Julia Emde

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Lena fragt nach! part VI

November21

Lang lang ist`s her, dass Lena das letzte Mal etwas wissen wollte. Heute ist es mal wieder soweit. Diesmal wollte die kleine Lena wissen, was es eigentlich mit den weißen und braunen Eiern auf sich hat. Aber lest selbst:

Hallo!

Mein Name ist Lena und ich bin sechs Jahre alt. Vor zwei Wochen habe ich mit meinen Großeltern Bekannte in einem kleinen Dorf besucht. Dort gab es auch Hühner. Meine Großeltern haben mir erzählt, dass weiße Hühner weiße Eier legen und braune Hühner die dunklen Eier legen. Welche Eier legen denn dann schwarze Hühner? Und stimmt das, was meine Großeltern mir erzält haben? Bald machen wir in der Schule das Huhn als Thema und da wollte ich schonmal vorher Bescheid wissen.
Danke für deine Antwort,

Lena

Von einer Online-Hühnerfarm bekam Lena diese Antwort:

Hallo Lena,

es liegt nicht an der Farbe der Hühner, sondern an der Farbe der Ohren.
Haben die Hühner weiße Ohren, legen sie weiße Eier.
Braune und schwarze Hühner haben dunkle oder rote Ohren und legen daher braune Eier.
Es gibt aber Ausnahmen, z.B. legen Aurakaner grüne Eier und Seidenhühner haben türkisfarbene Ohren und legen hellbraune Eier.

Gruß xxx

 

Also, ich wollte das mit den Ohren zuerst nicht glauben und habe dann nochmal bei Wikipedia nachgeschaut.

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Lena fragt nach! part V

März20

Wer regelmäßig in meinem blog liest, weiß was jetzt kommt…eine neue Lenageschichte! Heute wollte die kleine Lena wissen, wie man diese großen Schiffe aus Stahl baut, die trotz ihres Gewichts auch noch schwimmen können.

 

Hallo!

Mein Name ist Lena und ich bin 5 Jahre alt. Vor drei Wochen war ich mit meinem Opa und meiner Oma am Hamburger Hafen. Wir haben uns die großen Schiffe angeschaut. Mein Opa hat gesagt, dass die ganz schön viel wiegen und trotzdem schwimmen können. Richtig erklären, wie das funktioniert, konnte er mir aber nicht! Könnt ihr mir vielleicht helfen?

Letzten Sommer habe ich nämlich mit meinem Freund Tim kleine Boote aus Walnussschalen gebaut. Die waren viel leichter, als die großen Schiffe im Hafen, sind aber trotzdem manchmal untergegangen. Haben wir da beim Bauen etwas falsch gemacht? Wie baut man eigentlich so ein großes Schiff? Könnten Tim und ich das auch?

Vielen Dank für eure Antwort, eure Lena

Hallo Lena,
hier die Erklärung: Warum schwimmen Schiffe aus Stahl?
Warum schwimmt Holz? Fast alle Hölzer haben eine geringere Dichte als Wasser, daher schwimmt Holz.

Die Frage ist ja nicht, warum schwimmt Stahl. Stahl hat eine Dichte von ca. 8 t/m3, also 8 mal höher als Wasser, würde also sofort untergehen. Ein Schiff hat jedoch ein Gewicht von nur ca. 0.1 bis 0.12 Tonne pro Kubikmeter umbauten Raum.

Ein grosses Containerschiff für 2.800 TEU hat eine Länge von ca. 220 m und
eine Breite von 32 m. Der umbaute Raum beträgt ca. 106.000 m3. Das
Eigengewicht beträgt ca. 12.000 t. Die maximale Verdrängung beträgt ca.52.200 t.
Daraus ergibt sich folgende Tabelle der spezifischen Gewichte:
Stahl: 7,8 t/m3
Wasser: 1 t/m3
Mensch: irgendwo um 0.98 t/m3
Eichenholz: ca. 0,85 t/m3
Das unbeladene Containerschiff: ca. 0,113 t/m3
Das beladene Containerschiff: ca. 0.493 t/m3

Die Größe eines Gegenstands ist nicht wichtig für die Schwimmfähigkeit. Entscheidend ist die Dichte oder auch spezifisches Gewicht genannt, also Gewicht pro Volumen. Ich hoffe, dass diese Erklärung ohne das "Archimedische Prinzip" erschöpfend ist. Im Zweifel hier das Archimedische Prinzip (aus Wikipedia):

Das Archimedische Prinzip gilt in allen Fluiden, d. h. in Flüssigkeiten und Gasen. Alle Schiffe verdrängen genau soviel Wasser, wie sie wiegen und erhalten dadurch ihren Auftrieb. Da die Dichte eines Schiffes geringer ist, als die Dichte von Wasser, schwimmt es.

Ballone und Luftschiffe machen sich diese Eigenschaft zu Nutze, um fliegen zu können. Hierbei werden sie mit einem Gas gefüllt, dessen Dichte geringer ist, als die der umgebenden Luft. Diese Gase sind bei Luftschiffen und vielen Ballonen von Natur aus weniger dicht als Luft (z. B. Wasserstoff oder Helium). In Heißluftballons wird die Luftfüllung mit Hilfe von Gasbrennern erwärmt, wodurch ihre Dichte etwas abnimmt. Der Unterschied in der Dichte wirkt dann als Auftrieb.

Um große Schiffe zu bauen, braucht man mehrere hundert Leute, die daran fast ein Jahr bauen. Vorher muss man das Schiff auch noch entwerfen und die genaue Konstruktion festgelegt werden. Dafür nimmt man heute gerne Computer, früher machte man alle Zeichnungen mühsam von Hand.

Gruß Hanno

Komischerweise bekam ich zwei Wochen später noch eine mail von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH&Co. KG. Diesmal von einem anderen Mitarbeiter! Da er sich um besondere Kinderfreundlichkeit der Antwort bemühte, will ich euch seine Antwort nicht vorenthalten.

Hallo Lena,

Du hast uns vor 2 Wochen eine email geschrieben und uns gefragt, warum Schiffe schwimmen, warum sie manchmal umfallen und ob Du das auch kannst. Entschuldige die späte Antwort, wir haben im Moment hier ganz viel Arbeit, weil wir gerade ein neues Schiff konstruieren.

Mein Name ist Markus, ich bin 31 Jahre alt und arbeite in der Abteilung Stahlschiffbau. Hier erfinden wir alle Teile aus Eisen, aus denen das Schiff zusammengesetzt wird.

Du hast recht, es ist schon merkwürdig, das so ein Klotz aus Eisen auf dem
Wasser schwimmen kann. Aber eigentlich ist das recht einfach.
Du kannst das zu Hause selber ausprobieren:
Du brauchst dazu nur ein ordentliches Stück Knete. Damit gehst Du zum Waschbecken und legst es ins Wasser. Du wirst sehen, daß es untergeht. Wenn du jetzt das gleiche Stück Knete wie eine Nussschale oder einen Kochtopf formst, wirst Du sehen, das es irgendwann schwimmt – wenn Du die Seiten hoch genug machst. Wenn Du jetzt mal ein Glas randvoll mit Wasser füllst und Dein Kneteboot dort oben drauf legst, wirst Du feststellen, dass das Glas überläuft, weil ja Dein Boot im Glas Platz einnimmt und das Wasser verdrängt. Und jetzt kommt der Trick: Dein Boot verdrängt genauso viel Wasser, wie es schwer ist. Wenn Du also das Wasser, was aus dem Glas ausgelaufen ist auf eine Waage legen würdest und danach das Kneteboot, würdest Du feststellen, daß beides gleich schwer ist. Du hast gemerkt, dass man mit dem Kneteschiff ein wenig probieren muss, bis die Seiten hoch genug sind, so dass kein Wasser mehr herein läuft. Und genauso machen wir das mit den ganz großen Schiffen aus Eisen. Wir rechnen uns aus, wie viel das Schiff ins Wasser eintauchen wird (weil wir das Gewicht kennen) und machen die Seiten hoch genug und dicht, so dass kein Wasser herein laufen kann.
Die Seiten von den Schiffen sind sogar so hoch, dass man noch ganz viel damit transportieren kann. Das kannst Du auch selber ausprobieren:
Du nimmst einen Kochtopf mit ins Planschbecken, Spülbecken oder in die Badewanne und wirst sehen, dass er nur ganz wenig ins Wasser eintaucht. Jetzt kannst Du in den Kochtopf Spielzeug, Bauklötze oder Sand einfüllen und es dauert sehr lange, bis der Kochtopf untergeht. Nur Wasser solltest Du nicht in den Topf einfüllen. Dann wirst Du sehen, dass er schnell schief schwimmt und schnell umkippt. Deswegen ist es so gefährlich, wenn Wasser ins Schiff läuft.

Du hast gefragt, ob Du und Dein Freund das auch könnt. Na klar – allerdings müsst ihr dafür noch ein bisschen wachsen. Man kann das Schiffe erfinden auf einer Universität lernen. Schiffbauingenieur ist man dann. Allerdings muss man in der Schule immer gut aufpassen, aufs Gymnasium gehen und Abitur machen. Wenn Du Dich anstrengst, kannst Du das bestimmt auch.

Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen ein bisschen beantworten. Wenn Du in der Nähe von Flensburg wohnst würde ich Dir vorschlagen, dass Du uns einfach mal besuchen kommst, dann kann ich Dir mal unsere Werft zeigen. Am 11. August haben wir hier auf der Werft einen Stapellauf, da wird ein
neues Schiff bei uns getauft und ins Wasser gelassen. Wenn Du Lust hast, komm doch einfach vorbei, dann kannst Du so ein großes Schiff einmal ganz aus der Nähe betrachten.

So, nun muß ich mal an meinem Schiff weitererfinden. Ich wünsche Dir noch viel Spaß mit Schiffen und viele Grüße aus Flensburg.

Mit freundlichen Grüßen
Markus

So, das war die Lenageschichte für heute! emoticon

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Lena fragt nach! part IV

März1

Für alle, die schon sehnsüchtig auf eine neue Lenageschichte gewartet haben…tatatatataaaaaa, hier kommt sie… gleich! Und weil ihr euch angeblich immer so dolle über die Lenageschichten freut, möchte ich heute Beweisfotos! emoticon Schickt diese bitte an freufotos@julia-emde.de! Dankeschön! Wer sich heimlich freut ist doof! emoticon Jetzt aber endlich die Lenageschichte.

Hallo! Mein Name ist Lena und ich bin 5 Jahre alt! Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Oma und meinem Opa in einem Kurort, wo es auch Mineralwasser gab, direkt aus einer Quelle. Das Wasser dort hat irgendwie ganz schrecklich geschmeckt und blubb war auch keiner drin. Hat da etwa jemand vorher den blubb rausgeschüttelt? Und woran liegt es, dass euer Wasser nicht so komisch (viel besser) schmeckt?

Danke für eure Antwort, Lena.

Liebe Lena,

es freut uns sehr, dass Du Dich mit Deiner ganz speziellen Wasserfrage an uns gewendet hast. Bei Wasser gibt es nämlich ganz große Unterschiede.

Zunächst muss ein Wasser aus einer Quelle nicht unbedingt natürliches Mineralwasser sein.

Mineralwasser stammt aus einer Tiefe, die es vor jeglicher Verschmutzung schützt. Man sagt deswegen auch, es ist von "ursprünglicher Reinheit". An Mineralwasser darf so gut wie nichts verändert werden. Nur z.B. Eisen darf entfernt werden, weil dieses als braune Flocken im Wasser nicht gut aussehen würde. Da jedes Mineralwasser durch eine ganz bestimmte Gesteinsschichten an die Erdoberfläche fließt, enthält jedes Mineralwasser auch eine andere Zusammensetzung der enthaltenen wichtigen Mineralstoffe. Von diesen hat es ja den Namen Mineralwasser. Für Kinder in Deinem Alter ist z.B. Calcium für den Aufbau der Knochen besonders wichtig. Es gibt aber noch viele weitere wichtige Mineralien. Diese Unterschiede bei den enthaltenen Mineralien können wir wahrnehmen und deswegen schmecken die Mineralwässer unterschiedlich. Allerdings führt nicht jeder kleiner Unterschied bei den Mineralien auch zu einem Geschmacksunterschied.   

Die zweite Wasserart ist Heilwasser. Heilwasser ist dem natürlichen Mineralwasser sehr verwandt. Es hat aber eine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung bei ganz bestimmten Beschwerden und wird daher wie ein Arzneimittel aus der Apotheke eingestuft. Deswegen sollte man auch nicht andauernd große Mengen davon trinken. Häufig – aber nicht immer – schmeckt Wasser aus einer Heilquelle z.B. durch das noch enthaltene Eisen etwas "merkwürdig". In Kurorten findet man häufig Heilwasser, weil es gegen gesundheitliche Beschwerden wie z.B. Rücken- und Gelenkschmerzen oder gegen Magenbeschwerden hilft. Wegen solcher Beschwerden kommen viele Besucher auch in einen Kurort. Deswegen kann es sein, dass Du bei Deinen Großeltern möglicherweise Heilwasser getrunken hast.

Bei Quellwasser, dass auch direkt aus der Quelle kommt, muss die ursprüngliche Reinheit nicht gegeben sein.

Bei Wasser, das in Flaschen abgefüllt wird, gibt es auch noch das so genannte Tafelwasser. Dieses muss gar nicht direkt aus einer Quelle kommen, so wie das bei Mineral-, Heil- und Quellwasser der Fall ist. Tafelwasser kann „Leitungswasser“ sein, dem z.B. Mineralien zugefügt wurden. 

Und nun zum "blubb". Mit "blubb" meinst Du sicher die aufsteigenden Bläschen, die in den meisten Mineralwässern enthalten sind. Dies ist die Kohlensäure. Diese kommt von Natur aus in ganz unterschiedlicher Menge im Wasser vor. Einige Wässer haben gar keine Kohlensäure und andere bringen bereits Kohlensäure aus der Erde mit, wie z.B. hassia. Bei den meisten Mineralwässern wird bei der Abfüllung noch ein wenig Kohlensäure dazu gegeben, damit es erfrischend schmeckt und schön sprudelt.

Wenn Dich das Thema Mineralwasser nun besonders interessieren sollte, findest Du gemeinsam mit Deinen Eltern im Internet unter der Adresse noch ganz viele weitere Informationen in unserem Mineralwasser-Lexikon. Zum Beispiel zu den verschiedenen Mineralien und deren Bedeutung für den menschlichen Körper.
 
Wenn Du mit Deinen Eltern einen Ausflug nach Bad Vilbel bei Frankfurt machen möchtest, laden wir Dich und Deine Eltern gerne zu einer Betriebsbesichtigung bei Hassia ein. Dann kannst Du Dir direkt vor Ort anschauen, wie das Mineralwasser in die Flasche kommt.

Viele Grüße aus Bad Vilbel
Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG

So, und wer hat sich heute ganz ehrlich nicht gefreut? emoticon Also her mit den Fotos, die selbstverständlich veröffentlicht werden! Ich kündige das schonmal hier an, damit nachher nicht irgendwelche Klagen kommen! emoticon

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Lena fragt nach! part III

Februar20

Es ist mal wieder soweit! Diesmal wollte die kleine Lena wissen, wie das mit den Flugzeugen bzw. dem fliegen eigentlich funktioniert. Sie war vor ein paar Wochen mit Oma und Opa am Flughafen und hat dabei den Flugzeugen beim Starten und Landen zugeschaut.  Wie diese großen Blechdinger sich allerdings in die Luft erheben und auch oben bleiben, konnte ihr Opa ihr leider nicht erklären. Deshalb hat Lena mit Hilfe ihrer Mutti eine email an die Lufthansa geschrieben. Und was Lena außer dem Fliegen noch interessiert hat, war, ob sie ihre Katze Tinka denn eigentlich auch im Flugzeug mitnehmen könnte. Hier die Antworten der Lufthansa…

Hallo Lena,

vielen Dank für Deine E-Mail vom X. Februar 2006.
 
Wir schätzen Dein Interesse und helfen gern nachfolgend mit einem Ansatz, wie es möglich ist, dass Flugzeuge fliegen.
 
450 Tonnen wiegen große Jets durchschnittlich. Dieses Gewicht in die Luft zu bekommen, ist schon ein interessantes Unterfangen.

Knapp unter 560 Tonnen wird der neue Airbus A-380 beim Start wiegen – wie diese „Monster“ mit vergleichsweise kleinen Tragflächen fliegen können, denn diese müssen ja beim Start mehr als das Eigengewicht an Auftrieb irgendwo herbekommen, erklärt sich wie folgt:

Der Trick der Tragfläche hat sich seit Beginn der Luftfahrt nicht geändert, aber verbessert; die Tragfläche teilt die Luft wie ein Messer. Die Luft strömt dann oben und unten an der Tragfläche vorbei. Oben ist die Tragfläche aber anders gewölbt als unten. Die Luft muss oben schneller vorbeiströmen als unten, um gleichzeitig hinten wieder mit der unteren Luft heraus zu kommen. Genau dadurch entsteht oben ein geringerer Druck als unten, der die Tragfläche nach oben saugt. Unter der Fläche entsteht aus demselben Grund ein größerer Druck, ein Überdruck. Beides zusammen ergibt den Auftrieb (so genannter Bernoulli-Effekt). Etwa 35 Prozent Wirkung hat der Druck von unten, 65% des Auftriebs kommt vom Druck oben.
 
Um zu verstehen, was passiert, muss man sich bereits den Start des Flugzeuges genauer betrachten. Denn bereits beim Anfahren geschieht das Entscheidende. An der hinteren Kante des Flügels entsteht ein Wirbel. Da Wirbel aber nur paarweise auftreten können, bildet sich als Ausgleich eine Strömung in der anderen Richtung um den gesamten Flügel herum.

Kommt dann noch die Luft von vorne dazu, fließt die Luft insgesamt nach hinten, nur eben oben etwas schneller als unten.

Ein kleiner Wirbel beim Start verursacht also die Geschwindigkeitsunterschiede die den Auftrieb erzeugen. Deshalb können Flugzeuge fliegen.

Liebe Lena, wir wissen, dass dies alles noch schwer zu verstehen sein mag für Dich. Als kleine Unterstützung schau doch mal im Internet unter dieser Adresse.

Dort ist eine kleine Zusammenstellung der Kinder-Uni Konstanz zu diesem Thema aufgeführt.

Zu Deiner weiteren Frage zur Beförderung Deiner Katze an Bord möchten wir Dir mitteilen, dass nach vorheriger Anmeldung eine Bestätigung über die Mitnahme notwendig ist. Dann ist es möglich, das Tier in einer speziell dafür vorgesehenen Transportbox (bis zu einem Gewicht von maximal 8kg) als Handgepäck mit an Bord zu nehmen. Da es sich jedoch für jeden Flug und Flugzeugtyp unterschiedlich gestalten kann, bitten wir unsere Gäste, sich für genauere Auskünfte an unsere Reservierungszentrale unter Telefon 01803-803 803 zu wenden.
           
Für Deine künftigen Flüge wünschen wir Dir einen in jeder Hinsicht angenehmen und reibungslosen Verlauf.

Mit freundlichen Grüßen

Deutsche Lufthansa AG

 
Hm, ob die Lena das jetzt alles verstanden hat… Trotzdem danke für die Antwort!!! 

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Lena fragt nach! part II

Februar7

Sodele, hier mal wieder ein Beispiel dafür, dass Service und Freundlichkeit doch groß geschrieben werden. Heute hat Lena bei HARIBO nachgefragt…

Hallo!

Mein Name ist Lena und ich bin 5 Jahre alt. Als ich letztens mit meiner Babysitterin Fernsehen geschaut habe, haben wir dabei eure Goldbären gegessen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es gar keine blauen Gummibärchen gibt! Warum ist das so? Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die grünen Bären, meine Lieblingssorte, nach Erdbeer schmecken!  Aber Erdbeeren sind doch rot, wie kommt dann der Erdbeergeschmack in die grünen Bären? Oder schmecken die grünen Gummibären gar nicht nach Erdbeer? Ich würde mich sehr über eine Antwort von euch freuen, eure Lena!

Hier die Antwort, die Lena von HARIBO bekam…

Liebe Lena,

vielen Dank für Dein Schreiben an HARIBO. Es hat uns gefreut zu lesen, dass unsere Produkte Dir so gefallen.

Leider gibt es in der Natur keine Pflanze oder Frucht, mit deren Hilfe man einen satten, starken Blauton erzeugen könnte. Die beliebten HARIBO-Goldbären erhalten ihr buntes Aussehen ausschließlich aus natürlichen Früchten und Pflanzen. Selbst Blaubeeren ergeben höchstens ein dunkles Rot.

Die beliebten Goldbären erhalten Ihre Farbpracht aus folgenden färbenden Auszügen aus Früchten und Pflanzen:

Orange            –          Orange

Gelb                –          Zitrone

Grün                –          Kiwi-Apfel

Rot                  –         Cassis (Schwarze Johannisbeere)

Ihren klassischen Geschmack erhalten Sie durch Zugabe folgender Fruchtextrakten:

Orange            –          Orange

Gelb                –          Zitrone

Weiß               –          Ananas

Grün                –          Erdbeere

Rot                  –          Himbeere

Wie du sehen kannst, schmecken die grünen Goldbären tatsächlich nach Erdbeere.

Jetzt wisst ihr Bescheid…! 

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Lena fragt nach! part I.

Februar1

Ab heute gibt es hier eine neue Kategorie: Lena fragt nach!, die es hoffentlich zu mehr Einträgen bringen wird als z. B. Mysterien & Wahrheiten. Lena ist 5 Jahre alt und fragt mit Hilfe ihrer Mutti per email bei einigen Firmen nach ganz bestimmten Sachen, die sie sich einfach nicht erklären kann. Aber seht selbst…

Hallo!
Ich heiße Lena und bin 5 Jahre alt. Meine Mama kann nicht besonders gut kochen und deshalb kocht sie öfter etwas von euren Sachen, was dann auch immer sehr lecker schmeckt. Das einzige, was bei uns aber noch nie funktioniert hat, ist das sich die Löffel verbogen haben. Wie macht ihr das? Macht meine Mutti da etwa was falsch beim Kochen? Kann doch gar nicht sein, weil schmecken tut es ja! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir veratet, wie ihr das mit den Löffeln macht! Danke für eure Antwort, eure Lena.

Nun die erste Antwort…

Hallo Lena,
vielen Dank für deine E-Mail. In deiner Anfrage erkundigst du dich nach einem speziellen Löffel. Leider handelt es sich bei dem gesuchten Werbeartikel nicht um einen Artikel aus unserem Hause, sondern um das eines Mitbewerbers.
Wir bedauern, dir in diesem Fall nicht weiterhelfen zu können.
Bei weiteren Fragen, Wünschen und Anregungen sind wir gerne für dich da!

Viele Grüße,

Dein KNORR Service-Team

Ups, da hat die Lena gleich beim ersten Mal mitten ins Fettnäpfchen getreten! Wer hätte auch gedacht, dass die mit dem tollen Kochstudio auch noch den Löffel mit dem Knoten erfinden? Naja, aber auch von besagtem Mitbewerber kam nach obiger email von Lena noch eine Antwort.

Liebe Lena,

vielen Dank für dein Schreiben und dein Interesse an unserem Unternehmen.
Wenn wir, wie jetzt von dir, eine so positive Nachricht erhalten, freuen wir
uns hierüber ganz besonders. Jedoch bitten wir gleichzeitig um dein
Verständnis, dass wir das Geheimnis des Knotenlöffels nicht preisgeben
können. Als Suppenliebhaber bestehen jedoch für dich die besten Aussichten,
doch noch eines Tages des Rätsels Lösung zu finden. Solltest du bis dahin
nicht warten wollen, kannst du den Maggi Knotenlöffel auch käuflich
erwerben…

Für weitere Fragen stehen wir dir jederzeit zur Verfügung.
Herzliche Grüße, dein Maggi Kochstudio
hilft, berät, gibt Tipps

Naja, auch wenn Lena jetzt immer noch nicht weiß, wie die den Knoten in den Löffel bekommen, sieht man doch, dass Kundenservice, zumindest bei diesen Firmen, groß geschrieben wird.

 

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