Gestern war ich mit meiner Schwester Tapas essen. Zum Geburtstag hatte ich von ihr einen Gutschein dafür bekommen. Direkt am Paderquellgebiet gelegen, ist die Paderschänke – dort gibt es, anders als der Name eventuell vermuten lässt, viele kleine spanische Spezialitäten, Tapas eben. Was soll ich noch weiter sagen – es war unglaublich lecker!
Ich habe mal wieder bei einem Gewinnspiel teilgenommen. Heute kam dann überraschenderweise tatsächlich ein Gewinn, nachdem ich damit schon gar nicht mehr gerechnet hatte.
Dann kann ich ja jetzt zur Turbo-Putzfee werden mit meinem neuen Swiffer. Mal schauen, ob das Gerät meinen Putzansprüchen genügt.
Auf twitter habe ich es heute Morgen bereits kurz erwähnt: “Erledige zurzeit jeden Tag etwas, das ich lange vor mir hergeschoben habe.” Das sind dann meist kleinere Dinge oder Aufgaben, wie z.B. der Gang zum Glas- oder Altkleidercontainer, das Entfernen von Spinneweben neben dem kleinen Schränkchen im Bad oder ein Anruf beim Vermieter wegen ein paar Reparaturwünschen.
Unliebsamere Dinge haben einen höheren Unbeliebtheitswert und dauern deshalb natürlich auch etwas länger. Zu den größeren Aufgaben, die ich bisher vor mir hergeschoben habe, gehörten das Sortieren und Abheften von irgendwelchen Unterlagen, die sich unbemerkt in irgendwelchen Umschlägen in Schreibtischschublade eins bis drei zu kleinen Haufen ansammelten. Die nächste Aufgabe der ich mich annehmen werde, wird wohl morgen eine kleine Aufräumaktion im Keller sein. Dort haben sich im Laufe der letzten vier Jahre ein paar Dinge angesammelt, die wohl niemand mehr braucht. Ehemalige Mitbewohnerinnen haben dort irgendwelche Dinge vergessen oder einfach stehen lassen. Außerdem ist es im Keller schön kühl, so dass ich mit der Aufräumaktion ein wenig der drückenden Hitze draußen entfliehen kann.
Das schöne am erledigen prokrastinierter Aufgaben ist übrigens (das weiß bestimmt jeder von euch), dass sie am Ende gar nicht so schlimm waren, wie man anfänglich bzw. über einen gewissen Zeitraum gedacht hat. Und ja – am Ende ist man auch stolz auf sich, weil man sich überwunden und etwas geschafft hat. Manchmal fasst man sich auch an den Kopf und denkt sich: ” Mensch, warum habe ich das nicht einfach schon viel eher erledigt, das war doch jetzt überhaupt nicht schlimm.” Aber da ist natürlich der innere Schweinehund, der lieber spazieren geht oder mit einer Freundin im Café oder Kino ist und damit zu verhindern weiß, dass man eigentlich noch dies oder das erledigen wollte bzw. müsste.
Aber zurzeit habe ich die Einstellung: Mein innerer Schweinehund kann mich mal!
Ich weiß ja nicht, ob ich es bereits erwähnt hatte, aber ich habe mir für diesen Sommer vorgenommen kein Sommerloch aufkommen zu lassen. Da ist so ein Beitrag über die Vermeidung eines Sommerlochs ja schon mal ein guter Schritt oder? Da schreibt man einfach drauf los und kann sich in der Zwischenzeit überlegen, welche Strategien man dieses Jahr ausprobieren könnte, damit im Blog nicht plötzlich eine Beitragsarmut aufkommt. Andererseits sind bei diesem schönen Wetter sowieso alle Menschen draußen, sollte man zumindest meinen, und haben deswegen bestimmt kein Interesse daran ihren RSS-Reader abzuarbeiten oder direkt in meinem Blog zu lesen. Wenn man mindestens acht Stunden in irgendeinem schlecht klimatisierten Büro sitzt, hat man abends bestimmt mehr Lust auf ein kühles Blondes im Biergarten oder Grillen und im Liegestuhl liegen auf dem heimischen Balkon. Wie soll man also mit einem Beitrag über den Versuch und das Vorhaben das Sommerloch zu vermeiden, Menschen zum lesen des eigenen Blogs bewegen, wenn die viel lieber in den Biergarten gehen oder auf dem Balkon grillen? Sowas frage ich micch dann, während ich einen Beitrag darüber schreibe, dass ich ja eigentlich nur versuchen möchte kein Sommerloch in meinem Blog aufkommen zu lassen. Denn wenn man erst mal so ein verflixtes Sommerloch gegraben hat, ist es gar nicht so leicht dort wieder heraus zu kommen, wenn der Sommer vorbei ist. Natürlich ist es nach dem Sommer sehr wahrscheinlich, dass die Leser zurück kommen, denn dann ist das Wetter schlecht und die Menschen, die bei gutem Wetter im Biergarten sind oder auf dem heimischen Balkon grillen, erinnern sich daran, dass es da ja noch diesen Blog gibt, in dem sie doch früher ab und zu gelesen haben. Damit sie dann auch genug zu lesen haben, wenn im Herbst und Winter das Wetter schlecht ist, werde ich auch im Sommer regelmäßig Beiträge in meinem Blog veröffentlichen, aber sicherlich war das hier der letzte Beitrag in diesem Jahr, in dem ich euch erzähle, dass ich dieses Jahr kein Sommerloch in meinem Blog aufkommen lassen möchte.
Auf unserer Reise durch Belgien bekam ich übrigens den Eindruck, dass die Belgier einen komischen Musikgeschmack haben, bis schließlich dieser Ohrenschmaus im Radio auftauchte – Camelia Jordana mit “Non Non Non”.
Wie in diesem Beitrag kurz erwähnt, war ich am Samstag mit dem Liebsten in Lüttich. Nachdem wir zunächst vorhatten nach Bonn zu fahren, entschieden wir uns kurzerhand um und steuerten das 140 km entfernt (von Köln) gelegene Lüttich an. Nach kurzen Problemen mit dem Navigationssystem – Lüttich war in Französisch eingespeichert, fuhren wir schließlich nach Liège.
Dort angekommen, fanden wir nach kurzer Zeit einen Parkplatz und begannen unseren Stadtbummel. Zwar machte die Stadt bzw. ein Großteil der Häuser auf den ersten Blick einen leicht heruntergekommenen Eindruck, aber das Wetter und die vielen verschiedenen Menschen verliehen der fremden Stadt, in der wir an diesem Tag gefühlt die einzigen deutschen Besucher waren, einen ganz tollen und einzigartigen Flair.
Bei unserem Stadtbummel fanden wir neben meiner neuen Tasse auch noch einen witzigen Zahnstocherhalter in Form einer Voodoo-Puppe, sowie ein schönes T-Shirt und einen interessanten Wendegürtel für den Liebsten.
Außerdem kauften wir bei Delhaize noch ein paar leckere und leicht exotische Lebensmittel, die ich in Deutschland noch nie gesehen habe (Spekulatiuscreme z.B.).
Insgesamt hat mir Liège sehr gut gefallen. Ich hatte mal wieder Gelegenheit mich ein wenig ins Französische einzuhören, auch wenn ich mich nicht getraut habe mein Schulfranzösisch auszugraben.
Am Wochenende war ich mit dem Liebsten in Lüttich. In einem kleinen Geschäft mit allerlei Firlefanz habe ich schließlich diese Tasse entdeckt, die sich sicherlich nicht nur zum Trinken von Tee eignet. Ich konnte nicht widerstehen und habe sie mir deshalb gekauft.
Am Wochenende war mal wieder ein Besuch bei meinen Eltern angesagt. Da sie in einem kleinen Dorf in Nordhessen wohnen, kann ich nicht einfach mal so bei ihnen vorbei schauen, da es ohne Auto schnell zu einer recht umständlichen Reise wird.
Meine Eltern haben einen kleinen Bauernhof – auf dem es unter anderem auch Hühner gibt. Tja, und eins dieser Hühner hat das überdimensional große Ei gelegt, das ihr auf dem Foto seht. Damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, wie groß das Ei ist, habe ich es zusammen mit einem handelsüblichen Ei der Größe L fotografiert.