Julia Emde

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Ich bin sehr verliebt… in meine tausche.

Dezember29

Mitte November war ich zur Geburtstagsparty bei zwei Freunden eingeladen. Dort sah ich sie zum ersten Mal und war sofort hin und weg. Ich wollte alles über sie wissen und stellte jede Menge Fragen. Bereitwillig gab mir der Mann einer Bekannten die Antworten. Wieder zu Hause bemühte ich sofort das Internet, um noch mehr über sie zu erfahren. Schnell hatte ich alle Informationen zusammen und war mir sicher… ich muss so eine tausche haben… Modell “Nachtschwärmerin“.

Weihnachten rückte näher und ich malte mir aus, dass ich mir nach Weihnachten eine “Nachtschwärmerin”-tausche kaufen würde. Doch dann kam mir ein Freund zuvor. Danke! Danke! Danke! Ich habe mich so wahnsinnig gefreut. Die Kleine durfte während meiner weihnachtlichen Aktivitäten mit Freunden  nicht fehlen. ;-) Die Kleine ist einfach großartig.

Das Besondere an einer tausche? Durch die Möglichkeit den “Deckel” der Tasche tauschen zu können, ist eine tausche Tasche beliebig wandelbar. Ein Reißverschluss ist der Trick… alter Deckel ab… neuer Deckel dran. Zur Grundausstattung der ersten Bestellung gehören zwei verschiedene Deckel. Da ständig neue Deckel entworfen werden, sollte man es wohl nicht versäumen ab und zu im tausche shop online oder offline vorbei zu schauen.Vielleicht ist ja der ein oder andere neue  Deckel dabei, den man unbedingt haben muss – denn es gibt nicht nur einen Deckel, der zu einem passt. ;-) So kann man jeden Tag mit einer anderen Tasche unterwegs sein…

Die tausche Taschen sind übrigens aus  reißfestem Polyestergewebe von Hand gefertigt.

Offline Standorte findet ihr in Berlin und Stuttgart.

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Anthony McCarten – Superhero

Dezember28

Vor und während der Weihnachtsfeiertage hatte ich ein bißchen Zeit zu lesen und habe gleich zwei Bücher verschlungen. Das Erste möchte ich euch heute vorstellen. Das Zweite dann in ein paar Tagen. Bald soll eine ganze Serie daraus entstehen, in der ich euch immer mal wieder Bücher vorstellen möchte, die ich gelesen habe. Beginnen möchte ich heute mit Superhero von Anthony McCarten.

Donald Delpe ist vierzehn und hat Leukämie. McCarten beschreibt das Leben des Vierzehnjährigen zwischen Chemotherapien, der Fürsorglichkeit seiner Eltern und dem Wunsch nicht als Jungfrau aus dem Leben zu scheiden.

Die Sprache des Buches ist sehr modern und mitreißend. Der Leser wird in rasantem Tempo durch die Geschichte gezogen.
Personen, die das erste Mal auftauchen, werden, wie in einem Film kurz charkaterisiert, so dass man sich schnell “ein Bild von ihnen machen kann”.

Seine täglichen Erlebnisse verarbeitet Donald in Form von Comics, die er zeichnet. Er erfindet seinen “eigenen Helden – MiracleMan”. Zunächst könnte man als Leser denken, man bekäme “nur” die pornographischen Bilder aus dem Kopf eines vierzehnjährigen Jungen geliefert. Aber es wird schnell klar, dass mehr hinter den Beschreibungen und Comics steckt, als außer Kontrolle geratene Hormone, denn eigentlich möchte Donald nur eins wissen: Wie geht Liebe?

Neben seiner Krankheit fließen der tägliche Wahnsinn mit seinen Eltern und die Hoffnung auf ein normales Leben in seine Zeichnungen ein. Nach einem Selbstmordversuch Donalds, betritt der zweite Protagonist der Geschichte die Bühne, der Psychologe Dr. Adrian King. Dieser versucht dem Vierzehnjährigen die schönen Dinge des Lebens zu vermitteln, für die es sich zu leben lohnt. Doch es wird im Laufe der Geschichte klar, wer von beiden der eigentliche Lehrmeister für den anderen ist. Zum Schluss begreift der Psychologe schließlich, was Leben bedeutet…

Ich habe gelacht… und ich habe geweint. Superhero ist eine rasante und wundervolle Achterbahnfahrt durch das Leben eines Vierzehnjährigen. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen – unbedingt lesen!

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Frohe Weihnachten!

Dezember23

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Top 3 aus 2009 – Stöckchen

Dezember22

Die Nadine wirft mit Kleinholz um sich und lässt mich den Bello spielen…

Deine Top 3 Alben aus/in 2009

Justin Nozuka – Holly

Kings of Leon – Only by night

La Roux – La Roux

Deine Top 3 Filme aus 2009:

Slumdog Millionaire

Küss den Frosch

Ice Age 3

Top 3 Serien 2009:

CSI in allen Varianten

Dr. House

Top 3 Ereignisse aus 2009:

Nightwash-Besuch mit ScottyTM im Bonner Pantheon

Rhein in Flammen mit Nadine und Caschy

Sitzen 73 im Fasan

Die Top 3 übelsten Krankheiten in 2009:

nüscht – war fast immer gesund.

Top 3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:

no regrets

Top 3 Blog-Entdeckungen:

Ein Satz sagt mehr als 1000 Worte von Peter Breuer,

BlindPR von Heiko Kunert und natürlich die

Niemandsdinge von MiaNiemand.

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Schnee – endlich Schnee.

Dezember19

Schnee – endlich Schnee. Ja, ich habe mich gestern Morgen wirklich gefreut, als ich mich in meinem Bett drehte und bei meinem ersten Blick auf die Nachbarhäuser, Schnee auf den Dächern entdeckte. Ich wünsche mir natürlich, dass das weiße “Puder” mindestes über Weihnachten erhalten bleibt, muss aber aufgrund der zurzeit herrschenden Minusgrade sagen:

Gesichtszuege

Danke.

Ich habe Kenny getötet.

Dezember17

Ich habe Kenny getötet – NEIN, also wenn ich ehrlich bin, habe ich das nicht getan. Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich bisher nicht mal eine Folge Southpark gesehen habe.

Was ich aber definitiv getan habe – ich habe meinen “alten” twitter-Account gelöscht. In einer Nacht, ohne Nebel Aktion habe ich meinen bisherigen twitter-Account gelöscht. Für einige, gerade die, die ständig auf der Jagd nach Followern sind ein halbwegs unverständlicher Schritt, weshalb ich gestern etliche Fragen erhielt, die ungefähr so klangen: “Warum? Du hattest doch recht viele Follower zusammen.” Das stimmt wohl.

Als ich im März 2008 anfing zu twittern, hätte ich nie damit gerechnet irgendwann mal über 1000 Follower zu erreichen. Aber es kam anders als gedacht. Bald versammelte sich eine “stattliche Follower-Gemeinde” um mich. Doch mit der starken Resonanz veränderte sich auch mein Stil zu schreiben. Ich denke, dass ist bei jedem so, der anhand der Rückmeldungen sieht: “Hey, die finden mich toll… die finden mich lustig.” Gefährlich daran ist allerdings, dass ich irgendwann das Gefühl bekam, dass meine Follower einen Anspruch an mich haben. Dieser äußerte sich oft in Anfragen, wo ich denn gerade sei, was ich tue oder ob ich nicht ein twitpic vom gerade erlebten schicken könnte.

Ja, bei twitter ging es bis vor einem Monat um die Frage “What are you doing?” – mittlerweile wurde die Frage in “What is happening?” umformuliert. Natürlich habe ich oft bereitwillig Kanonenfutter gegeben, aber manchmal fühlte ich mich einfach irgendwie ausgebrannt. Es klingt vielleicht komisch, aber manchmal fühlte ich mich in eine Ecke gedrängt und hatte das Gefühl mir etwas “ausdenken zu müssen”, um die Leute zu unterhalten. Denn “du bist sehr unterhaltend” bekam ich oft als Antwort, wenn ich via twitter oder ab und zu persönlich fragte, warum man mir folgte.

Natürlich war/ist es sehr schön so viel positive Resonanz zu bekommen – mehr als 1000 Follower… wow – wirklich “nice to have”. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn viele der alten Follower meinem neuen Account, der übrigens auch wieder unter dem Nicknamen zauberfrau läuft, folgen würden.

Lasst euch überraschen, was nun passiert – worüber ich nachdenke und schreibe. Wo genau diese Reise mich hinführt, weiß ich selbst noch nicht. Ich wünsche euch viel Spass bei meinem “Reisetagebuch in 140 Zeichen”-Nachrichten.

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Ich hab dich tanzen gesehen.

Dezember10

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Berlin Polaroids

Dezember9

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Ich werde wohl niemals Prenzelberg…

Dezember8

Hach, Berlin – das mit dir ist immer wieder ein Wechselbad der Gefühle. Als wir uns vor acht Jahren das erste Mal trafen, warst du mir nach kurzer Zeit unsympathisch. Als ich an einer deiner Adern den Puls fühlte, wurde mir aufgrund deines schnellen Herzschlages schlecht. Ich fühlte mich unwohl in deiner Gegenwart. Dein Atem bereitete mir Übelkeit.

Vor drei Jahren, im Trubel der Fussball-WM verströmten der Sommer, die vielen Menschen aus aller Welt und dein einzigartiger Flair eine Art Rauschgefühl. Im letzten Jahr lernte ich dich dann etwas näher kennen, aber immernoch nicht lieben. Zur re:publica im April diesen Jahres zeigtest du dich bei strahlendem Sonnenschein dann wieder einmal von deiner Schokoladenseite. Aber du hast auch eine hässliche Seite. Ich zumindest sehe sie immer wieder, wenn ich dir nahe komme.

Am letzten Wochenende war ich dann also wieder mal in Berlin. Ich verlief mich, verfuhr mich, fror mir fast die Zehen ab. Aber es war ein verdammt schönes Wochenende. Ich traf Bekannte und neue Menschen. Ich sah endlich “Berlin Calling“, ich war in der Wohnzimmer-Bar und genoß diesen wahnsinnigen Ausblick über Berlin, den man wohl nur im Solar hat. Ich war frühstücken im Leander und beim Adventsgrillen. Ich hatte viel Spass, ich lachte und genoß all das. Ich genoß Berlin. Ja, irgendwie machte mir der schnelle Herzschlag der Stadt diesmal nichts aus. Oder schlägt das Herz dieser Stadt im Winter evtl. ein bißchen langsamer? Auf jeden Fall fühlte ich mich wohl – dieses Mal in Berlin. Dennoch beantwortete ich die Frage, wann ich denn nach Berlin ziehen würde, wie immer mit: “Wahrscheinlich nie – Berlin ist nichts für mich.”

Ja, Berlin schleicht sich langsam in mein Herz, aber einen richtigen Platz wird diese Stadt wohl nie darin finden. Ihr Herzschlag ist zu schnell, zu unregelmäßig für mich. Und selbst wenn ich wollte, Immobilien in Berlin sind mittlerweile so unglaublich teuer, dass es auch eine finanzielle Frage wäre. Außerdem will ich niemals einer von diesen “Ich bin Prenzelberg”-Menschen werden… ;-)

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Weihnachtsmarkt in Wiedenbrück

Dezember1

Ja, ich mag Kerzen. Ich mag Schnee. Ich mag Plätzchen – Plätzchen backen und anschließend mit einer Tasse Tee, ein paar Plätzchen und Kerzen zu Hause sitzen und die herbst-winterliche Stimmung genießen. Ich mag die klare, kalte Luft an sonnendurchströmten Tagen im Dezember.

Ich mag Stricksocken. Ja, ich mag die Stricksocken, die meine Oma mit viel Liebe und Können gestrickt hat. Sie halten meine Füße warm und sehen toll aus. Niemand kann so stricken wie meine Oma. An kalten Tagen im Herbst und Winter trage ich immer ein paar Socken, die meine Oma extra für mich gestrickt hat.

Was ich eigentlich nicht so gerne mag, ist Weihnachtsmarkt. Weihnachtsmarkt ist an Nicht-Wochenend-Abenden auszuhalten. Ja, dann ist Weihnachtsmarkt ok. Wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt bin, trinke ich niemals Glühwein. Ja, ich weiß – normalerweise trinkt man Glühwein, wenn man auf dem Weihnachtsmarkt ist. Mir schmeckt Glühwein aber nicht und so kann ich mich höchstens für eine heiße Schokolade mit Sahne erwärmen. Manchmal gönne ich mir auch eine heiße Milch mit Eierlikör. Aber eigentlich… eigentlich schmeckt mir heiße Schokolade mit Sahne am besten.

Eigentlich mag ich Weihnachtsmarkt nicht. Schon gar nicht am Wochenende. Am Wochenende finde ich Weihnachtsmarkt richtig doof. Überall drängeln sich die Leute zusammen. Ob stehend oder gehend… ich mag das Gedrängel beim Weihnachtsmarkt o.ä. Veranstaltungen nicht.

Gestern war ich auf dem Weihnachtsmarkt in Wiedenbrück. Ich fand es wirklich richtig nett. Auf einem Platz in mitten von Fachwerkhäusern und einer Kirche gelegen, ist der Markt dort richtig schön. Ein altes Karussel lädt jung und alt zu einer Fahrt ein. Die Stände sind schön geschmückt, keinesfalls überladen. Und an einem Montag wird man auf dem Weihnachtsmarkt in Wiedenbrück auch nicht geschoben. Es wird nicht gedrängelt und die Preise für heiße Schokolade und Crêpes sind akzeptabel. ;-)

Der Weihnachtsmarkt in Wiedenbrück ist also durchaus einen Besuch wert.

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