Julia Emde

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Larissa

September27

Heute auf dem Weg zur Arbeit. Ich steige am Jahnplatz aus der Linie 3 aus, um anschließend mit der Linie 4 zur Uni weiter zu fahren. Um die Linien zu wechseln, muss ich von dem einen der beiden Gleise zum anderen laufen. Auf dem kurzen Weg, auf dem ich die Schmutzigkeit meiner Brille bewundere, um sie anschließend wieder auf meinem Prachtzinken zu platzieren, bin ich für kurze Zeit sehr kurzsichtig. Als mein Nasenfahrrad dann endlich wieder ordungsgemäß angebracht ist, fällt mich plötzlich ein ca. 17-jähriger Junge an. Er springt mit einem breiten Grinsen vor mich und fragt mit Zähnen, für die sich selbst Tutenchamun nach der Öffung seines Grabes geschämt hätte, ob wir uns nicht kennen würden. “Kennen wir uns nicht? Larissa – stimmt`s?” Ich: “Ähm nö!” Und schon ist er hinter der nächsten Betonsäule verschwunden. Ja, das war dann ja mal wieder eine kurzweilige, aber sehr beeindruckende Begegnung der dritten Art! ;)

Ein Rückblick

September26

Donnerstag: Eure Lieblingsbloggerin sieht auf dem Kopf aus wie ein Wischmopp nach 5-jährigem Gebrauch und entschließt sich dazu, mal wieder zum Friseur zu gehen. Ihr Besuch dort dauert 1 Stunde! Anschließend wird sie in den lokalen Zeitungen als bezaubernd und wunderschön beschrieben!

Freitag: Dienstbeflissen wie ich nun mal bin, gehe ich wie sich das gehört zur Arbeit. Anschließend rette ich eine Mücke vor dem Ertrinken. Für diesen großartigen Akt der Aufopferung verleiht man mir schließlich das Bundesverdienstkreuz und den Friedensnobelpreis.

Samstag: Zu Ehren meines Beitrages zum Aufbau Ost wird in Berlin eine Gala veranstaltet. Die 300 exclusiv geladenen Gäste überhäufen mich mit Geschenken und Huldigungen anderer Art.

Sonntag: Meine Katze begrüßt mich nach meiner Rückkehr aus Berlin mit einem “Ave Caesar! Sei gegrüßt Imperator!” Ich frage mich unweigerlich, welche Drogen sie während meiner Abwesenheit konsumiert hat.

Montag: Die Pflicht ruft: Eure Lieblingsbloggerin tritt erneut ihren Dienst an. Nach der Arbeit wage ich einen Vorstoß ins nächstgelegene schwedische Möbelhaus, um meine Villa noch etwas nobler aussehen zu lassen.

Dienstag: An meinem freien Tag jage ich meine Putzkolonne durch die Villa. Und jetzt lege ich mich vor meinen wahnsinns Plasmafernseher!

Süße Träume

September20
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Gammelfleisch

September20

Würdet ihr euch Gedanken machen, wenn die Wiener Würstchen, die ihr gestern beim Metzger gekauft habt, heute nach nichts mehr schmecken und grüne Stellen an der Pelle haben? emoticon Ja? Ich auch! emoticon Am Sonntag hatte ich mal wieder Besuch von einem Kommilitonen, der zu diesem Anlass eben erwähnte Wiener Würstchen, die er am Samstag beim Metzger gekauft hatte, mitbrachte. Da ich sehr gerne Wurst und Fleisch esse, freute ich mich natürlich über sein Mitbringsel. Doch meine Freude wurde schon nach dem ersten Bissen stark getrübt, da die Würstchen keinen Geschmack mehr hatten. Und bei näherem Hinsehen fielen mir dann auch die grünen Flecken an der Pelle auf. Würg. Brech. emoticon
Nachmittags besuchte ich dann eine Freundin, die gerade von ihrem dreiwöchigen Heimaturlaub wieder zurück gekehrt war. Geschichten wurden erzählt, ihr Kaninchen beknuddelt und eben ein bißchen "abgegammelt"! Doch dann, während ich mit angewinkelten Beinen vor ihrem Sofa auf dem Fussboden saß…autsch…hat mich ihr Kaninchen in den Po gebissen. Fieses Tier! Killerkaninchen! emoticonAber nein, ich konnte dem Kaninchen natürlich nicht böse sein! emoticon

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Auuuuuuaaaaaa!

September16

Unfälle oder Missgeschicke, die sich im Haushalt oder generell zu Hause ereignen, passieren, wenn man irgendwelchen Statistiken Glauben schenken würde, doch ziemlich häufig. Nicht direkt im Haushalt, aber dennoch zu Hause hatte ein Pärchen aus meiner alten Schule mal einen Unfall… Natürlich erzählten sie ihren Freunden zunächst eine Lügengeschichte. Doch irgendwann kam doch alles raus. Ich weiß nach den all Jahren zwar nicht mehr, wer die gebrochene Nase und wer den gebrochenen Arm zu vermelden hatte, aber auf jeden Fall hatten sie sich beim Matratzensport wohl etwas ungeschickt angestellt und einer der beiden war aus dem Bett gefallen. Dabei hatte er dem anderen mit einem saftigen Tritt die Nase gebrochen und sich selbst den Arm. Ein anderes Missgeschick, das lange als Unfall beim Reitsport getarnt wurde, entpuppte sich schließlich als nächtlicher Frontalzusammenstoß mit der Glastür, die vom eigenen Zimmer in den Flur führte. Eine Gehirnerschütterung war die Folge. Aber nun zu mir: Ich hätte mir letzte Nacht fast die linke Kniescheibe zertrümmert. Ehrlich echt wahr! Dazu sollte man wissen, dass direkt neben meinem Bett ein Heizkörper angebracht ist. Und mit dem nun in die Geschichte eingeführtem Heizkörper habe ich letzte Nacht eine ziemlich unglaubliche, unbeschreibliche schmerzhafte Bekanntschaft gemacht. Als ich mich nämlich im Tiefschlaf in meinem Bett rumdrehte, und dies scheinbar mit recht viel Schwung von Statten ging, rammte ich mein linkes Knie frontal in den Heizkörper. Fuck!!! Auuuuuaaaa, was für Schmerzen!!! Natürlich war ich durch den stechenden Schmerz sofort hellwach. Verdammte Scheiße – boah, das kann doch nicht wahr sein! Schmerz lass nach! Zu allem Überfluss bekam ich dann zusätzlich noch einen Krampf in der Wade des rechten Beins… Ich habe also letzte Nacht so gut geschlafen, wie lange nicht mehr! :(

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Dreist, dreister, im Vorgarten!

September14

Wie schon erwähnt, wurde eines meiner Fahrräder letztes Wochenende gestohlen. Gestern dann die Ernüchterung… Eigentlich schaue ich jeden Tag, auf dem Weg zur Arbeit, kurz in unseren Vorgarten. Gestern lag dort etwas, das ich dort nicht erwartet hätte. Ein Fahrradschloss, wie sich später herausstellte das Fahrradschloss meiner Mitbewohnerin, mit dem unsere beiden, nun verschwundenen Räder, zusammengeschlossen waren. Da es mir an den Tagen zuvor nicht aufgefallen ist, müssen es die Diebe nachträglich in unseren Garten geschmissen haben. Einerseits ganz schön mutig, andererseits aber auch ziemlich dreist, wie ich finde.

Sie sind weg!!!

September10

Wäre nun alles anders? Wären sie noch da? Eigentlich wollten meine Mitbewohnerin und ich gestern mit dem Fahrrad zu Herrn Schwarz fahren. Aber weil er kein Fahrrad hat, haben wir drei dann den 15 minütigen Fussweg zu der Schwarzschen Residenz angetreten. Heute Mittag dann der Schock. Meine Mitbewohnerin wollte mit dem Rad zu einem Handballspiel fahren und unsere beiden, zusammengeschlossenen Fahrräder waren weg. Geklaut! Einfach so, vom Hof neben dem Haus. Von der Straße ist der Standort der Fahrräder eigentlich nicht einsehbar, so dass die Diebe, ich denke es waren mindestens zwei, es wohl schon etwas länger auf unsere Drahtesel abgesehen haben müssen, wenn sie schon so genau wussten, wo sie standen. Nun sind sie also weg und ich denke, dass wir nachher mal zur Polizei gehen werden, um Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten, auch wenn die Chance unsere Räder wieder zu bekommen wahrscheinlich sehr gering ist. Immerhin haben sie mein zweites Rad, das ich vor ein paar Monaten von einem Bekannten geschenkt bekommen habe, stehen lassen. Entweder es war ihnen nicht attraktiv genug oder sie hatten kein Werkzeug dabei um das Bügelschloss zu knacken.

Absolut

September10

Gestern bei Herrn Schwarz Einweihungsparty gewesen. Wodka Vanille getrunken. Heute noch leicht irritiertes Gehirn.

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Trockenes Gleitgel

September8

Sie fragen sich ob man Perserkatzen Trockenfutter geben soll oder suchen nach einer Gleitgel Gebrauchsanweisung? Du stinkst in Büro, weil du Domestos in die Waschmaschine tust? Du hast dein Portemonnaie verloren und fragst dich was nun? Google weist mich als Ratgeberin für genau diese Lebenslagen und Probleme aus. ;)

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Echt beschissen!

September7

Seit einigen Tagen liegen bei uns auf dem Bürgersteig vor dem Haus ein paar richtig große Hundehaufen. emoticon Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unverschämt, nicht von dem Hund, der dort hingekackt sein großes Geschäft verrichtet hat, aber von seinem für ihn zuständigen Herrchen. Ich weiß ja nicht, wie das so in Bielefeld gehandhabt wird, da ich keinen Hund habe, aber in Berlin und anderen Städten müssen die Hundehalter Strafe zahlen, wenn ihr vierbeiniger Fiffi sein großes Geschäft auf den Bürgersteig setzt. Offensichtlich gab es auch schon einen Pechvogel, der die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt hat und einmal mitten in die Scheiße den Dreck getreten ist. Jetzt warte ich noch darauf, dass sich bald mal jemand der Haufen erbarmt, da meine Mitbewohnerin und ich nächste Woche "Kehrwoche" haben. emoticon

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