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	<title>Julia Emde &#187; Gastauftritt</title>
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		<title>Julia Emde &#187; Gastauftritt</title>
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		<title>Bloggen ohne Barrieren</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 12:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastauftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Accessibility]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist mir wirklich eine große Freude und Ehre euch heute einen ganz besonderen Beitrag bei mir im Blog präsentieren zu können. Geschrieben wurde der Beitrag von Heiko Kunert. Heiko arbeitet beim Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH). Er ist selbst blind und hat mich in einem meiner letzten Beiträge darauf aufmerksam gemacht, dass z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mir wirklich eine große Freude und Ehre euch heute einen ganz besonderen Beitrag bei mir im Blog präsentieren zu können. Geschrieben wurde der Beitrag von <a href="http://blindpr.wordpress.com/about/" target="_blank">Heiko Kunert</a>. Heiko arbeitet beim <a href="http://www.bsvh.org/" target="_blank">Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V.</a> (BSVH). Er ist selbst blind und hat mich in einem meiner <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2010/05/04/liebe-ist-tweet-der-woche/" target="_blank">letzten Beiträge</a> darauf aufmerksam gemacht, dass z.B. png-Grafiken von Menschen, die das Web mithilfe eines Screenreaders, einer Sprachausgabe  und Braillezeile nutzen, nicht gelesen werden können. So entstand schließlich die Idee dieses Gastbeitrages, für den ich Heiko ganz lieb danken möchte. Wer Heiko auf twitter folgen möchte, kann dies unter @HeikoKunert tun. Heiko hat auch einen eigenen Blog, den ihr unter <a href="http://blindpr.wordpress.com/" target="_blank">blindpr.wordpress.com</a> findet. So und nun endlich zu Heikos Gastbeitrag:</p>
<p>Mitmachen steht im Zentrum des Web 2.0: Posten, kommentieren, Vernetzen. Gerade für Menschen mit einer Behinderung bietet das Internet enorme Chancen. Sie können Kontakte knüpfen, auf ihre Situation aufmerksam machen und auf einer Augenhöhe mit nichtbehinderten Usern kommunizieren. Ich bin blind. Mein Computer spricht und hat eine Braillezeile &#8211; ein Gerät, das den Bildschirminhalt in Blindenschrift ausgibt. Ich blogge über Kultur, den Alltag als blinder Mensch und über meine Arbeit beim <a href="http://www.bsvh.org/" target="_blank">Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg</a>. Und ich lese gern Blogs. Damit ich das kann, sollten sie barrierefrei sein.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreies_Internet" target="_blank">Barrierefreiheit</a>, englisch: Accessibility, bedeutet konkret, dass Grafiken und Bilder mit aussagekräftigen Alternativ-Texten versehen sind. Werden unkommentiert Flickr-Fotos eingebunden oder Bilder mit der Bezeichnung Foto002.jpg, dann liest mir mein PC kryptische Codes und Zahlen vor. Ob die Grafik aber ein Urlaubsschnappschuss, ein Partyfoto oder ein Schaubild mit Diagrammen ist, dass kann mein PC nicht erkennen. Wenn vorhanden, liest er mir aber Alternativ-Texte vor. Ihr könnt diese entweder mit dem <a href="http://www.bjoernsworld.de/html/alt-text.html" target="_blank">alt-Attribut</a> in html einfügen oder auf Blogging-Plattformen in die entsprechenden Feldereintragen.</p>
<p>Weiter ist eine sinnvolle Strukturierung notwendig. Das gilt vor allem für <a href="http://www.html-seminar.de/html-ueberschriften.htm" target="_blank">Überschriften</a> Sie sollten eindeutig mit ihren unterschiedlichen Ebenen ausgezeichnet sein (in HTML mit &lt;h1&gt;, &lt;h2&gt; usw.). Ich kann dann nämlich auf der Website mit Tastenkombinationen von Überschrift zu Überschrift springen und bekomme dabei angesagt, auf welcher Überschriften-Ebene ich mich gerade befinde. So kriege ich einen Eindruck von der Struktur der Seite und kann mich selbstständig und schnell auf ihr zurechtfinden. Aufzählungen sollten als Listen mit sinnvoller Verschachtelung ausgegeben werden, Zitate ebenfalls als solche markiert werden. Schaltflächen brauchen eine verständliche Beschriftung, sonst sagt mein Computer nur „Schaltfläche“, und ich weiß nicht, was für eine das ist.</p>
<p>Einige Blogger versuchen sich mithilfe von Captchas vor Spam in den Kommentaren zu schützen. Blinde und sehbehinderte Leser können die Zeichenfolgen nicht aus der Grafik ablesen. Zwar gibt es hierfür inzwischen Tools, dennoch solltet Ihr auf rein visuelle Captchas verzichten, wenn Ihr eine barrierefreie Seite haben wollt. Gelegentlich gibt es Audio-Captchas, die meiner Erfahrung nach aber schwer zu nutzen sind. In Julias Blog hingegen muss man Zahlen zusammen zählen und die Lösung als Captcha-Ersatz eintragen. Das ist eine barrierefreie Lösung.</p>
<p>Accessibility bedeutet nicht nur, dass blinde Menschen das Web nutzen können. Seiten sollten für Sehbehinderte vergrößerbar sein. Sie sollten auch für Menschen nutzbar sein, die aufgrund einer motorischen Einschränkung keine Maus benutzen können. Videos sollten für gehörlose und schwerhörige Menschen untertitelt sein. Das Web ist dynamisch, immer wieder gibt es neue Funktionen. Häufig stellt man erst nach der Veröffentlichung neuer Tools fest, inwieweit sie barrierefrei sind. Würden die Anforderungen an ein Netz für alle bereits beim Programmieren berücksichtigt, wäre viel gewonnen.</p>
<p>Von Barrierefreiheit profitieren neben den rund 7 Mio. Behinderten in Deutschland auch die steigende Zahl der surfenden Senioren und jeder User, der eine klare Struktur und Übersichtlichkeit zu schätzen weiß. Und Accessibility ist nicht schwer, man muss nur daran denken. Wer sich ein bisschen mit den gängigen HTML-Standards auskennt oder wer eine entsprechende Weboberfläche oder Software zum Veröffentlichen nutzt, der sollte ein barrierefreies Blog hinkriegen. Ich würde mich darüber freuen.</p>
<p>Mehr Infos zum Thema gibt das Projekt BIK: <a href="http://www.bik-online.info/" target="_blank">Barrierefrei Informieren und Kommunizieren</a>.</p>
<p>Autor: <a href="http://blindpr.wordpress.com/" target="_blank">Heiko Kunert</a></p>
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		<title>Schon ganz schön groß</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 10:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebot & Nachfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Gastauftritt]]></category>
		<category><![CDATA[all days - all ways]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war&#8217;s so weit und fast niemand hat&#8217;s gemerkt; ich hatte Geburtstag! Schon den dritten, denn dieser folgt bekanntlich nach der Geburtsstunde und dem ersten und zweiten Geburtstag.
Einiges habe ich in dieser langen Zeit mitgemacht und dennoch &#8211; oder gerade deshalb &#8211; sehe ich besser aus denn je, finde ich zumindest. Wie meine Mama habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war&#8217;s so weit und fast niemand hat&#8217;s gemerkt; ich hatte Geburtstag! Schon den dritten, denn dieser folgt bekanntlich nach der <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2005/03/24/mein-erster-tagebucheintrag/">Geburtsstunde</a> und dem <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2006/03/23/mein-blog-hat-geburtstag/">ersten</a> und <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2007/03/20/2-geburtstag/">zweiten</a> Geburtstag.</p>
<p>Einiges habe ich in dieser langen Zeit mitgemacht und dennoch &#8211; oder gerade deshalb &#8211; sehe ich besser aus denn je, finde ich zumindest. Wie <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/uberdie-julia/">meine Mama</a> habe ich auch schon das ein oder andere Mal mein Aussehen gewechselt; mal elegant, mal sportlich, mal hipp in pink, mal &#8211; wie zur Zeit &#8211; knuffig knuddelig.</p>
<p>Ein guter Zuhörer war ich ja, das muss ich schon sagen. Egal, ob Mama <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2007/08/23/langeoog-ein-kurztrip/">augenscheinlich</a> <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2008/02/16/es-geht-mir-gut/">gut</a> oder <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2008/03/14/shitty-day/">eher schlecht</a> drauf war &#8211; ich spendete ihr Trost, auch in Zeiten, in denen sie offensichtlich <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2007/07/31/kraaaaaawooooooom/">lebensbedrohlichen Lagen</a> ausgesetzt war. Und das war nicht immer leicht, denn ich hatte selbst auch so meine Problemchen und musste bereits in meinen jungen Jahren etliche <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2007/07/03/erneuter-umzug/">Umzüge</a> mitmachen, bin aber <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2007/08/14/langschlafer/">seit August</a> bei einem <a href="http://style-biz.de/">zuverlässigen Vermieter</a> mit Liebe aufgenommen worden. Da fühl&#8217; ich mich wohl.</p>
<p>Mensch, könnt ihr euch vorstellen, dass ich tatsächlich schon 719 Geschichten kenne, die insgesamt mit 5.043  wertvollen, aufbauenden, unterstützenden und nicht hoch genug zu honorierenden Kommentaren untermalt sind? Wer kann das schon in meinem Alter sonst von sich behaupten? Hmm, da werd&#8217; ich ja fast ein bisschen rot.</p>
<p>Meistens erzählt Mami von <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/category/1/">ihrem Alltag</a>, oft zeigt sie ihre <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/category/stockchen/">Zuneigung zu Bäumen</a> und manchmal schlüpft sie sogar <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/category/lena-fragt-nach/">in andere Rollen</a>. Und bei ihrem <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/category/projekt-63/">Ego-Trip</a> geht&#8217;s ihr <a href="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/2007/10/01/projekt-63-jetzt-doch-und-ein-beweisfoto/">besonders gut</a>. Sie macht das aber auch wirklich toll, die Mami.</p>
<p>Also mir macht die Sache großen Spaß &#8211; und ich hoffe, euch geht es genau so. Wäre toll, wenn ihr noch viele Jahre meine Freunde bleibt!</p>
<p>Tschüssi</p>
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		<title>Langschläfer</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 17:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastauftritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab: Entschuldigt die Unannehmlichkeiten! Das tut mir wirklich außerordentlich Leid.
Der Server wurde gestern Nachmittag aufgerüstet (mehr RAM, schnellere CPU) und sollte dabei eine neue IP bekommen. Die netten Herren, die wohl mit dem linken Fuß aufgestanden waren, haben die alte IP entfernt, die Hardware-Arbeiten übernommen, den Server hochgefahren und sind nach Hause gegangen. Was fehlt? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab: Entschuldigt die Unannehmlichkeiten! Das tut mir wirklich außerordentlich Leid.</p>
<p>Der Server wurde gestern Nachmittag aufgerüstet (mehr RAM, schnellere CPU) und sollte dabei eine neue IP bekommen. Die netten Herren, die wohl mit dem linken Fuß aufgestanden waren, haben die alte IP entfernt, die Hardware-Arbeiten übernommen, den Server hochgefahren und sind nach Hause gegangen. Was fehlt? Richtig, die neue IP.<br />
So stand das Ding also funktionstüchtig im Rechenzentrum, hatte jedoch keine IP. Das wurde heute Mittag um 12 Uhr nachgeholt, woraufhin sich nun die DNS-Server die neue IP holen können.</p>
<p>Spätestens in den Abendstunden sollten also die DNS-Einträge der jeweiligen Provider die richtige IP (die alte ist schon wieder neu vergeben, das ist diese komische &#8220;Default PLESK Page&#8221; *grr*) ausliefern, womit das Surfen auf und zu Julias Blog wieder Spaß macht. Versprochen, so etwas kommt nun wirklich nicht mehr vor. <img src='http://www.julia-emde.de/inside/weblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Tschö, Manu</p>
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		<title>Post fatales Chaos!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2005 13:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastauftritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit die Deutsche Post privatisiert und in ein weltumspannendes Transportunternehmen umgewandelt wurde, werden dort Service und Kompetenz gro&#223; geschrieben, die Freundlichkeit steht im Vordergrund und eine z&#252;gige Abwicklung bildet das R&#252;ckgrat dieser neuen Post. Da wir von Natur aus leicht zu beeinflussen sind und die Post-Werbung diese M&#246;glichkeit bei uns auch gr&#252;ndlich genutzt hat, entschieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family: verdana;"><img width="190" vspace="0" hspace="5" height="190" border="0" align="left" title="logo_deutschepost.gif" alt="logo_deutschepost.gif" src="http://www.julia-emde.de/inside/weblog/wp-content/images/logo_deutschepost.gif" /></span>Seit die Deutsche Post privatisiert und in ein weltumspannendes Transportunternehmen umgewandelt wurde, werden dort Service und Kompetenz gro&szlig; geschrieben, die Freundlichkeit steht im Vordergrund und eine z&uuml;gige Abwicklung bildet das R&uuml;ckgrat dieser neuen Post. Da wir von Natur aus leicht zu beeinflussen sind und die Post-Werbung diese M&ouml;glichkeit bei uns auch gr&uuml;ndlich genutzt hat, entschieden wir uns letzte Woche, den Frankierservice der Deuschen Post in Anspruch zu nehmen (Der Frankierservice bietet f&uuml;r eBay-H&auml;ndler wie uns den Vorteil, dass auf den Warensendungen keine Portogeb&uuml;hr steht).</p>
<p> Als wir nun mit ca. 250 Warensendungen (DIN Lang und DIN A4) in mehreren Kartons unter gro&szlig;en Augen der anderen Postbesucher dort ankamen, dauerte es nur wenige Momente und ein bisschen Kartons-mit-den-F&uuml;&szlig;en-schieben, bis wir an einem Schalter ankamen. Der entsetzt auf die Kartons guckenden Dame hinter diesem Schalter erkl&auml;rten wir, dass wir den Frankierservice in Anspruch nehmen m&ouml;chten. Begeistert von der Aussicht, f&uuml;r ihren Arbeitgeber etwas Geld zu verdienen fragte uns die Dame sogleich:<font color="#cc0033">&quot;Warum wollen Sie denn den Frankierservice nutzen? Das geht doch viel billiger, wenn Sie das selbst frankieren!&quot;</font>. Wir freuten uns &uuml;ber diesen kostensparenden Hinweis und erkl&auml;rten ihr, dass wir tats&auml;chlich sogar einen guten Grund hatten, den Frankierservice zu nutzen. Mit zweifelndem Blick begab sich die gute Frau nun also etwas lethargisch in eine Art Lagerraum, um uns ein paar gelbe Postkisten zu holen. <font color="#cc0000">&quot;Hier m&uuml;ssen Sie das einsortieren!&quot;</font>, sagte sie. Nach einigem hin- und her&uuml;berlegen und Zurateziehen einer Kollegin hatte sie dann auch herausgefunden, wie wir die Warensendungen einsortieren sollten. Also konnten wir uns an die etwa 10-Min&uuml;tige Arbeit machen. Servicefreundlich, wie man als Postangesteller (oder vielleicht doch Beamter?) nunmal ist, k&uuml;mmerte sich unsere Kundenfachkraft w&auml;hrenddessen um die anderen Kunden. Sie war dabei allerdings so konzentriert, dass sie gar nicht bemerkte, dass wir mittlerweile mit dem Einsortieren fertig waren. Auch ein freundlich eingeworfener Hinweis durch uns blieb ohne Erfolg (man h&auml;tte beinahe den Eindruck gewinnen k&ouml;nnen, dass Sie sich nicht so recht um uns k&uuml;mmern wollte). </p>
<p> Nach etwa 20 Minuten warten konnte unsere Bedienung dann doch tats&auml;chlich ein Opfer finden, der sie die etwas verwirrende Aufgabe &uuml;bertragen konnte. Ein freundlicher Herr kam auf uns zu und warf einen pr&uuml;fenden Blick auf die fein s&auml;uberlich einsortieren Warensendungen. Mit mitleidigem Blick sagte er zu uns, dass das die falschen Kisten w&auml;ren und ging daraufhin wieder in das Lager, um uns mit neuen Kisten zu begl&uuml;cken. Nach erneutem 10-Min&uuml;tigen einsortieren kam er wieder zu uns, um ein paar Einlieferungsformulare auszuf&uuml;llen. Meine Frage, ob das von ihm gew&auml;hlte Formular nicht das Falsche sei (Infobrief statt Warensendung), beantwortete er mit einem selbstsicheren:<font color="#00cc00">&quot;Nee, n&auml;? Das is&#8217; schon das Richtige, n&auml;?&quot;</font>. Eine Minute sp&auml;ter blickte er dann auf uns sagte:<font color="#00cc00">&quot;Hmm, das sind ja Warenseundungen, n&auml;? Da muss ich ja doch das andere nehmen!&quot;</font>. Nun gut, er nahm also das andere Formular und f&uuml;llte es aus. W&auml;hrend er dies tat, erfreute er uns immer wieder mit sch&ouml;nen S&auml;tzen, die jedes Mal mit dem W&ouml;rtchen <font color="#00cc00">&quot;N&auml;?&quot;</font> endeten.&nbsp; </p>
<p class="MsoNormal"> Weitere 5 Minuten sp&auml;ter hatten wir es nun tats&auml;chlich, nach erfolgreicher Geld&uuml;bergabe und einem Regenschauer von <font color="#00cc00">&quot;N&auml;?&quot;</font>&#8217;s geschafft, unsere Warensendungen abzugeben. Um unseren tiefen Dank &uuml;ber die erfahrene Hinwendung zum Ausdruck zu bringen, lie&szlig;en wir dann auch unsere leeren Pappkartons, in denen wir die Warensendungen hergebracht hatten, zur&uuml;ck.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><em>Autor: Chrisimo</em>&nbsp;</p>
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