Die Liebe ist ein seltsames Spiel

Meiner Meinung nach ist fast alles was jemals über die Liebe geschrieben wurde wahr. Shakespeare schrieb: „Die Reise endet, wenn Liebende sich treffen“. Awww, was für eine außergewöhnliche Vorstellung. Ich persönlich habe nicht mal annähernd irgendetwas Vergleichbares erlebt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Shakespeare es getan hat. Ich schätze, dass ich mehr über die Liebe nachdenke, als einem gut tut. Andauernd staune ich über ihre ungeheuere Kraft unser Leben zu verändern oder zu beherrschen. Shakespeare war es allerdings auch der schrieb: „Liebe macht blind“. Das ist etwas, wovon ich ganz genau weiß, das es wahr ist.

Bei einigen verblasst die Liebe nach und nach – auf eher unerklärliche Weise. Andere haben sie schlichtweg verloren. Aber natürlich kann man die Liebe auch finden – und sei es nur für eine Nacht. Und dann gibt es noch eine andere Form der Liebe – die grausamste von allen. Die, die ihre Opfer fast umbringt. Man nennt sie die unerwiderte Liebe. Und darin bin ich Expertin.

Die meisten Liebesgeschichten handeln von zwei Menschen, die sich ineinander verlieben. Aber was ist mit den Übrigen? Was ist mit unseren Geschichten – bei denen sich nur Einer verliebt? Wir sind die Opfer einer einseitigen Liebesaffäre. Wir sind die Verfluchten unter den Liebenden. Wir sind die Ungeliebten. Die mit dem leichten Knacks – die Behinderten, die nicht in den Genuss von großen Parkplätzen kommen.

Ein weiteres Zitat, das mir zu diesem Thema einfällt, ist der Titel des 1960 erschienenen Hits von Connie Francis:

Die Liebe ist ein seltsames Spiel.

 

Tja – und wem von euch ist dieser Gedanke noch nicht gekommen?

Eigentlich hätte ich noch viel mehr zu diesem Thema schreiben und nicht bloß zitieren können, aber dann dachte ich mir, dass die beiden Zitate (eigentlich) genau das aussagen, was ich schreiben wollte. Mich würde übrigens eure Meinung zu diesem Thema sehr interessieren. Also tobt euch in den Kommentaren ruhig aus!

08. Mai 2013 von Julia
Kategorien: all days - all ways, Angebot & Nachfrage | Schlagwörter: , , , | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Tja einseitge Liebe ist etwas gemeines. Bei aller Gefühlsduselei sollte man aber immer dem anderen zuhören. Genauer sollte man auch zwischen den Zeilen lesen. Da gibt jeder ungewollt Hinweise wohin es gehen soll. Irgendwo läuft der passende Deckel rum. Und wenn es halt ein zweiter Topf ist mach einen Bräter draus. Ich persönlich bin gerade auf dem Einmalgeschirrtrip. Eine kurze Verliebtheit nach der anderen. Aber den besten Partner egal welchen Geschlechts trifft man sowieso immer da wo man ihm am wenigsten vermutet. Und der, der nur auf das eine aus ist, der ist zu faul abzuwaschen. Denn Einmalgeschirr schmeißt man weg und Töpfe und Deckel wäscht man. Man arbeitet daran die Beziehung zu erhalten, zu vertiefen und mit jedem neuen Gericht lernt man neue Facetten des anderen kennen, vieleicht auch die, wenn der Mann mal am Herd steht. Tja – wer sagt Liebe sei einfach, der hat wohl noch nie geliebt. Toitoitoi – irgendwo ist Mr. Right. Und Einmalgeschirr belastet die Umwelt :-)

  2. „Ich schätze, dass ich mehr über die Liebe nachdenke, als einem gut tut.“ Das ist finde ich der zentrale Satz deines Blogposts: Liebe ist nicht zum darüber nachdenken und sie verstehen da. Sie ist zum erleben da. Jeden Tag. In dem Sinne: Denk weniger drüber nach. Dann kannst du sie zulassen und sie in vollen Zügen erleben.