Wolfgang Herrendorf – Tschick

Als ich gestern auf der Sonnenliege im Garten lag – um ein wenig Sonne zu tanken – meldete der Kindle, dass der Akku fast leer sei. Also ging ich kurzerhand in meine Wohnung – um den Kindle aufzuladen –  und schnappte mir das Buch, dass meine nette ältere Nachbarin von nebenan mir letzte Woche geschenkt hatte: „Tschick“.

Zur Geschichte:

Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.

Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

Wolfgang Herrendorf – Tschick

Andrej und Maik – zwei Jungen aus unterschiedlichen Verhältnissen, jeder ein Außenseiter in ihrer Klasse – begeben sich auf eine gemeinsame Reise Richtung Walachei, wo Verwandte von Andrej wohnen. Auf ihrer Reise mit dem geklauten blauen Lada erleben sie allerhand verrückte Dinge, die die beiden zusammenschweißen. „Tschick“ ist Roadmovie und Jugendroman zugleich – und ehrlich gesagt viel zu schnell zu Ende. Ich habe während des Lesens übrigens sehr oft laut lachen müssen.

Fazit: Unbedingte Leseempfehlung!

 

06. Juni 2017 von Julia
Kategorien: Rezension | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert


*