Julia Emde

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Vollmond auf 9 Uhr!

Oktober27

Als ich heute mit dem Bus in die Stadt fuhr, um ein paar Dinge zu besorgen, passierte etwas, was sonst nicht so oft vorkommt! Nachdem ich eingestiegen war, setzte ich mich hin. Und dann jeweils auf der Hin- und Rückfahrt stiegen ein oder zwei Stationen nach meiner Zustiegshaltestelle ziemlich korpulente Damen ein. Wie sollte es anders sein, setzten sie sich direkt neben mich, naja eher auf mich! Denn ihre rechten Oberschenkel waren jeweils so dick, dass sie sich noch mit auf mich draufsetzten bzw. versuchten meinen Sitz mitzubenutzen. Also, ich hab echt nichts gegen dicke Frauen. Ich meine ich bin selber keine magere Leiste, aber das war dann schon ein wenig unangenehm! Vielleicht sollten diese Damen sich dann eher noch zwei freie Sitze etwas weiter hinten suchen…Oder hätte ich höflicherweise gleich meinen Platz räumen sollen? Naja, vielleicht wenn sie nachgewiesen hätten, dass sie zwei Plätze bezahlt haben…

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Post fatales Chaos!

Oktober25

logo_deutschepost.gifSeit die Deutsche Post privatisiert und in ein weltumspannendes Transportunternehmen umgewandelt wurde, werden dort Service und Kompetenz groß geschrieben, die Freundlichkeit steht im Vordergrund und eine zügige Abwicklung bildet das Rückgrat dieser neuen Post. Da wir von Natur aus leicht zu beeinflussen sind und die Post-Werbung diese Möglichkeit bei uns auch gründlich genutzt hat, entschieden wir uns letzte Woche, den Frankierservice der Deuschen Post in Anspruch zu nehmen (Der Frankierservice bietet für eBay-Händler wie uns den Vorteil, dass auf den Warensendungen keine Portogebühr steht).

Als wir nun mit ca. 250 Warensendungen (DIN Lang und DIN A4) in mehreren Kartons unter großen Augen der anderen Postbesucher dort ankamen, dauerte es nur wenige Momente und ein bisschen Kartons-mit-den-Füßen-schieben, bis wir an einem Schalter ankamen. Der entsetzt auf die Kartons guckenden Dame hinter diesem Schalter erklärten wir, dass wir den Frankierservice in Anspruch nehmen möchten. Begeistert von der Aussicht, für ihren Arbeitgeber etwas Geld zu verdienen fragte uns die Dame sogleich:"Warum wollen Sie denn den Frankierservice nutzen? Das geht doch viel billiger, wenn Sie das selbst frankieren!". Wir freuten uns über diesen kostensparenden Hinweis und erklärten ihr, dass wir tatsächlich sogar einen guten Grund hatten, den Frankierservice zu nutzen. Mit zweifelndem Blick begab sich die gute Frau nun also etwas lethargisch in eine Art Lagerraum, um uns ein paar gelbe Postkisten zu holen. "Hier müssen Sie das einsortieren!", sagte sie. Nach einigem hin- und herüberlegen und Zurateziehen einer Kollegin hatte sie dann auch herausgefunden, wie wir die Warensendungen einsortieren sollten. Also konnten wir uns an die etwa 10-Minütige Arbeit machen. Servicefreundlich, wie man als Postangesteller (oder vielleicht doch Beamter?) nunmal ist, kümmerte sich unsere Kundenfachkraft währenddessen um die anderen Kunden. Sie war dabei allerdings so konzentriert, dass sie gar nicht bemerkte, dass wir mittlerweile mit dem Einsortieren fertig waren. Auch ein freundlich eingeworfener Hinweis durch uns blieb ohne Erfolg (man hätte beinahe den Eindruck gewinnen können, dass Sie sich nicht so recht um uns kümmern wollte).

Nach etwa 20 Minuten warten konnte unsere Bedienung dann doch tatsächlich ein Opfer finden, der sie die etwas verwirrende Aufgabe übertragen konnte. Ein freundlicher Herr kam auf uns zu und warf einen prüfenden Blick auf die fein säuberlich einsortieren Warensendungen. Mit mitleidigem Blick sagte er zu uns, dass das die falschen Kisten wären und ging daraufhin wieder in das Lager, um uns mit neuen Kisten zu beglücken. Nach erneutem 10-Minütigen einsortieren kam er wieder zu uns, um ein paar Einlieferungsformulare auszufüllen. Meine Frage, ob das von ihm gewählte Formular nicht das Falsche sei (Infobrief statt Warensendung), beantwortete er mit einem selbstsicheren:"Nee, nä? Das is’ schon das Richtige, nä?". Eine Minute später blickte er dann auf uns sagte:"Hmm, das sind ja Warenseundungen, nä? Da muss ich ja doch das andere nehmen!". Nun gut, er nahm also das andere Formular und füllte es aus. Während er dies tat, erfreute er uns immer wieder mit schönen Sätzen, die jedes Mal mit dem Wörtchen "Nä?" endeten. 

Weitere 5 Minuten später hatten wir es nun tatsächlich, nach erfolgreicher Geldübergabe und einem Regenschauer von "Nä?"’s geschafft, unsere Warensendungen abzugeben. Um unseren tiefen Dank über die erfahrene Hinwendung zum Ausdruck zu bringen, ließen wir dann auch unsere leeren Pappkartons, in denen wir die Warensendungen hergebracht hatten, zurück.

 

Autor: Chrisimo 

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Die feinen Unterschiede…

Oktober23

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwerer.

 

Anonymus

 

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht zu allem eine Bemerkung.

 

Heinrich Heine

 

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. 

 

Konrad Adenauer

 

Wo alle das Gleiche denken, denkt keiner viel.

 

Walter Lippmann 

 

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Hab ich etwa eine Glückskatze? Bestimmt…!

Oktober21

glueck.JPGGlückskatze

Eine Glückskatze ist eine dreifarbige Katze. Züchter bezeichnen diese Färbung auch als Tricolor oder bei Perserkatzen oder als Calico. Fehlt die Weiß-Zeichnung und die Katze ist somit nur noch zweifarbig, spricht man von Schildpatt mit weiß oder Tortoise mit weiß (creme-, rot- und schwarzfarbige Flecken).

Glückskatzen wie Schildpattkatzen sind fast immer weiblich, da das Gen für die rote Fellfarbe auf dem X-Chromosom liegt und nur wenn ein Allel für rot auf einem X-Chromosom und ein Allel für "nicht-rot" auf dem anderen vorhanden sind beide Farben an einem Tier auftreten. Je nachdem welches X-Chromosom nun in einer bestimmten Zelle deaktiviert wird, tritt hier die eine oder andere Farbe auf. Wird doch einmal eine männliche Schildpattkatze geboren, besitzt auch diese zwei X-Chromosomen pro Zelle und ist meist unfruchtbar.

Glückskatzen, die auch Spanische Katzen genannt werden, sollen aufgrund ihrer Färbung die Eigenschaften wie von Natur aus freundlich, ausgeglichen, kontaktfreudig und besonders geduldig sein. Es handelt sich dabei vermutlich um Aberglauben, da bestimmte Farben der Körperbehaarung eher zufällig mit bestimmten Charaktermerkmalen korrelieren.

Schon zur Zeit des Kolonialismus wurden Glückskatzen bevorzugt auf den Schiffen mitgenommen, da sie Unheil abhalten sollten.

 

Quelle:http://de.wikipedia.org

 

Nachdem ich heute zwei Frauen im Bus bei einem Gespräch über Glückskatzen belauscht habe, hab ich zu Hause gleich mal Glückskatze bei www.google.de eingegeben. Ich bekam natürlich gleich mehrere links präsentiert, bei denen es zum Thema Glückskatze auch noch jede Menge Fotos gab. Nachdem ich die Fotos dann mal mit meiner kleinen Yindi verglichen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass meine Katze wohl eine Glückskatze ist…emoticon

Friedenspanzer?

Oktober20

Als ich heute mit dem Zug von Paderborn nach Bielefeld fuhr, und die Bahn an einem der kleinen Bahnhöfe auf der Strecke hielt, stand auf dem Nachbargleis ein Zug, der mit Panzern beladen war. Als ich diese doch etwas ungewöhnliche Fracht sah, musste ich gleich an ein Erlebnis aus meiner Kindheit denken. Ich glaube ich ging damals noch nicht in die Schule, als eines Abends plötzlich ein Grollen die Straße vor unserem Haus erfasste. Als wir aus dem Fenster sahen, fuhren dort Panzer und andere Fahrzeuge der Bundeswehr vorbei, die dann in einem nahegelegnen Wald wieder verschwanden. Ab und zu fuhren jetzt auch an den darauffolgenden Tagen Lkws oder andere Fahrzeuge dieses Trupps durch mein kleines Heimatdorf. Nachts dann sogar wieder die Panzer, die meine Geschwister und mich aufweckten und uns des Öfteren zum Staunen hinter die Fenster lockten. Damals übten diese Kolosse irgendwie eine Faszination auf mich aus, die ich heute nicht mehr nachvollziehen kann.

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Shopping – nein danke!!!

Oktober19

shoppen.jpgAllgemein wird Frauen angedichtet, dass sie unheimlich gerne einkaufen (englisch: shoppen) gehen. Entweder um sich zu belohnen, Stress abzubauen oder manchmal aus Frust über eine Trennung oder ein anderes Ereignis. Für mich ist shopping allerdings eines der schrecklichsten Dinge die es gibt! Natürlich ziehe auch ich ab und zu los, wenn ich mit dem Inhalt meines Kleiderschranks unzufrieden bin, aber solche Touren enden bei mir dann meistens mit Enttäuschung und Frust! In den meisten Fällen stehe ich verzweifelt in der Umkleidekabine und muss mal wieder feststellen, das Größe xx beim letzten Mal doch noch gepasst hat oder das z. B. blau mir einfach nicht steht. Deshalb ist shoppen für mich eher die Hölle als etwas, das mich zufrieden und glücklich macht, auch wenn ich natürlich ab und zu, auf dann aber eher zufälligem Weg fündig werde.

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Zimmer frei part III! Oder the history of panic room!

Oktober18

gruen.jpgLetzte Woche war es also soweit. Unsere neue Mitbewohnerin, für die wir uns erst vor 4 Wochen entschieden hatten, rief bei meinem Mitbewohner an und teilte ihm mit, dass sie jetzt doch noch woanders einen Studienplatz bekommen hätte und gerne wieder ausziehen würde. Nun gut – nicht, dass wir es nicht schade finden, dass sie wieder auszieht, denn nach über 44 Bewerbern beim letzten Durchlauf hätte jetzt ja auch erstmal wieder ein bißchen Ruhe in unsere WG einkehren können. So mussten wir also wieder ran. Es wurden neue Zettel gedruckt, um Aushänge in der Uni zu machen und auch im Internet haben wir wieder inseriert. Seitdem ertönen im regelmäßigen Takt wieder die Klingeltöne unserer Telefone. Nachdem ich heute dann sogar in einem Kurs neben einem Bewerber der letzten Runde saß, hatte ich schon ein kleines, unwohles Gefühl im Bauch! Ich fragte mich, ob er wohl ein anderes Zimmer gefunden hatte und ob er sich wohl an mich erinnern konnte. Naja, entweder hatte er uns schon längst erfolgreich aus seinem Gedächtnis gelöscht oder er hat sich, so wie ich einfach nichts anmerken lassen! emoticon

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Do it!

Oktober16

Lass dich nicht davon abbringen, was du unbedingt tun willst. Wenn Liebe und Inspiration vorhanden sind, kann es nicht schiefgehen.

 

Ella Fitzgerald

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Wenn du etwas wagst, kannst du etwas verlieren. Wenn du nichts wagst, wirst du bestimmt etwas verlieren. Das größte Risiko ist es, nichts zu tun.

 

Robert Goizueta 

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Mir wird schlecht…

Oktober5

Als ich gestern Abend kurz vor 23 Uhr den Fernseher angemacht und noch ein wenig durchgezappt habe, blieb ich schließlich beim ZDF hängen. Und was ich dort sah, ließ mir fast den Atem stocken. Einen Teil des Beitrages bei 37° hatte ich schon verpasst, aber es ging darum, wie in Deutschland und China Katzen verschwinden oder getötet werden. Dachte ich zu Beginn meines Einstiegs in den Beitrag: „Man ist das grausam, was die da in China mit den Katzen machen!“, packten mich beim deutschen Teil des Beitrags Wut und Trauer. Ganz offenherzig erzählten nämlich deutsche Jäger, wie sie Katzen, die offenbar zu einem Wohngebiet gehören, erschießen, wenn diese sich zu weit von zu Hause entfernt haben. Zu weit entfernt entfernt heißt in diesem Fall 200m. Dass die Jäger die Katzen jedoch teilweise mit Fallen anlocken, in denen sich Aromastoffe für Katzen befinden, die die Tiere auf eine Entfernung von 200-300m anlocken, finde ich zu der Tatsache, dass sie überhaupt Katzen töten, eine absolute Schweinerei! Ganz stolz präsentierte ein Jäger dann auch noch eine Hose aus Katzenfellen, für die er allerdings nur „ausgewählte“ Katzen erschossen hat! Ist das zu glauben?