{"id":906,"date":"2008-03-10T22:11:38","date_gmt":"2008-03-10T21:11:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.julia-emde.de\/inside\/weblog\/2008\/03\/10\/land-unter\/"},"modified":"2008-03-10T22:11:38","modified_gmt":"2008-03-10T21:11:38","slug":"land-unter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.julia-emde.de\/inside\/weblog\/2008\/03\/10\/land-unter\/","title":{"rendered":"Land unter!"},"content":{"rendered":"<p>Ich glaube, die Geschichte, die ich nun schildern werde&#8230; ist jedem schonmal in einem wahrscheinlich etwas kleineren Rahmen auch schon passiert. Man hat die Toilette verstopft, man sp\u00fclt, man hofft&#8230; man hofft, dass das Wasser, das da aus dem Sp\u00fclkasten in die Klosch\u00fcssel schie\u00dft, den Inhalt der Sch\u00fcssel mitrei\u00dft. In den meisten F\u00e4llen geht auch alles gut. Aber nicht so in meinem Fall.<\/p>\n<p>Ich hatte also die Toilette verstopft, was ja schon mal passieren kann. Ja, ich hatte die Toilette verstopft, allerdings nicht zu Hause, sondern in einem gro\u00dfen ortsans\u00e4ssigen Kino. Da stand ich nun, Hoffnung war ja noch vorhanden &#8211; und sp\u00fclte ab. Die Klosch\u00fcssel f\u00fcllte sich bis zum Rand. Hilflos stand ich daneben und wartete darauf, dass das Wasser langsam abflie\u00dfen und ein etwas st\u00e4rkerer Sog entstehen w\u00fcrde, um dann den Grund allen \u00dcbels mitzurei\u00dfen. Ich hatte Gl\u00fcck, langsam flo\u00df das Wasser ab, allerdings nicht im erhofften Ma\u00dfe&#8230;<\/p>\n<p>Da ich mich, wie erw\u00e4hnt, im Kino befand und der Film bald beginnen w\u00fcrde, musste etwas geschehen. Ich wartete darauf, dass das Wasser und das &#8220;\u00dcbel&#8221; bald verschwinden w\u00fcrden&#8230; Die Zeit dr\u00e4ngte, der Film w\u00fcrde bald beginnen&#8230; Meine jugendliche Ungeduld trieb mich schlie\u00dflich dazu ein weiteres Mal die Toilettensp\u00fclung zu bedienen. Das Ungl\u00fcck nahm seinen Lauf&#8230; langsam stieg der Wasserpegel in der Toilette des ortsans\u00e4ssigen Kinos in bedrohlichem Ma\u00dfe an. Ich stand nat\u00fcrlich noch daneben. LEIDER! Drau\u00dfen vor der Toilettenkabine in der ich mich befand liefen immernoch andere Kinobesucherinnen rum und das Wasser in der Klosch\u00fcssel meiner Kabine stieg immer weiter an. Langsam wurde ich doch ein wenig panisch. Und dann passierte es&#8230; das Wasser war durch den zweiten Sp\u00fclgang in so rasantem Tempo angestiegen, das es jetzt \u00fcber den Rand der Toilettensch\u00fcssel scho\u00df und langsam unter der T\u00fcr meiner Kabine in den restlichen Raum flo\u00df.<\/p>\n<p>Mittlerweile hatten wenigstens alle anderen Kinobesucherinnen die Toilette verlassen&#8230; das Wasser flo\u00df immer weiter ungest\u00f6rt unter meiner Kabinent\u00fcr in den Raum und ich stand in der Kabine&#8230; mit meinen Chucks, hin und her trippelnd, Angst davor, dass in die schon arg gebeutelten Schuhe Wasser und\/oder &#8220;\u00dcbel&#8221; eindringen k\u00f6nnte&#8230; Als ich mir sicher war, dass wirklich nichts mehr los war in den Sanit\u00e4ranlagen des Kinos, schlich ich mich feige davon&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich glaube, die Geschichte, die ich nun schildern werde&#8230; ist jedem schonmal in einem wahrscheinlich etwas kleineren Rahmen auch schon passiert. 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