Ich könnte ja mal wieder etwas bloggen…

„Ich könnte ja mal wieder etwas bloggen…“ – diesen Satz habe ich nicht nur selbst schon unzählige mal gesagt oder gedacht, sondern auch von anderen Bloggern gehört. Dann muss ich immer ein wenig schmunzeln – über die anderen und über mich. Wenn man ein privates Blog betreibt, so wie ich, dann hat man kein spezielles Thema in dem Sinne – man schreibt über seine eigenen Erlebnisse, das Mittagessen von gestern, das einem besonders gut gelungen ist; man schreibt einen Beitrag über den Kinofilm, den man gesehen hat und der einem vielleicht besonders gut gefallen hat oder eben nicht; man schreibt über den Besuch im Zoo, den Besuch bei Freunden usw. Solange man kein „spezielles“ Thema hat, sondern sich selbst und seine Erlebnisse zum Thema macht, fällt des Öfteren der Satz „Ich könnte ja mal wieder etwas bloggen…“. Dabei kann und sollte man sich jedoch stets bewusst machen, dass das eigene Leben schon ziemlich speziell ist, denn kein anderer führt das gleiche Leben… kein anderer führt mein Leben. Und mir allein bleibt es überlassen über welche Themen ich berichten möchte und was ich lieber für mich behalte.

Ich bin eben kein Auto-Blogger, Motorrad-Blogger, Reise-Blogger, Koch-Blogger (ok, manchmal ;)), Mode-Blogger, Tech-Blogger etc. – habe aber somit auch nicht den „permanenten“ Zwang bloggen zu müssen. 😉 Natürlich wäre es auch mal schön einen flotten Flitzer Probe fahren zu dürfen… oder eine Reise zu machen, die im Anschluss einen Blogbeitrag ergibt, aber im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden mit meinem kleinen, privaten Blog… ohne Autos, Motorräder, (ok, Reisen wären schon cool), etc. 😉

Und ich freue mich über jeden Leser, der meinen kleinen Blog aufsucht und vielleicht hier und da mal einen Kommentar hinterlässt. Danke!

10. April 2013 von Julia
Kategorien: all days - all ways | Schlagwörter: , , , , | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Ich habe gerade mal nachgeschaut. Etwa ein Drittel der Blogs die ich lese sind von der Sorte , die hin und wieder verächtlich als „Befindlichkeitsblogs“ abgetan werden. Meins gehört auch dazu. Aber irgendwie sind die der Kitt im Internet, der uns alle ein wenig näher zusammenrücken lässt, und dafür sorgt, das es ein wenig menschelt in dieser doch eher technischen Umgebung.

    Beim Leben anderer Menschen gibt’s zwar für mich selten etwas zu kommentieren (jeder nach seiner Façon…), aber die Texte beeinflussen mich zumindest in sofern, als das ich mir Kinofilme anschaue, die ich sonst nicht gesehen hätte, oder neue gute Musik entdecke.

  2. Mein Blog ist auch ein persönlicher Blog und ich empfinde es als sehr angenehm über kein spezielles Thema bloggen zu müssen, sondern in meiner Themenwahl sehr frei sein zu können. Den Begriff „Befindlichkeitsblog“ habe ich gerade das erste Mal gelesen, aber vielleicht sind es gerade diese Befindlichkeiten, die mich auch beim Lesen anderer Blogs so interessiert. Ich sehe hier Menschen, die Gefühle haben und mit denen ich mich identifizieren kann.
    Andererseits ist mein privater Bereich, manchmal so eintönig, daß es mir gelegentlich schwer fällt, ein Thema zu finden, über das es sich lohnt, einen Blogpost zu schreiben.

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