essen. Kaum fertig mit dem Essen klopfte es schließlich an der Tür: es war mein Nachbar, der mir morgens versprochen hatte mich auf eine Taxifahrt zum Bahnhof einzuladen. :)

Er half mir mein Gepäck zum Taxistand in der Nähe unseres Hauses zu tragen, wo bereits ein Taxi bereit stand und verabschiedete mich. Ich stieg ein und ein paar Minuten später purzelte ich mit meinem Gepäck am Bahnhof wieder aus dem Taxi heraus. Ich entschied mich mir beim Bäcker noch etwas Süßes zu holen. Doch bevor ich bestellen konnte, tippte mir jemand von hinten auf die Schulter: es war der Punker, mit dem ich mich hin und wieder unterhalte, wenn ich ihn in der Stadt sehe. Er strahlte mich an und fragte mich, wohin ich fahren würde. Nachdem ich ihm von Berlin und meinem Praktikum erzählte, wünschte er mir viel Erfolg und Glück. Auch von ihm wurde ich „offiziell“ verabschiedet. :)

Eine Aufzugfahrt runter und eine wieder rauf, befand ich mich schließlich an Gleis 2, von wo aus der ICE nach Berlin um 16:38 Uhr abfahren sollte. Um 16:30 Uhr ertönte allerdings eine Durchsage, dass der Zug ca. 25 Minuten Verspätung habe. Die Durchsage zur Zugverspätung ertönte noch zwei weitere Male, dass der Zug in umgekehrter Wagenreihenfolge verkehren würde, wurde allerdings nie erwähnt.

Als der Zug an Gleis 2 eintraf, stieg ich in den Wagen ein, den ich für den Wagen hielt, in dem sich mein reservierter Platz befand. Fehlanzeige! Also lief ich mit meinem Trekkingrucksack auf dem Rücken und meinem Trolley in der Hand erstmal durch zwei Wagen und den Speisewagen, um einen Platz in der zweiten Klasse zu suchen, der noch frei war.

Bei der Wahl des Platzes, hatte ich mich zunächst für einen Platz gegenüber eines recht attraktiven Mannes entschieden. ;) Nachdem ich allerdings merkte, dass die Steckdose an diesem Platz defekt war, schulterte ich meinen Trekkingrucksack erneut, schnappte mir meinen Koffer und zog einen Wagen weiter.

Selfie_Zugfahrt_Berlin

Skeptischer Blick auf der Zugfahrt nach Berlin. #Selfie

Die restliche Fahrt gen Berlin verlief dann vollkommen reibungslos. In der Hauptstadt angekommen, half ich einem älteren Ehepaar mit ihrem Gepäck und ging dann zu dem Gleis, von wo aus die S-Bahn Richtung Friedrichstraße abfuhr. Nach kurzer Wartezeit kam auch schon die S-Bahn, aus der ich nach einer Station wieder aussteigen konnte. Rolltreppe runter, quer durch den S-Bahnhof Friedrichstraße und ich hatte die S-Bahn Richtung Wannsee erreicht.

Dort machte ein doofes Dutt-Mädchen keinerlei Anstalten ein wenig Platz für mich und mein Gepäck zu machen, sondern glotze mich nur an.

Ein paar Stationen später stieg ich in Friedenau aus der S-Bahn aus, wo ich am Bahnhof von Jan in Empfang genommen wurde. Bis zu ihm nach Hause war es nicht weit. Kurz nach unserer Ankunft machten wir uns an die Zubereitung des Abendessens: es gab Lachs aus dem Optigrill und dazu Avocado-Pfirsich-Salat. Es war sooooo lecker! #nomnomnom

Avocado_Pfirsich_Salat_mitLachs

Das Abendessen: Avocado-Pfirsich-Salat mit Lachs aus dem Optigrill. #schmackofatz

Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang. Tja – und jetzt liege ich ziemlich müde auf Jans Couch und freue mich schon auf meinen wohlverdienten Schlaf. :) Gute Nacht!

 

 

28. September 2014 von Julia
Kategorien: all days - all ways, On the road again | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Berlin – der Anreisetag