Julia Emde

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Schon ganz schön groß

März25

Gestern war’s so weit und fast niemand hat’s gemerkt; ich hatte Geburtstag! Schon den dritten, denn dieser folgt bekanntlich nach der Geburtsstunde und dem ersten und zweiten Geburtstag.

Einiges habe ich in dieser langen Zeit mitgemacht und dennoch – oder gerade deshalb – sehe ich besser aus denn je, finde ich zumindest. Wie meine Mama habe ich auch schon das ein oder andere Mal mein Aussehen gewechselt; mal elegant, mal sportlich, mal hipp in pink, mal – wie zur Zeit – knuffig knuddelig.

Ein guter Zuhörer war ich ja, das muss ich schon sagen. Egal, ob Mama augenscheinlich gut oder eher schlecht drauf war – ich spendete ihr Trost, auch in Zeiten, in denen sie offensichtlich lebensbedrohlichen Lagen ausgesetzt war. Und das war nicht immer leicht, denn ich hatte selbst auch so meine Problemchen und musste bereits in meinen jungen Jahren etliche Umzüge mitmachen, bin aber seit August bei einem zuverlässigen Vermieter mit Liebe aufgenommen worden. Da fühl’ ich mich wohl.

Mensch, könnt ihr euch vorstellen, dass ich tatsächlich schon 719 Geschichten kenne, die insgesamt mit 5.043  wertvollen, aufbauenden, unterstützenden und nicht hoch genug zu honorierenden Kommentaren untermalt sind? Wer kann das schon in meinem Alter sonst von sich behaupten? Hmm, da werd’ ich ja fast ein bisschen rot.

Meistens erzählt Mami von ihrem Alltag, oft zeigt sie ihre Zuneigung zu Bäumen und manchmal schlüpft sie sogar in andere Rollen. Und bei ihrem Ego-Trip geht’s ihr besonders gut. Sie macht das aber auch wirklich toll, die Mami.

Also mir macht die Sache großen Spaß – und ich hoffe, euch geht es genau so. Wäre toll, wenn ihr noch viele Jahre meine Freunde bleibt!

Tschüssi

Langschläfer

August14

Vorab: Entschuldigt die Unannehmlichkeiten! Das tut mir wirklich außerordentlich Leid.

Der Server wurde gestern Nachmittag aufgerüstet (mehr RAM, schnellere CPU) und sollte dabei eine neue IP bekommen. Die netten Herren, die wohl mit dem linken Fuß aufgestanden waren, haben die alte IP entfernt, die Hardware-Arbeiten übernommen, den Server hochgefahren und sind nach Hause gegangen. Was fehlt? Richtig, die neue IP.
So stand das Ding also funktionstüchtig im Rechenzentrum, hatte jedoch keine IP. Das wurde heute Mittag um 12 Uhr nachgeholt, woraufhin sich nun die DNS-Server die neue IP holen können.

Spätestens in den Abendstunden sollten also die DNS-Einträge der jeweiligen Provider die richtige IP (die alte ist schon wieder neu vergeben, das ist diese komische “Default PLESK Page” *grr*) ausliefern, womit das Surfen auf und zu Julias Blog wieder Spaß macht. Versprochen, so etwas kommt nun wirklich nicht mehr vor. :)

Tschö, Manu

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Post fatales Chaos!

Oktober25

logo_deutschepost.gifSeit die Deutsche Post privatisiert und in ein weltumspannendes Transportunternehmen umgewandelt wurde, werden dort Service und Kompetenz groß geschrieben, die Freundlichkeit steht im Vordergrund und eine zügige Abwicklung bildet das Rückgrat dieser neuen Post. Da wir von Natur aus leicht zu beeinflussen sind und die Post-Werbung diese Möglichkeit bei uns auch gründlich genutzt hat, entschieden wir uns letzte Woche, den Frankierservice der Deuschen Post in Anspruch zu nehmen (Der Frankierservice bietet für eBay-Händler wie uns den Vorteil, dass auf den Warensendungen keine Portogebühr steht).

Als wir nun mit ca. 250 Warensendungen (DIN Lang und DIN A4) in mehreren Kartons unter großen Augen der anderen Postbesucher dort ankamen, dauerte es nur wenige Momente und ein bisschen Kartons-mit-den-Füßen-schieben, bis wir an einem Schalter ankamen. Der entsetzt auf die Kartons guckenden Dame hinter diesem Schalter erklärten wir, dass wir den Frankierservice in Anspruch nehmen möchten. Begeistert von der Aussicht, für ihren Arbeitgeber etwas Geld zu verdienen fragte uns die Dame sogleich:"Warum wollen Sie denn den Frankierservice nutzen? Das geht doch viel billiger, wenn Sie das selbst frankieren!". Wir freuten uns über diesen kostensparenden Hinweis und erklärten ihr, dass wir tatsächlich sogar einen guten Grund hatten, den Frankierservice zu nutzen. Mit zweifelndem Blick begab sich die gute Frau nun also etwas lethargisch in eine Art Lagerraum, um uns ein paar gelbe Postkisten zu holen. "Hier müssen Sie das einsortieren!", sagte sie. Nach einigem hin- und herüberlegen und Zurateziehen einer Kollegin hatte sie dann auch herausgefunden, wie wir die Warensendungen einsortieren sollten. Also konnten wir uns an die etwa 10-Minütige Arbeit machen. Servicefreundlich, wie man als Postangesteller (oder vielleicht doch Beamter?) nunmal ist, kümmerte sich unsere Kundenfachkraft währenddessen um die anderen Kunden. Sie war dabei allerdings so konzentriert, dass sie gar nicht bemerkte, dass wir mittlerweile mit dem Einsortieren fertig waren. Auch ein freundlich eingeworfener Hinweis durch uns blieb ohne Erfolg (man hätte beinahe den Eindruck gewinnen können, dass Sie sich nicht so recht um uns kümmern wollte).

Nach etwa 20 Minuten warten konnte unsere Bedienung dann doch tatsächlich ein Opfer finden, der sie die etwas verwirrende Aufgabe übertragen konnte. Ein freundlicher Herr kam auf uns zu und warf einen prüfenden Blick auf die fein säuberlich einsortieren Warensendungen. Mit mitleidigem Blick sagte er zu uns, dass das die falschen Kisten wären und ging daraufhin wieder in das Lager, um uns mit neuen Kisten zu beglücken. Nach erneutem 10-Minütigen einsortieren kam er wieder zu uns, um ein paar Einlieferungsformulare auszufüllen. Meine Frage, ob das von ihm gewählte Formular nicht das Falsche sei (Infobrief statt Warensendung), beantwortete er mit einem selbstsicheren:"Nee, nä? Das is’ schon das Richtige, nä?". Eine Minute später blickte er dann auf uns sagte:"Hmm, das sind ja Warenseundungen, nä? Da muss ich ja doch das andere nehmen!". Nun gut, er nahm also das andere Formular und füllte es aus. Während er dies tat, erfreute er uns immer wieder mit schönen Sätzen, die jedes Mal mit dem Wörtchen "Nä?" endeten. 

Weitere 5 Minuten später hatten wir es nun tatsächlich, nach erfolgreicher Geldübergabe und einem Regenschauer von "Nä?"’s geschafft, unsere Warensendungen abzugeben. Um unseren tiefen Dank über die erfahrene Hinwendung zum Ausdruck zu bringen, ließen wir dann auch unsere leeren Pappkartons, in denen wir die Warensendungen hergebracht hatten, zurück.

 

Autor: Chrisimo 

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