Stil
Das richtige Wort am richtigen Ort, das ist die wahre Definition von Stil…
Jonathan Swift
Das richtige Wort am richtigen Ort, das ist die wahre Definition von Stil…
Jonathan Swift
Fast Tube by Casper
Wie geplant ging meine Reise nach Hamburg zur Microblogging Conference schon am Donnerstag Nachmittag los. Unglaublich, aber wahr – diesmal kamen alle Züge pünktlich, so dass ich in Hannover sogar meinen Anschluss ICE nach Hamburg bekam.
Um kurz vor 18 Uhr kam ich schließlich in Hamburg an und begleitete Oliver zum ersten Treffen des Social Media Club Hamburg, um mir bis zum Einlass der Twitterlesung, der für 20 Uhr angesetzt war ein wenig die Zeit zu vertreiben.
Kurz nach 20 Uhr kam ich an der Hamburger Botschaft, der Location für die Twitterlesung an. Freundlicherweise hatten Martin und seine Freundin noch ein Plätzchen für mich und ihn freigehalten, so dass wir das Geschehen aus der 2. Reihe super mitverfolgen konnten. Danke, für den schönen und lustigen Abend an das Lesungs-Team.
Am Freitag kam ich dann gegen halb 10 am Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg an, der Location für die mbc09. Eine sehr schöne und beeindruckende Location mit viel Licht, welches durch die Glaskuppel scheint. Nach einem kurzen Frühstück, bei dem ich direkt am “Buffet” endlich mal ihn persönlich kennenlernte, versuchte ich zunächst in das “vorhandene” Wlan zu kommen bevor die “Konferenz” mit ein paar einführenden Worten von Cem Basman begann.

Im Anschluss daran folgten Keynotes von Soeren Stamer und Sarik Weber. Dann startete, wie von den Barcamps bekannt, die Planung der Sessions. Da ich keine der Sessions für mich sonderlich relevant fand, nutzte ich die Zeit zum Netzwerken und lernte dabei einige neue, nette Menschen kennen. Das Panel zum Status und der Zukunft des Microbloggings mit Nico Lumma, Evan Prodromou, Marko Kaiser und Don Dahlmann habe ich leider verpasst, da mich die Müdigkeit irgendwann dahin gerafft hat und ich zum Schlafen in die “Residenz” meines Gastgebers aufgebrochen war. Zum Abschluss des Tages, der durch eine kleine “Party” im Ganzoni eingeläutet wurde, war ich dann aber wieder fit.
Den Samstag empfand ich von den Sessions als qualitativ deutlich besser. Auch wenn Evan Prodromou der Programmierer von Laconica und Gründer von identi.ca meiner Meinung nach nicht viel Neues erzählte, so war ihm sicherlich (aufgrund seines Charismas) viel Sympathie sicher.
Im Großen und Ganzen war die mbc09 eine nette, Barcamp ähnliche Veranstaltung, die ein paar kleinere Organisationsschwächen aufwies. Außerdem empfand ich den Freitag zunächst als “Dauerwerbesendung”. Aber ich bin froh dabei gewesen zu sein und neue, nette Menschen kennengelernt zu haben.
Das Zugticket ist gekauft, das Ticket für die mbc09 habe ich schon seit Ende November… der Tagesplan für morgen ist gemacht: ausschlafen, Trekkingrucksack packen, arbeiten und dann um 15:37 Uhr den Zug Richtung Hannover nehmen, 1 Stunde später umsteigen und Richtung Hamburg weiterfahren, wenn alles gut läuft, denn…

Deshalb hoffe ich auch morgen Abend in der Hamburger Botschaft einen guten Platz bei der Twitterlesung ergattern zu können. Am Freitag startet dann die mbc09 auf die ich schon sehr gespannt bin. Bevor es am Sonntag dann zurück nach Bielefeld geht, gehe ich ab 9 Uhr beim 13. Stock brunchen. Ich freue mich auf mein morgen beginnendes Wochenende.
Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol zu ertränken versucht, handelt töricht, denn Alkohol konserviert.
Max Dauthendey
Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins…
Marie von Ebner-Eschenbach
Die Unordnung ist die Mutter der Phantasie…
Paul Claudel
…,wenn der ipod ( 4G nano) streikt bzw. sich irgendwie aufgehangen hat? Diese Frage stellte sich mir heute. Nachdem ich mehrmalig versucht hatte das Problem ohne die Bedienungsanleitung selbst zu beheben, fragte ich schließlich bei twitter nach und erhielt schnell kompetente Hilfe.
Hier nochmal für alle die Lösung des Problems erklärt von apple.
Und auf deutsch:
Der ipod sollte nun neu starten (funktioniert bei allen iPods, die über ein Scroll- bzw. Clickwheel verfügen).

Diesen Tweet twittere bzw. retweete ich schon seit Wochen. Nein, er wird nicht automatisch jeden Abend von twitter in meinem Auftrag neu veröffentlicht, das ist alles echte Handarbeit.
Nun wurde ich schon von einigen meiner Follower gefragt, was es mit diesem Tweet auf sich hat. Hier mal die Erklärung: ich wohne hier in Bielefeld in einer WG, in der ich meiner Meinung nach das schönere Zimmer bezogen habe, weil es 2 große Fenster hat, leider sind diese Fenster allerdings schlecht isoliert. Des Weiteren sind die 2 großen Fenster im Fall meines hübschen Zimmerleins in 2 Außenwänden angebracht. Und genau aus diesen 2 genannten Gründen ist es wirklich a*schkalt in meinem Zimmer abends und nachts. Ohne Wärmflasche(n) kommt so ein “Frostküttel” wie ich deshalb leider nicht aus. Heute ist wieder so eine Wärmflaschen-Nacht. Schlaft gut.
Den Jahreswechsel habe ich bekannter Maßen in einer der schönsten Städte Deutschlands, nämlich in Hamburg, verbracht. Dort habe ich gleich 2 Mal Schwein gehabt. Das erste Mal kurz nach Mitternacht, also direkt beim Jahreswechsel, als ich von einer herabstürzenden Rakete im Nacken erwischt wurde. Ich hatte allerdings in weiser Voraussicht die Kapuze meiner Jacke übergezogen und so ist bis auf einen kleinen, grauen Fleck an der Jacke, einem kleinen Schock und kurzzeitigen Nackenschmerzen nichts passiert. Allerdings verstehe ich auch nach meinem sagen wir mal 23. bewusst wahrgenommenem Silvester immernoch nicht, warum Menschen ihr Geld freiwilig in die Luft schießen – da kann man es auch gleich anstecken und verbrennen. Nun gut, Schwein gehabt… vielleicht war es eine “self-fullfilling prophecy”.
Am 2. Januar habe ich mich dann in Hamburgs Innenstadt getraut. Schon länger hatte ich die Anschaffung eines Trekkingrucksacks geplant. Durch verschiedenste Reisen in der Vergangenheit und erneuter Reiselust im letzten Jahr zeigte die Erfahrung, dass ein Trolley zwar praktischerweise Rollen hat, aber doch sehr sperrig ist und man im Zug und beim Umsteigen mit einigen Hindernissen zu kämpfen hat. In Begleitung kompetenter Beratung (danke) wagte ich mich also in ein Sportfachgeschäft. Schnell hatte ich einen Rucksack gefunden, der nach meinem Gusto war. Ich griff nach dem “Ausstellungsstück”, das mit allerhand Füllmaterial bestückt war und ließ den Rucksack anpassen. Es passte alles. Dann hing ich das “Ausstellungsstück” zurück und schnappte mir das letzte unbefüllte Exemplar, stellte allerdings schnell fest, dass an diesem Trekkingrucksack einige Schnallen fehlten. Also maschierte ich mit dem befüllten Rucksack zur Kasse. Das Füllmaterial wurde entnommen, ich bezahlte und verließ mit meinem neuen Reiseutensil den Laden.
Als ich am Samstag Abend den Rucksack für meine Rückreise nach Bielefeld packen wollte, erfolgte die große – kleine Überraschung: die Dame an der Kasse hatte vergessen aus dem Schuhfach das Füllmaterial zu entnehmen. Nun bin ich zustätzlich stolze Besitzerin eines Therm-a-rest-Kissens.
Schwein gehabt…
[edit]: Das Reiseschwein wäre damit nun auch endgültig passé. Schwein gehabt sozusagen… *g*