Julia Emde

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Camelia Jordana – Non Non Non

Juni29

Auf unserer Reise durch Belgien bekam ich übrigens den Eindruck, dass die Belgier einen komischen Musikgeschmack haben, bis schließlich dieser Ohrenschmaus im Radio auftauchte – Camelia Jordana mit “Non Non Non”.


Fast Tube by Casper

Liège = Lüttich ;)

Juni28

Wie in diesem Beitrag kurz erwähnt, war ich am Samstag mit dem Liebsten in Lüttich. Nachdem wir zunächst vorhatten nach Bonn zu fahren, entschieden wir uns kurzerhand um und steuerten das 140 km entfernt (von Köln) gelegene Lüttich an. Nach kurzen Problemen mit dem Navigationssystem – Lüttich war in Französisch eingespeichert, fuhren wir schließlich nach Liège. ;)

Dort angekommen, fanden wir nach kurzer Zeit einen Parkplatz und begannen unseren Stadtbummel. Zwar machte die Stadt bzw. ein Großteil der Häuser auf den ersten Blick einen leicht heruntergekommenen Eindruck, aber das Wetter und die vielen verschiedenen Menschen verliehen der fremden Stadt, in der wir an diesem Tag gefühlt die einzigen deutschen Besucher waren, einen ganz tollen und einzigartigen Flair.

Bei unserem Stadtbummel fanden wir neben meiner neuen Tasse auch noch einen witzigen Zahnstocherhalter in Form einer Voodoo-Puppe, sowie ein schönes T-Shirt und einen interessanten Wendegürtel für den Liebsten.

Außerdem kauften wir bei Delhaize noch ein paar leckere und leicht exotische Lebensmittel, die ich in Deutschland noch nie gesehen habe (Spekulatiuscreme z.B.).

Insgesamt hat mir Liège sehr gut gefallen. Ich hatte mal wieder Gelegenheit mich ein wenig ins Französische einzuhören, auch wenn ich mich nicht getraut habe mein Schulfranzösisch auszugraben. ;)

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Amrum – Erholung und Entspannung auf Nordfriesisch

April22

Nachdem ich vor 3 1/2 Jahren das letzte Mal “richtigen Urlaub” gemacht habe, war der Urlaub auf Amrum, vom 2.-10. April Erholung und Entspannung pur – “richtiger Urlaub” also. Ethem und ich hatten uns eher spontan für Amrum entschieden und hatten nach längerer Online-Recherche wirklich Glück mit der Ferienwohnung, die wir gefunden und schließlich gemietet haben. Von Freunden haben wir schon einige Male gehört, dass man unbedingt einmal seinen Urlaub in einer Ferienwohnung verbringen muss. Das wohnen ist sehr speziell und macht auch sehr viel Spass wurde uns gesagt ohne weiter ins Detail zu gehen.

Die Ferienwohnung “Störtebeker” in Norddorf war schließlich unser Ziel und Domizil. Sehr zentral in Norddorf gelegen, mit optimaler Anbindung an die Infrastruktur und nur wenige Minuten vom Strand entfernt, genossen wir unseren ersten gemeinsamen Urlaub auf Amrum. Das Wetter spielte jeden Tag einwandfrei mit – an manchen Tagen schon am Morgen, an anderen war es spätestens ab 14 Uhr sonnig, wenn der stetig wehende Wind die Wolken, die zuvor über Insel gehangen hatten, vertrieben hatte. So blieb auch ein kleiner Sonnenbrand nicht aus. Diesen bekam ich an unserem “Wandertag” – 6 km zum Leuchtturm, der ca. 2 km von Wittdün entfernt liegt… und unter etwas Murren und Knurren meinerseits den ganzen Weg wieder zurück. ;-)

An den anderen Tagen nutzten wir die Zeit und das gute Wetter für ausgiebige Spaziergänge durch die Dünen oder am Strand, gemütliches Herumlümmeln im Strand 33 oder eine Sightseeing-Tour durch die beschaulichen Friesendörfer. Schließlich eroberten wir auch den nördlichsten Zipfel Amrums, an dem außer uns nur noch ein paar Möwen zu sehen waren. Das Tolle der Nordseeinsel ist der endlos scheinende und ziemlich breite Strand, der aus sehr hellem und feinen Sand besteht und die unglaublich angenehme Meeresbrise.

Da uns Amrum so gut gefallen hat, beschlossen wir schließlich, dass wir der Nordseeinsel auch im nächsten Jahr gerne einen Besuch abstatten würden. ;-)

URLAUB – ich werd’ verrückt!!!

März31

Nach 3 1/2 Jahren ist es endlich mal wieder soweit… ich mache Urlaub… so richtig… nicht mal eben für ein Wochenende… nein… ganze neun (in Zahlen 9) Tage Urlaub. Die Nordfriesische Insel Amrum ist das Ziel. Bisher habe ich von allen Menschen, denen ich von meinem/unserem Urlaub (ja, das wird ein Pärchenurlaub ;) ) erzählt habe, gehört, dass Amrum total schön… und toll… und überhaupt sein soll. Was soll ich sagen? Ich freue mich riesig auf meinen ersten, richtigen Urlaub nach 3 1/2 Jahren und bin natürlich auch sehr gespannt auf das Domizil, das wir uns ausgesucht haben. Eine hübsche, kleine Ferienwohnung… hach.

URLAUB – ich werd’ verrückt!!! ;)

Macht bitte in der Zwischenzeit keinen Unfug oder dummes Zeug. Vielleicht melde ich mal aus meinem/unserem Urlaub, mit einem schönen Bild oder einem kurzen Blogeintrag. Bis dahin – bleibt mir gewogen und habt ganz tolle, bunte und vor allen Dingen eierreiche Ostertage. ;)

#osk5 im Phantasialand

März22

Am letzten Donnerstag war ich zusammen mit Ethem beim 5. Online Stammtisch Köln (#osk5) im Phantasialand in Brühl bei Köln. Die Veranstalter hatten als Location die Wuzetown ausgewählt und so sauste alle paar Sekunden die “Achterbahn” über die Köpfe der osk-Teilnehmer hinweg. Neben vielen interessanten Gesprächen mit alten und neuen Bekannten gab es noch ein unglaublich großes und leckeres Buffet. Ich glaube ich habe von fast allen Leckereien einmal gekostet… so fühlte ich mich zumindest am Ende des Abends. ;-) Ich habe den #osk5 sehr genossen und möchte mich an dieser Stelle bei den Organisatoren für den großartigen Abend bedanken. Danke.

Viel unterwegs…

Januar26

Nachdem ich in den letzten Wochen an den Wochenenden immer unterwegs war und auch in der letzten Woche ab Mittwoch einige  sehr ereignisreiche Tage erlebt habe, in denen u.a. auch die Planung und Vorbereitung eines Referates anstanden, ist es jetzt mal wieder Zeit für einen Blogbeitrag.

Letzte Woche Mittwoch fuhr ich nach der Arbeit mit @bindermichi und @ethem direkt zur twittnite nach Hamburg. Dort traf ich viele Bekannte, die jetzt in Hamburg wohnen und lernte aber auch einige neue Menschen kennen. Ein großes Dankeschön für die tolle Organisation der twittnite an @cemb.

Donnerstag in der Früh ging es von Hamburg dann direkt nach Köln. Dort verbrachte ich dann noch vier ziemlich tolle Tage. Ich glaube bald habe ich mich einmal quer durch Köln gefuttert. ;-)

Samstag und Sonntag besuchte ich das DesignCamp, das parallel zur imm im Konferenzzentrum Nord der Messe Köln stattfand. Am leckersten und beeindruckensten fand ich am Samstag die Food Design Session von Törtchen Törtchen. ;-) Ja, ihr habt mich ertappt… Essen spielt eine große Rolle für mich.

Mein persönlicher Höhepunkt des DesignCamps war aber schließlich der Gewinn einer Kodak Zi8. Dafür ein großes Dankeschön an Kodak für das Sponsoring und die Organisatoren des DesignCamps, die sich um etliche schöne Preise für die Verlosung bemüht haben.

Noch größerer Dank gebührt dem Orga-Team des DesignCamps aber natürlich für die Organisation des Camps. DANKE!

Ich werde wohl niemals Prenzelberg…

Dezember8

Hach, Berlin – das mit dir ist immer wieder ein Wechselbad der Gefühle. Als wir uns vor acht Jahren das erste Mal trafen, warst du mir nach kurzer Zeit unsympathisch. Als ich an einer deiner Adern den Puls fühlte, wurde mir aufgrund deines schnellen Herzschlages schlecht. Ich fühlte mich unwohl in deiner Gegenwart. Dein Atem bereitete mir Übelkeit.

Vor drei Jahren, im Trubel der Fussball-WM verströmten der Sommer, die vielen Menschen aus aller Welt und dein einzigartiger Flair eine Art Rauschgefühl. Im letzten Jahr lernte ich dich dann etwas näher kennen, aber immernoch nicht lieben. Zur re:publica im April diesen Jahres zeigtest du dich bei strahlendem Sonnenschein dann wieder einmal von deiner Schokoladenseite. Aber du hast auch eine hässliche Seite. Ich zumindest sehe sie immer wieder, wenn ich dir nahe komme.

Am letzten Wochenende war ich dann also wieder mal in Berlin. Ich verlief mich, verfuhr mich, fror mir fast die Zehen ab. Aber es war ein verdammt schönes Wochenende. Ich traf Bekannte und neue Menschen. Ich sah endlich “Berlin Calling“, ich war in der Wohnzimmer-Bar und genoß diesen wahnsinnigen Ausblick über Berlin, den man wohl nur im Solar hat. Ich war frühstücken im Leander und beim Adventsgrillen. Ich hatte viel Spass, ich lachte und genoß all das. Ich genoß Berlin. Ja, irgendwie machte mir der schnelle Herzschlag der Stadt diesmal nichts aus. Oder schlägt das Herz dieser Stadt im Winter evtl. ein bißchen langsamer? Auf jeden Fall fühlte ich mich wohl – dieses Mal in Berlin. Dennoch beantwortete ich die Frage, wann ich denn nach Berlin ziehen würde, wie immer mit: “Wahrscheinlich nie – Berlin ist nichts für mich.”

Ja, Berlin schleicht sich langsam in mein Herz, aber einen richtigen Platz wird diese Stadt wohl nie darin finden. Ihr Herzschlag ist zu schnell, zu unregelmäßig für mich. Und selbst wenn ich wollte, Immobilien in Berlin sind mittlerweile so unglaublich teuer, dass es auch eine finanzielle Frage wäre. Außerdem will ich niemals einer von diesen “Ich bin Prenzelberg”-Menschen werden… ;-)

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Hamburg, Stade und zurück…

September1

Am letzten Wochenende war ich mal wieder im Norden Deutschlands. Am Donnerstag ging es mit einer Mitfahrgelegenheit nach Hamburg. Zunächst war ich nicht begeistert, als ab dem Kölner Hauptbahnhof außer mir noch drei andere Personen mit der Fahrerin den Hamburger Hauptbahnhof als Ziel ansteuerten. Doch letztendlich war es eine 4 1/2 stündige Fahrt mit jeder Menge interessanter Gespräche.

Das Wochenende war dann geprägt mit dem Geburtstag des Liebsten und dem seines Vaters. Dafür sind wir am Freitag nach Stade gefahren, wo am Freitagabend der erste Geburtstag mit einer schönen Gartenparty gefeiert wurde. Leider hat das Wetter nicht so richtig mitgespielt. Ausgerechnet an diesem Tag/Abend wurde es sehr kalt. Auch der nächste Tag, der Geburtstag des Liebsten brachte kein besseres, sondern mit Dauerregen und Kälte noch schlechteres Wetter. Aber wir ließen uns die Laune nicht verderben und gingen, zurück in Hamburg, noch schön in der Innenstadt bummeln. Den Abend ließen wir dann gemütlich zuhause ausklingen, da das Wetter für das “Alstervergnügen” einfach viel zu schlecht war.

Am Sonntag ging es dann wieder mit einer Mitfahrgelegenheit zurück nach Bonn. Diesmal waren wir nur zu dritt unterwegs. Es gab wieder tolle und interessante Gespräche und der Fahrer war sehr nett und brachte mich sogar direkt bis nach Hause.

Für mich sind die Mitfahrgelegenheiten mittlerweile preislich und zeitlich eine  echte Alternative zum Reisen mit der Bahn.

Als ich mal mit Madonna Zug fuhr…

August14

Ich bin auf dem Weg nach Bielefeld. Da ich wegen meines NRW-Tickets kostenlos den Nahverkehr in ganz NRW nutzen kann, muss ich auf meinem Weg von Bonn nach Bielefeld 2 Mal umsteigen – in Köln und in Hamm.
Als ich in Köln in den RE 7 einsteige, finde ich nach kurzer Zeit einen Sitzplatz in der oberen Etage des Zuges. Ich setze mich auf einen Platz am Gang, neben mir ein kleiner, etwas erhöhter Platz, der wahrscheinlich für ein Kleinkind gedacht ist. Nachdem ich meine Reisetasche unter dem Sitz verstaut habe – das Gepäckfach über den Sitzen ist in den meisten Zügen des Nahverkehrs aufgrund fehlerhafter Planung einfach nicht zu gebrauchen – und den Rucksack auf den “Kleinkindplatz” gestellt habe, kommt eine blonde Frau um die 50 Madonna und nimmt auf einem der Sitze mir gegenüber Platz.
Madonna hat eine schwarze Tasche mit buntem floralen Muster dabei, die sie zwischen unseren Beinen abstellt. Außerdem trägt sie einen schwarzen langen Rock mit Blümchenmuster und ein schwarzes T-Shirt, das mit Strass-Steinen besetzt ist. Die Strass-Steine ergeben die Form einer Rose. Natürlich ist auch der Rock mit Blumen geschmückt. Ich stelle fest: Madonna liebt Blumen bzw. florale Muster.
Ich mache der ca. 50 jährigen Frau ein Kompliment zu ihrer Reisetasche und würde mir kurz danach am liebsten die Zunge abbeißen als ich ihre Tasche aus dem letzten Türkei-Urlaub Ed Hardy-Tasche sehe.
Ihre Lippen sehen so aus als seien sie in einer geheimen Praxis, im Hinterhof eines osteuropäischen Landes mit Botox behandelt worden. Auch ihre Nase wirkt unecht.
Kurz nachdem wir den Kölner Hauptbahnhof verlassen haben, packt sie eine Flasche Kabalah-Wassers irgendeines besonderen Wassers aus.
Ok, für mich passt alles zusammen – die Frau mit der Liebe zu floralen Mustern und mit den Botox-Lippen MUSS Madonna sein! Auch die Kreuzworträtsel, die sie kurz hinter Köln zu lösen beginnt, können mich von meinen Überlegungen nicht mehr abbringen. Madonna sitzt mit mir im Zug, ungeschminkt und trinkt Wasser. Des Weiteren löst sie Kreuzworträtsel und ist auf dem Weg nach Bielefeld…

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Abenteuerreise

August10

Nachdem ich gestern wieder mal eine ziemliche Odyssee mit einer Mitfahrgelegenheit hinter mich gebracht habe, bin ich vorerst an Abenteuerreisen nicht mehr interessiert. Ok, zugegebener Maßen war es halb meine eigene Schuld, wollte ich doch so lange wie möglich in Hamburg bleiben und wählte deshalb eine Fahrt um 18 Uhr ab Hamburg Hbf. Die Fahrerin war mir bereits bekannt. Als der Liebste und ich zum vereinbarten Treffpunkt kamen, war sie pünktlich und es konnte sofort losgehen. Also 1, 2, 3 ins Auto und los ging die Fahrt Richtung Köln. Zu Beginn kamen wir gut durch und die Fahrerin fuhr zügig – so wie ich es von ihr gewohnt war.

Doch dann reihten sich Stau um Stau aneinander. Dank des Navis konnten wir allerdings einen nach dem anderen umfahren. Was uns dann aber doch zurück geworfen hat, war der Besuch einer Fast Food Kette. Dort standen wir geschlagene 30 Minuten in der Schlange bis wir endlich unser Essen bekamen. Lustig zu beobachten war, dass nicht die vielen Staus die Fahrerin leicht aggressiv machten, sondern das inkompetente Auftreten der Fast Food Ketten-Mitarbeiter und das Rumgedrängel der Menschen hinter uns in der Schlange.

Endlich wieder im Auto fuhren wir schließlich gegen die Zeit. Leider gewannen wir dieses Rennen nicht, so dass ich meinen letzten “günstigen” Zug nach Oberkassel verpasste. Schnell disponierte ich um und fand schließlich einen Schlafplatz bei André. Danke!

Am Freitag nach der Arbeit ist es schon wieder soweit… eine neue Reise beginnt. Dann werde ich wieder einmal den Weg nach Bielefeld antreten, da ich am Wochenende ein paar Bewerber für das frei gewordene WG-Zimmer empfangen werde. Ich hoffe, dass ich schnell jemanden finde, da das ständige Rumreisen auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist. Wer mag darf mir also gerne alle zur Verfügung stehenden Daumen für die Mitbewohnersuche drücken. Danke!

Nun bin ich also nur noch knappe 2 Monate in Bonn, bis ich mein Praktikum bei mixxt abgeschlossen habe. In dieser Zeit werde ich wohl noch ein paar Mal nach Hamburg reisen, bevor ich Anfang Oktober hoffentlich ein paar Tage Urlaub mit dem Liebsten in einem Ferienhaus an der Nordsee machen kann. Auch der Ostsee wären wir wohl nicht abgeneigt. Allerdings ist bisher noch nichts entschieden. Wenn ihr also ein paar schöne Tipps für uns habt, könnt ihr die gerne in den Kommentaren unter diesem Beitrag posten.

Tja, und wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen – nur wer viel reist, erlebt auch viel! Und genau aus diesem Grund werde ich auch in Zukunft mit der Bahn oder Mitfahrgelegenheiten kreuz und quer durch Deutschland reisen, um Neues zu sehen oder liebe Menschen zu besuchen.

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