Meine Gedanken zu #CharlieHebdo

Nachdem gestern in der Redaktion des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ zwölf Menschen durch ein Attentat von drei fanatischen Islamisten auf grauenvolle Weise ihr Leben lassen mussten, habe ich zunächst überlegt, ob ich auch etwas dazu schreiben soll oder ob schon alles gesagt und geschrieben wurde. Letztendlich habe ich mich dazu durchgerungen etwas zu schreiben…

Meine Gedanken zu #CharlieHebdo:

  • Menschen, die vermummt andere Menschen im Namen eines Gottes, einer Religion und/oder eines Propheten rächen, sind miese kleine Feiglinge, mit deren Glauben an ihren Gott es ja nicht so weit her sein kann… Sollte er wirklich so „groß“ sein, könnte er sich selbst rächen oder? Sich zu vermummen, um nicht erkannt zu werden, zeugt davon, wie feige diese Menschen im Grunde sind.

 

  • Judikative und Exekutive in einem sein zu wollen, zeigt wie vermessen und größenwahnsinnig die Täter sind. Es scheint als würden sie sich mit ihrer barbarischen Tat über ihren Gott, ihre Religion… ihren Propheten erheben.

 

  • Mit ihrer Tat haben die Täter ihre eigene Religion in den „Schmutz“ gezogen. Mir tun in diesem Fall die vielen Milliarden friedlicher Muslime leid, die mit den wahnsinnigen Tätern in einen Topf geworfen werden.

 

  • Respekt verschafft man sich nicht mit Waffen! Wie ungebildet, rückständig und hilflos müssen Menschen sein, die auf gelebte (Meinungs-)Freiheit in Form von Worten und Zeichnungen mit Waffengewalt reagieren?!

Ich bin fassungslos und unendlich traurig über die Geschehnisse des gestrigen Tages in Paris. Und da meine Gedanken deswegen gerade eher unvollständig sind, folgen an dieser Stelle noch einige Tweets, bzw. Zeichnungen, die sehr gut auch meine Gedanken zum Ausdruck bringen…

08. Januar 2015 von Julia
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