Arwyn Yale – Tote töten ewig

Tote töten ewig - Arwyn Yale

Tote töten ewig – Arwyn Yale

Inhalt: Als die vierzehnjährige April Banks beobachtet, wie ihr Vater im Wohnzimmer ermordet wird, glaubt ihr niemand. Die Polizei findet keinerlei Spuren, die auf ein Verbrechen hindeuten; eine Leiche gibt es nicht. Doch Frank Banks bleibt verschwunden, und April schwört, die Wahrheit gesagt zu haben. Aber wie passt die Abschiedsnotiz dazu, die im Zimmer des ältesten Sohnes gefunden wird? Privatdetektiv Nathan O’Brian stößt bei seinen Nachforschungen auf einen grausamen Mordfall, der nie aufgeklärt werden konnte. Als eine zerstückelte Leiche in einem Koffer aufgefunden wird, und der Mörder ihm eine bedrohliche SMS schickt, ahnt Nathan nicht, in was für Abgründe er hineingezogen wird.

Auch im dritten Band gelingt es Arwyn Yale einen spannenden Krimi mit vielen Thrillerelementen, einem sympathischen Ermittler und gut gelegten falschen Fährten zu schaffen. Nathan O’Brian gerät während dieses Falls zwischen die Fronten, da seine Schwester Audrey direkt darin verwickelt ist. Ihre Involviertheit erklärt dann auch ihr seltsames Verhalten, das sich bereits in den ersten Bänden abzeichnete.

Wie bei den vorangegangenen Fällen begleitet man den Privatdetektiv Nathan O’Brian bei seinen Ermittlungen. Hin und wieder gibt es kurze Einblicke in die Gedanken eines anderen Charakters.

Der Prolog ist gewohnt spannend und zugleich verwirrend. Am Ende des dritten Falls wird er nochmal aufgegriffen, sodass alles sehr gut durchdacht und rund wirkt. Insgesamt bekommt man auf so gut wie alle Fragen, die sich während des Lesens stellen, eine zufriedenstellende Antwort. Die Charaktere des Buches wirken ausgeklügelt, da sie sehr gut beschrieben werden. Mit ihren Ecken und Kanten wirken sie vielschichtig und sehr real.

Fazit: Ich finde den dritten Band der Nathan O’Brian-Serie sehr spannend und zum Teil auch ziemlich gruselig. Mich hat das Buch definitiv mitgerissen. Die Autorin zieht einen mit dieser Geschichte ein Stück weit in die dunkelsten Tiefen der menschlichen Seele, da sie den Wahnsinn des Mordens mit einer Klarheit beschreibt, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Alles in allem finde ich dieses Buch sehr gelungen.

P.S.: Ich spiele in diesem Band eine kleine Gastrolle (mit Klarnamen). Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten 😉

02. Mai 2016 von Julia
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