Same procedure

In den letzten Tagen ist es wirklich furchtbar – ich stehe morgens um kurz vor acht auf, schleppe mich unter die Dusche und schmiere mir ein Brot, das ich auf dem Weg zur Bahn esse. An der Bahnstation trinke ich dann noch einen kalten Kaffee, um endlich ein bißchen wach zu werden. An der Uni angekommen, gehe ich – nein, renne ich in Richtung des Stempelautomatens. Schnell stempel ich mich ein, um pünktlich um 9 Uhr bei der Arbeit zu sein. Je nachdem welcher Tag gerade ist, arbeite ich 3-4 Stunden. Danach gehe ich meistens in der Mensa essen. Wach bin ich bis dahin oft noch nicht und durch das Essen im Magen eher schon wieder geneigt mich wieder ins Bett zu legen. Aber das geht leider nicht, weil ich ja eigentlich für mein Vordiplom lernen muss. Eigentlich – denn spätestens um 16 Uhr kann ich meine Augen nicht mehr von alleine aufhalten und gebe meinem Bedürfnis nach Schlaf nach. Ich glaube ja, dass es gar nicht an dem frühen Aufstehen liegt, sondern daran, dass im Moment nie wirklich mal die Sonne zu sehen ist, was bei mir zu Müdigkeit führt. Mediziner und/oder Experten bitte vortreten! Denn wahrscheinlich habe ich da gerade sehr großen Blödsinn erzählt.


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Kommentare

11 Kommentare zu „Same procedure“

  1. Kathrinsche

    Was hilft, ist den ganzen Tagesrythmus nach vorne zu verlagern, so um eine Stunde vielleicht. Das gilt besonders für das Schlafengehen. Und so ein halbstündiges Nickerchen am Mittag ist auch immer gut.
    @Marty: Was bist du denn für ein Langschläfer? Um 8 sitze ich meistens schon in der Vorlesung!

  2. Marty

    wow… schon um 8 aufstehen zu müssen ist echt hart … Respekt das du es pünktlich zur Arbeit schaffst

  3. Holden_Caulfield

    zur sonnentheorie….es gibt doch noch diese alten dinger aus den 70-80’ern…höhensonne nennt sich das…..ist nen kleines solarium für den hausgebrauch mit irgendwelch tollen lampen, die simulieren 1a sonnenschein und der körper erzeugt (vitamin B?!), soll auf jedenfall wirken….evtl hilft ja auch eine runde auf dem assitoaster / solarium um diese wirkung zu erzielen

  4. Stimmt schon alles…

    Das Nickerchen zwischendurch ist dringend notwendig! (bei mir zumindest *lach*) Bevor ich hier fest gearbeitet habe war ich zugegeben auch ein Anhänger der Sekte des Mittagsschläfchens. Allerdings war das weniger bewusst… Das war eher ein ich setz mich kurz auf mein Bett…. ach legen wäre auch gut zum Fernsehen…. ach nur ganz kurz die Augen zu . Das Schläfchen hat sich also sozusagen von hinten an mich rangepirscht und gnadenlos übermannt! ;)

    Die Sonnentheorie stimmt auch. Deswegen rät man auch depressiven Menschen viel nach draußen zu gehen, längere Spaziergänge zu machen etc. Tja, die Sonne macht glücklich UND erfrischt!

  5. Carsten

    So einen Wecker gibts auch noch mit Duftöl und Vogelgezwitscher. Den hatte ich schonmal ins Auge gefasst, aber leider bisher nur auf einer amerikanischen Seite entdeckt, wo der Versand schon halb soviel kostete wie der Wecker.

    P.S.
    Ich auch.

  6. Tja, wie wäre es mal mit einer halben Stunde eher aufstehen? Gemütlich duschen, Zeitung lesen, einen Tee schlürfen, den Tag langsam angehen.
    Und wenn das auch nicht hilft, kommt nur noch das hier infrage

    P.S.
    Ich bekomme immernoch Augenkrebs bei dieser Website

  7. @ Carsten: Das war natürlich Chrisimo, der die Cookies übersehen hat! :-) Hab das jetzt mal zur Verwirrung aller geändert! ;-)

  8. Carsten

    Höh? Du sprichst mit dir selbst in der 2. Person? Gespaltene Persönlichkeit oder chrisimo, der die cookies übersehen hat? :D

  9. Chrisimo

    Mir geht das auch so, dass ich eher müde werde, wenn die Sonne weniger scheint. Das mit dem Nickerchen stimmt auch. Auch wenn man nur
    kurz eine Weile döst, ist man danach meistens viel besser drauf. Naja, und außerdem wirst Du das Vordiplom trotz Müdidkeit schaffen, notfalls eben im Schlaf :)

  10. Carsten

    Eindeutig Kaffeemangel. ;)

    Ne, aber im Ernst: Es stimmt schon, dass Mangel an Sonnenlicht die Leute matt und deprimiert machen kann. Deswegen gibt es auch Bürolampen, die das Sonnenlicht emulieren. Das Essen tut natürlich sein übriges.

    Was gut hilft, ist ein kurzes Nickerchen von 15-20 Minuten. Danach ist man i.d.R. wieder fit. Darf nur nicht länger sein, denn wenn man erst die REM-Phase erreicht, verlangt der Körper nach mehr und man ist anschließend erstmal müder als vorher. Man möge auch nach “Büroschlaf” googlen.

  11. Hm, also ich kenne das Problem als Mittags-Loch. Nach dem Essen in der Mensa bin ich regelmäßig totmüde geworden und war ein paar Stunden lang zu nichts produktivem in der Lage.

    Das habe ich – erfolgreich – mit einer Änderung meines Ess-Rhythmus’ bekämpft: Mensa-Essen ist (zumindest bei uns) meistens sehr fettig und liegt dann erstmal wie ein Stein im Magen. Deswegen esse ich jetzt mittags entweder gar nichts oder nur was kleines (Salat etc.). Dafür Frühstücke ich anständig (allerdings nicht zuhause) und zwischendurch ess ich nach Bedarf Obst. Und seitdem bin ich überaus produktiv :)