Irgendwas mit Berlin…

Nun bin ich also schon seit drei Tagen in Berlin. Am Anreise-Tag hatte der ICE bereits vor Bielefeld 15 Minuten Verspätung – darauf wurden die wartenden Fahrgäste auch diverse Male hingewiesen. Worauf die Deutsche Bahn allerdings mal wieder nicht hinwies, war die Tatsache, dass der Zug ab Hamm in umgekehrter Wagenreihung verkehrte. Hamm ist mit dem ICE ungefähr 20 Minuten von Bielefeld entfernt. 😉 Keine weiteren Fragen – danke! 😉

Nach meinem Zustieg in Bielefeld durfte ich mich also  mit meinem Gepäck erstmal durch 6 Wagen kämpfen, bis ich schließlich meinen reservierten Platz erreichte.

Endlich in Berlin angekommen, lief ich quasi ein Mal um den Washingtonplatz (das ist der Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof, von dem aus man bspw. das Kanzleramt und die Schweizer Botschaft sehen kann) herum, bis ich die Bushaltestelle fand, von der aus der Bus in Richtung meines Apartments fahren sollte. An der Bushaltestelle lernte ich dann prompt vier ältere Damen aus Wuppertal kennen (von denen die älteste 90 Jahre alt war), die fünf Tage Berlin erleben wollten. Es stellte sich schließlich heraus, dass ich nur eine Haltestelle vor den Damen aussteigen musste.

Nach ca. 40 Minuten Busfahrt, stieg ich schließlich an der Haltestelle aus, bemühte mich um Orientierung (fragte nach dem Weg) und fand schließlich die Adresse meines Apartments. An dem Haus, in dem sich das Apartment befindet, wurde ich von einer Dame in Empfang genommen, die mir erklärte, dass ich anstatt des kleinen Apartments ein großes Apartment zum gleichen Preis bekommen würde, da das kleine Apartment noch vergeben sei. Sie führte mich schließlich in ein im Hinterhaus im zweiten Stock gelegenes zwei Zimmer großes Apartment. Und ich dachte mir so: Bingo! Blick in den Garten, ruhig und eine richtige Küche mit Herd und Backofen. Ich fühlte mich sofort wohl. 🙂

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Diesen hübschen, gelb-belaubten Baum vor blauem Himmel habe ich an meinem ersten „Arbeitstag“ in Berlin während der Mittagspause fotografiert.

Nachdem ich mein Reisegepäck in einem Kleiderschrank verstaut hatte, begab ich mich auf die Suche nach etwas Essbarem und wurde nach fünf Minuten auf einen Asiaten in der Nähe meines Apartments aufmerksam. Ich bestellte mir dort Essen zum Mitnehmen und machte es mir auf der Couch im Apartment gemütlich. 🙂

Am nächsten Morgen schaffte ich es sogar noch vor der Arbeit einkaufen zu gehen, den Einkauf in das Apartment zu bringen und mich dann an die Bushaltestelle zu stellen, von der aus der Bus zum Büro fuhr. An meinem ersten Arbeitstag in Berlin schien übrigens die Sonne. <3

Nach Feierabend traf ich im Bus übrigens einen Bekannten, den ich schon seit ca. 7 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Er war ziemlich erstaunt, als ich ihn plötzlich im Bus ansprach. Da er in der Nähe meines Apartments noch verabredet war, brachte er mich während eines kurzen Plauschs noch schnell „nach Hause“. 🙂

Tja – und ab morgen Abend bin ich die restlichen Tage dieser Woche verabredet. So aktiv bin ich in Bielefeld das ganze Jahr nicht! 😉 Ehrlich echt wahr!

 

 

18. November 2014 von Julia
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