Julia Emde

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imm cologne 2012

Januar9

Nur noch eine Woche – dann startet die imm cologne, die Internationale Möbelmesse. Auch in diesem Jahr werde ich dabei sein und ein wenig von dort berichten, live über meinen Twitter-Account und im Anschluss noch ausführlicher hier bei mir im Blog.

“Die imm cologne ist die wichtigste Einrichtungsmesse im weltweit wichtigsten Einrichtungsmarkt. Gleich zu Beginn eines jeden Jahres präsentiert sie die neuen internationalen Möbel- und Einrichtungstrends und überrascht mit zahlreichen marktfähigen Innovationen. Die enorme Breite und Tiefe ihres Angebotes sind verbunden mit hohen Ansprüchen an die Präsentation der Produkte. Die imm cologne bietet auch dem Design-Nachwuchs eine wirkungsvolle Plattform.” 

Ihr dürft euch also auf jede Menge Impressionen/Fotos neuer, innovativer Möbel freuen. ;) . Ich bin mal gespannt, ob es dann auch einige Designermoebel geben wird, die dann auch irgendwann im Internet bestellt werden können.

Für mehr Informationen schaut ihr am besten mal hier vorbei.

 

 

Turn inside out

Januar5

Wenn ihr wissen wollt, wie es einem Menschen wirklich geht, schaut in seine Augen und glaubt nicht einfach das, was er sagt.
@zauberfrau
zauberfrau

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Picasso 1905 in Paris

Januar5

Gestern Abend war ich – in der momentan noch gastierenden Ausstellung “Picasso 1905 in Paris” in der Bielefelder Kunsthalle.

“1905 ist ein Schlüsseljahr für Picasso. Zu keinem Zeitpunkt war sein Ringen um einen eigenen modernen Stil spürbarer. In seinem Atelier auf dem Montmartre entstehen nach der melancholischen “Blauen Periode” die helleren, von Gauklern und Zirkusartisten belebten Bilder der “Rosa Periode”. Picasso hat sich inzwischen in Paris niedergelassen und entdeckt die Stadt, begleitet von Dichtern und Künstlerfreunden, für sich. Im Zentrum steht die Suche nach einem neuen Weg, den menschlichen Körper darzustellen. Gaukler und Artisten, aber auch seine Freunde und seine Geliebte Fernande Olivier inspirieren ihn dazu…” 

Ich fand die Ausstellung der Bilder, des damals erst 22 jährigen Picasso, sehr sehenswert und interessant. Sie gastiert noch bis einschließlich 15. Januar in der Kunsthalle Bielefeld.

… wie frisch aus dem Schokoladenfondue gezogen…

Januar2

Ja, wie frisch aus dem Schokoladenfondue gezogen – so rieche ich jetzt. ;)


Ich war gerade baden… und habe mir dabei außerdem noch eine Gesichtsmaske gegönnt. Seitdem ich eine Badewanne habe, probiere ich immer mal wieder verschiedene Badezusätze oder Badesalze aus. Heute habe ich die Duftrichtung Kakao/Vanille der Dresdner Essenz getestet. Und was hätte dazu besser gepasst als die Schokomaske von Schaebens? ;) Also trug ich die Schokomaske im Gesicht auf und legte mich mit einem Buch in das Kakao/Vanille Bad… Wellness zuhause. Es war toll. Meine Gesichtshaut fühlt sich nun ganz weich und gepflegt an… ich habe eine rosige Gesichtsfarbe… ich fühle mich “erholt”… und ich rieche… wie frisch aus dem Schokoladenfondue gezogen. ;)

Happy new year!

Januar2

Auch ich bin sicher im neuen Jahr angekommen. Ich habe das Jahr 2011 sehr gemütlich, schön und entspannt ausklingen lassen. Das Jahresende, habe ich mit leckerem Essen, in Gammelklamotten und ganz wichtig, mit einem SEHR LIEBEN MENSCHEN verbracht. Außerdem haben wir aus einer schnuckeligen 40 m2 Dachgeschosswohnung einen wunderbaren Ausblick über die Feuerwerke einiger Ruhrgebietsstädte genossen. Ob ihr es glaubt oder nicht: so ein tolles Silvester hatte ich schon lange nicht mehr.

Ich stehe nämlich nicht auf wilde Parties, bei denen man in irgendwelchen Glitzerfummeln o.ä. auftauchen muss und die ganze Zeit so tun muss, als hätte man total gute Laune. Ab und zu ist das vielleicht ganz nett, aber in diesem Jahr hat mir das gemütliche Silvester, mit guter Musik, intensiven Gesprächen und dem LIEBEN MENSCHEN absolut gereicht. Und bei so einem fantastischen und schönen Jahresbeginn bin ich nun sehr gespannt, was das Jahr 2012 so für mich bereit hält. Sicherlich werde ich euch, wie immer, hier auf dem Laufenden halten und über einige Erlebnisse berichten. Also – dran bleiben!

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Sarah Kuttner – Mängelexemplar

Dezember29

Ein weiteres Buch, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, ist Sarah Kuttners Debütroman “Mängelexemplar”.

“Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, liebenswert und aggressiv, überdreht und traurig. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da.” 

Sarah Kuttner beschreibt in ihrem Debütroman das bedrückende Tabuthema Depression. Nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und dem Scheitern ihrer Beziehung wird die Protagonistin Karo aus der Bahn geworfen. Kontrollverlust, Verunsicherung und Orientierungslosigkeit führen bei Karo zu einer Depression, zu Panikattacken und der sog. Angst vor der Angst (Angstspirale).

Durch ihre Therapie, die Selbstreflexionen und Beobachtungen ihrer Person, wird dem Leser Karos Entwicklung vor Augen geführt.

Authentisch, mit viel Witz und Charme beschreibt Sarah Kuttner die Selbstreflexion der depressiven Protagonistin:

“Ich bin anstrengend. Das klingt erstmal ziemlich lässig. Es klingt liebenswert und ein wenig kokett, selbstironisch, im Grunde genommen genau so, wie man sein Mädchen gerne mag. Cool, nicht zu lieblich, nicht zu damenhaft,… Ich bin anstrengend. Ich werde sehr schnell wütend, traurig, überdreht und laut.
Auch das klingt zunächst sehr sympathisch: Ach, Karo ist eben einfach nur sehr emotional.
… Aber ich kann versichern: Das ist anstrengend. Es ist anstrengend für mein Umfeld, und es ist vor allem anstrengend für mich.
Gefühle sind Stress.” S. 13

“So bin ich. Anstrengend. Und ich kokettiere damit nicht. Denn jegliches bei mir ankommende Gefühl, ob positiv oder negativ, potenziert sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Drama… Kleinigkeiten machen mich irre, wegen einer Mücke werde ich zum Elefanten.” S. 14

“Selbstmitleid ist nicht schick, es schmückt nicht, es ist hässlich und entstellt.” S. 29

Zudem versucht Sarah Kuttner mit dem Vorurteil vieler Menschen zu brechen, dass Antidepressiva die Persönlichkeit eines Menschen verändern.

“Eine Befürchtung, die viele Menschen haben, ist, dass Antidepressiva das Bewusstsein, die eigene Persönlichkeit verändern. Dass man von Tabletten gesteuert ist und nicht mehr man selbst. Das stimmt aber nicht. Ich fühle mich nicht fremd. Die Tabletten machen mich nicht falsch glücklich, nur weniger chaotisch. Ich bin traurig, wenn ich traurig bin, und unsicher und ängstlich, wenn es passt. Nicht mehr alles auf einmal.” S. 103

Im Verlauf ihrer Therapie und den Gedanken, die sich Karo über sich selbst macht, fällt ihr auf, dass sie nicht allein ist mit ihrer Depression, ihren Panikattacken und ihrer Angst, dass sich aber viel zu wenig Menschen trauen darüber zu sprechen oder dagegen etwas zu unternehmen:

“Beim Essen reden wir wieder viel über uns, unsere Köpfe, Depressionen, Angst und Therapien. Wir haben bemerkt, dass viele unserer Freunde ähnliche Probleme haben. Allein mir fallen mindestens fünf Freunde oder Bekannte ein, die unter Angststörungen und depressiven Schüben leiden und nichts dagegen unternehmen. Sie ertragen alles demütig. Keiner geht zur Therapie oder sich Medikamente verschreiben.” S. 161

In dieser Passage macht Sarah Kuttner deutlich, dass Depressionen, Angst und Therapie in unserer heutigen Gesellschaft stigmatisierte Themen sind, die lieber unter den Teppich gekehrt und “totgeschwiegen” werden, als sich mit ihnen auseinander zu setzen, obwohl sie mittlerweile einen beträchtlichen Teil unserer Gesellschaft betreffen.

“Dass man nicht einfach verrückt ist, sondern krank. Dass man sich Hilfe holen darf, sogar soll. Dass man aus diesem dunklen Raum nicht allein rauskommen kann und es auch niemand von einem erwartet. Und vor allem: dass man wieder ganz werden kann. Irgendwann.” S. 165

Für nicht betroffene Personen, wie bspw. Angehörige oder Freunde von depressiven Menschen ist es unglaublich schwer, bis unmöglich die Gedanken von depressiven Menschen nachzuvollziehen oder gar zu verstehen, weshalb an Depressionen erkrankte Menschen oft fälschlicherweise als “verrückt” abgestempelt werden.

Da Sarah Kuttner in “Mängelexemplar” die Leser mit viel Feingefühl, Witz, Charme und einem gewissen Maß an Authentizität an das Tabuthema Depressionen heranführt, hat mir der tragikomische Roman sehr gut gefallen und ich würde ihm jedem, der mehr über das Thema erfahren möchte, empfehlen.

 

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kleiner 3

Dezember28

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Nick Hornby – Small Country

Dezember28

Es ist schon etwas länger her, dass ich meine erste und letzte Rezension hier veröffentlicht habe. Das liegt u.a. daran, dass ich oft abends nur noch müde ins Bett falle und neben dem Studium und meinen zwei Jobs z.T. auch gar keine Zeit mehr habe besonders viel zu lesen.

Da ich aber in den letzten zwei Wochen drei Bücher geschenkt bekommen habe und mal wieder etwas mehr Zeit hatte, habe ich mich direkt auf Nick Hornbys “Small Country” gestürzt.

“Small Country: Vier Erzählungen von Nick Hornby, in denen umwerfend sympathische und leicht naive Menschen in ziemlich blöde Situationen kommen und versuchen, das Beste daraus zu machen.”

Ganz nach Hornby-Art regen die vier Erzählungen zum Lachen und Nachdenken an. Nach “High Fidelity”, “About a boy” und “A long way down” ist “Small Country” der vierte Hornby, von dem ich begeistert bin.

“Eine Mutter erfährt, dass ihr Sohn Pornostar ist,… In Campina, dem kleinsten Land der Welt, wird Stefan gezwungen, in der Nationalelf mitzuspielen, weil es halt nur elf Männer in Campina gibt. Ein unheimlicher Videorekorder hat ungeahnte Fähigkeiten und ein Wachmann in einer Galerie muss auf ein Bild aufpassen, das auf den zweiten Blick provozierende Details preisgibt.”

Mein Tipp: lesen.

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Pre-Weihnachtsputz

Dezember23

Noch ein Mal schlafen, dann ist Heilig Abend. Und weil gleich drei Feiertage vor der Tür stehen, wollte ich auch mein kleines Zimmerlein auf Hochglanz bringen und habe heute ordentlich den Staubwedel geschwungen, den Staubsauger in alle Ecken gejagt und anschließend noch feucht durchgewischt. Nun ist meine kleine Wohlfühloase wieder sauber und es blitzt und blinkt überall.

Heute Abend werde ich dann noch meine Tasche für die Reise zu meinen Eltern packen, bei denen ich die Feiertage verbringen werde.  :) Euch wünsche ich schöne und besinnliche Feiertage.

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Singing Christmas Hedgehogs

Dezember16

Ja… schon wieder ein Video… ABER: es ist sooooooooooooo TOLL!


Fast Tube by Casper

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